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Pakistan meldet Fortschritt auf dem Weg zu Frieden zwischen Iran und USA

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Pakistan meldet Fortschritte für Friedensabkommen +++ Trump wirft Iran Fake News vor

Der aktuelle Nachrichten-Ticker zu dem von der Trump-Regierung und Israel gestarteten Krieg gegen den Iran und zur US-Aussenpolitik.
09.06.2026, 06:1812.06.2026, 16:54
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16:51
Trump wirft Iran Fake News vor
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran vorgeworfen, Falschinformationen über mögliche Verabredungen mit den USA zu verbreiten. Bedingungen für ein mögliches Rahmenabkommen, die das Land durchgestochen habe, hätten «NICHTS» mit dem zu tun, was vereinbart worden sei.

Das schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Worauf er sich genau bezog, blieb unklar. Trump nannte keine Details und sprach von «unehrenhaften» Leuten, mit denen man es zu tun habe. «Sie sollten sich besser zusammenreissen - und zwar SCHNELL!», drohte er.

Der US-Präsident schrieb ausserdem von einem angeblich abgewehrten versuchten Drohnenangriff des Iran auf indische Schiffe, als diese in der vergangenen Nacht die Strasse von Hormus verlassen hätten - das sei «ABSOLUT INAKZEPTABEL».
15:16
Pakistan meldet Fortschritte bei Friedensverhandlungen
Nach Signalen aus den USA und dem Iran über Fortschritte in den wochenlangen Verhandlungen über ein Ende des Krieges spricht nun auch der Vermittlerstaat Pakistan von Erfolgen.

Aussenministers Ishaq Dar und die EU-Aussenbeauftragte Kaja Kallas äusserten nach einem Telefonat ihre Hoffnung auf eine «anhaltende Verständigung und friedliche Lösung» zwischen den Kriegsparteien, wie Dars Ministerium auf X schrieb.

Dialog und Diplomatie seien der einzige Weg für langfristigen Frieden, hiess es weiter. Über Islamabad waren in den vergangenen Wochen immer wieder Nachrichten zwischen den Kriegsparteien ausgetauscht worden. Im April hatten sie sich auch in der pakistanischen Hauptstadt getroffen.

Am Donnerstag hatte US-Präsident Trump überraschend Angriffe auf den Iran abgeblasen und von einem nahenden Abkommen gesprochen. Der Iran äusserte sich noch verhalten, sprach jedoch davon, dass ein Verhandlungstext überwiegend finalisiert sei. (sda/dpa)

16:26
Iranisches Öl an Bord? US-Militär greift erneut Tanker an
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut einen Tanker im Golf von Oman angegriffen, der versucht haben soll, iranisches Öl zu transportieren. Beschossen worden sei der Maschinenraum des Schiffes «Jalveer», das unter der Flagge des westafrikanischen Landes Guinea-Bissau fahre, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit. Die Besatzung habe wiederholt Anweisungen der US-Streitkräfte missachtet. Es ist bereits das dritte Mal binnen weniger Tage, dass das US-Militär Tanker ausser Gefecht setzt.

Erneut indische Seeleute betroffen

Wie schon bei den beiden vorangegangenen Angriffen auf Handelsschiffe in dieser Woche in der Region waren erneut überwiegend indische Besatzungsmitglieder betroffen. Wie das Schifffahrtsministerium in Neu-Delhi mitteilte, sind alle 20 Inder an Bord der «Jalveer» in Sicherheit. Die Behörde sprach von einem «Sicherheitsvorfall auf See» nahe dem omanischen Hafen Shinas und von einem «Asphalttanker». Die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) hatte zuvor unter Berufung auf lokale Behörden über ein Feuer im Maschinenraum des Schiffes berichtet. (sda/dpa)
11:56
Iran verurteilt US-Angriffe
Das iranische Aussenministerium hat die «grossangelegten» US-Angriffe der vergangenen Nacht scharf verurteilt. Teheran habe ein Recht auf Selbstverteidigung und Gegenschläge, hiess es in einer Mitteilung des Ministeriums. Die US-Regierung trage die Verantwortung für die «gefährlichen Konsequenzen» der Aggression, hiess es weiter.

Laut iranischen Medien wurden bei den Angriffen in der Provinz Teheran drei Menschen verletzt. Das Portal «Mehr» berichtete zugleich unter Berufung auf offizielle Stellen, in den frühen Morgenstunden (Ortszeit) sei in der Strasse von Hormus ein Boot, das mit Grundnahrungsmitteln beladen gewesen sei, von einem Geschoss der USA getroffen worden. Die Besatzung sei gerettet worden.

