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US-Gericht zwingt Trump, Schutzstatus für junge Einwanderer zu gewähren

Julia Paley, of Arlington, Va., with the DMV Sanctuary Congregation Network, holds up a sign that reads "DACA Don't Destroy Dreamers Dreams" during a rally supporting Deferred Action fo ...
Eine Frau demonstriert vor dem Weissen Haus gegen Trumps Entscheid, den Schutzstatus aufzuheben.Bild: AP/AP

US-Gericht zwingt Trump, Schutzstatus für junge Einwanderer weiterhin zu gewähren

10.01.2018, 06:1610.01.2018, 06:35

Ein US-Gericht hat die Aberkennung des Schutzstatus für Einwanderer, die als Kinder illegal ins Land gekommen sind, für rechtswidrig erklärt. Die Regierung von Donald Trump müsse das Daca-Dekret (Deferred Action for Childhood Arrivals) wieder in Kraft setzen.

Dies verfügte Richter William Alsup in San Francisco am Dienstag (Ortszeit) in einer 49-seitigen Entscheidung. Trump hatte das Dekret seines Vorgängers Barack Obama im September für ungültig erklärt. Die Bestimmungen betreffen rund 700'000 Migranten, die als Kinder illegal ins Land gekommen waren. Obama hatte ihnen mit seinem Dekret von 2012 eine begrenzte Aufenthalts- sowie eine Arbeitserlaubnis, jedoch kein Einbürgerungsrecht zugestanden.

Trump hatte seine Entscheidung gegen das Dekret mit der Aufforderung an den Kongress verbunden, bis zum 5. März 2018 eine gesetzliche Regelung für diese als «Dreamers» (Träumer) bezeichneten Einwanderer zu finden. Andernfalls verlieren sie ihren Schutzstatus. Trump führte in der Sache bereits Gespräche mit den Demokraten.

Der Republikaner fährt einen einwanderungsfeindlichen Kurs. Während seines Wahlkampfs hatte er Einwanderer aus Mexiko pauschal als «Vergewaltiger» gebrandmarkt. (viw/sda/afp)

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