Das US-Militär sprach in der Nacht von Angriffen auf militärische Überwachungs- und Kommunikationsanlagen sowie Anlagen der Flugabwehr im Iran. Eigentlich gilt zwischen den Kriegsparteien eine Feuerpause. (sda/dpa)

11:12
Jordanien: 20 iranische Raketen abgefangen
Jordanien hat nach eigenen Angaben in der Nacht 20 aus dem Iran abgefeuerte Raketen abgefangen. Dabei seien Trümmer herabgefallen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Petra unter Berufung auf das Militär.

Es habe aber weder Verletzte noch Sachschaden gegeben. Das Militär beobachte die regionale Sicherheitslage fortlaufend, hiess es weiter. Verletzungen des jordanischen Luftraums würden nicht toleriert.

In der Nacht beschossen sich das US-Militär und der Iran erneut gegenseitig. Im Osten Jordaniens hat das US-Militär an einem Stützpunkt unter anderem Kampfflugzeuge stationiert. Neben Jordanien meldeten auch die Golfstaaten Bahrain und Kuwait in der Nacht iranischen Beschuss. (sda/dpa)
9:51
Bahrain: Kind bei iranischem Angriff verletzt
Bei iranischen Angriffen auf den Golfstaat Bahrain ist nach Behördenangaben ein elfjähriges Mädchen leicht verletzt worden. Das Innenministerium sprach von einem «verbrecherischen iranischen» Angriff.

In der Stadt Hammad sowie in der Hauptstadt Manama seien darüber hinaus mehrere Fahrzeuge in Brand geraten und Wohnhäuser beschädigt worden. Ursache seien herabfallende Trümmerteile gewesen, die nach der Abwehr und Zerstörung iranischer Drohnen niedergegangen seien.

Die USA und der Iran hatten sich in der Nacht in der Golfregion erneut heftig gegenseitig beschossen. In dem Zuge gerieten auch Kuwait und Bahrain erneut unter Beschuss. (sda/dpa)
8:03
Nach Beschuss aus Iran: Kuwait öffnet Luftraum wieder
Nach erneutem Beschuss aus dem Iran hat der Golfstaat Kuwait vorerst Entwarnung gegeben. Nach einer Sperrung des Luftraums teilte die zuständige Behörde am Morgen mit, dass die «Umstände, die die zuvor ergriffenen Vorsichtsmassnahmen erforderlich gemacht hatten, nicht mehr bestehen.»

Der reguläre Betrieb werde am Flughafen in Kuwait wieder aufgenommen. Gleichzeitig beobachte man neue Entwicklungen und bewerte sie fortlaufend neu.

Zuvor hiess es, die Schliessung des Luftraums sei angesichts der «iranischen Aggressionen gegen den Staat Kuwait» erfolgt. Die Luftabwehr sei im Einsatz gewesen, meldete die Armee auf X. (sda/dpa)
5:26
Beschuss aus Iran: Kuwait sperrt seinen Luftraum
Der Golfstaat Kuwait hat seinen Luftraum wegen erneuten Beschusses aus dem Iran vorübergehend für die zivile Luftfahrt gesperrt. Ankommende Flüge würden auf Ausweichflughäfen umgeleitet, teilten die Behörden des Emirats am Morgen auf X mit. Diese Massnahme erfolge angesichts der «iranischen Aggressionen gegen den Staat Kuwait», hiess es. Die Luftabwehr sei im Einsatz, meldete die Armee auf X.

Auch im Golfstaat Bahrain schrillten wieder die Sirenen, wie das Innenministerium des Inselstaates bekanntgab. Bewohner wurden dazu aufgerufen, Ruhe zu bewahren und den nächsten sicheren Ort aufzusuchen. (sda/dpa/con)
5:00
Iran bestätigt Angriffe auf US-Stützpunkte in Golfstaaten
Irans Streitkräfte haben nach eigenen Angaben als Reaktion auf die US-Angriffe im Süden des Landes Ziele in den Golfstaaten Bahrain und Kuwait attackiert. In Bahrain sei das regionale Hauptquartier der US-Marine mit Kamikazedrohnen attackiert worden, hiess es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Armee. Der Angriff zielte demnach auf Flugabwehrsysteme vom Typ Patriot.

In Kuwait war erneut die Luftabwehr im Einsatz, wie die Armee des Golfstaats am frühen Morgen auf X mitteilte. Auch in Bahrain schrillten die Sirenen, wie das Innenministerium des Inselstaates mitteilte. Bewohner wurden dazu aufgerufen, Ruhe zu bewahren und den nächsten sicheren Ort aufzusuchen. (sda/dpa)
4:59
US-Militär erklärt neue Angriffe im Iran für beendet
Das US-Militär hat seine erneuten Angriffe auf Ziele im Iran nach eigenen Angaben eingestellt. Das teilte das zuständige Regionalkommando Centcom am frühen Morgen auf X mit. Es seien militärische Aufklärungsanlagen, Kommunikationssysteme und Luftverteidigungsstellungen im ganzen Land attackiert worden. Sie hätten eine Bedrohung für die US-Streitkräfte und internationale Handelsschiffe dargestellt, hiess es weiter. Auch nach Abschluss der Angriffe bleibe das US-Militär wachsam und kampfbereit. (sda/dpa)
2:57
Trump wirft Iran besonders schweren Bruch der Waffenruhe vor
Nach der jüngsten militärischen Eskalation im Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump der iranischen Führung laut einem Medienbericht einen besonders schweren Bruch der Waffenruhe vorgeworfen. Die im April mit Teheran vereinbarte Feuerpause sei die «die am häufigsten gebrochene Waffenruhe in der Geschichte der Welt», zitierte ein Reporter des US-Senders Fox News Aussagen des Präsidenten aus einem Gespräch mit Trump. Kurz zuvor hatte das US-Militär als Reaktion auf den iranischen Abschuss eines US-Kampfhubschraubers mehrere Ziele im Iran angegriffen.

Trump habe zwar ein Ende der Bombardierungen in Kürze in Aussicht gestellt, berichtete Fox-News-Reporter Trey Yingst auf der Plattform X. Sollte Teheran aber kein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges unterzeichnen, «werden wir sie in Grund und Boden bomben», drohte Trump demnach.

Dem Republikaner zufolge habe das US-Militär 49 Tomahawk-Marschflugkörper abgefeuert und auch Kampfflugzeuge eingesetzt, schrieb Yingst. «Das am nächsten bei Teheran gelegene Ziel befindet sich knapp 65 Kilometer ausserhalb der Stadt», hiess es weiter.

Das US-Militär hatte in der Nacht nach eigenen Angaben auf Trumps Befehl mit neuen Angriffen auf Ziele im Iran begonnen. Iranische Staatsmedien meldeten Explosionen in mehreren Hafenstädten entlang der Südküste. Als Reaktion darauf verkündete das iranische Militär die komplette Sperrung der Strasse von Hormus für jeglichen Schiffsverkehr. Das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom dementierte die angebliche Sperrung. (sda/dpa)


2:30
Iran meldet Angriffe auf US-Stützpunkte in Golfstaaten
Irans Streitkräfte haben nach eigenen Angaben als Reaktion auf die US-Angriffe im Süden des Landes Ziele in den Golfstaaten Bahrain und Kuwait attackiert. In Bahrain sei das regionale Hauptquartier der US-Marine mit Kamikazedrohnen attackiert worden, hiess es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Armee. Der Angriff zielte demnach auf Flugabwehrsysteme vom Typ Patriot.

Irans mächtige Revolutionsgarden, die Elitestreitmacht des Landes, attackierten eigenen Angaben zufolge unter anderem zwei US-Luftwaffenstützpunkte in Kuwait und einen in Bahrain. Insgesamt seien 18 Ziele angegriffen worden.

Aus Bahrain, Kuwait oder vom US-Militär gab es dafür zunächst keine Bestätigung. (sda/dpa)
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Die Vorgeschichte

  • Israel und die USA starteten am 28. Februar 2026 gross angelegte Angriffe auf Iran. Teheran reagierte mit Raketen- und Drohnenattacken gegen Israel sowie US-Stützpunkte in der Region.
  • Irans oberster Führer Ali Chamenei wurde getötet, ebenso zahlreiche Militärs. Sein Sohn Modschtaba wurde Nachfolger, ist aber verletzt und bisher nicht öffentlich aufgetreten.
  • Der Konflikt hat sich auf den Nahen Osten ausgeweitet, mit Angriffen u.a. in Katar, den VAE, Saudi-Arabien und Bahrain sowie Kämpfen im Libanon. Auch US-Soldaten wurden getötet.
  • Die USA gaben unterschiedliche Kriegsziele und Rechtfertigungen an – von der Zerstörung des iranischen Atomprogramms bis hin zu einem möglichen Regimewechsel.
  • Am 8. April einigten sich die Kriegsparteien auf eine zweiwöchige Waffenruhe. US-Präsident Donald Trump verlängerte diese danach einseitig. Die Aufnahme von neuen Verhandlungen stockt, der Iran zeigt wenig Interesse daran. Die für die Weltwirtschaft wichtige Strasse von Hormus ist weiterhin mehrheitlich blockiert.
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Iran-Proteste 2026
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Iran-Proteste 2026

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quelle: keystone
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