International
Migration

Vor Griechenland erneut Dutzende Migranten aus Seenot gerettet

Vor Griechenland erneut dutzende Migranten aus Seenot gerettet

21.10.2022, 11:0221.10.2022, 13:31

Vor der griechischen Halbinsel Peloponnes haben die griechische Küstenwache und ein vorbeifahrendes Schiff am Freitagmorgen 75 Migranten aus Seenot gerettet.

Die Menschen, die auf einem Segelboot unterwegs waren, hatte wegen starker Winde ein Notsignal gesendet, teilte die Zentrale der Küstenwache mit. Alle Passagiere seien wohlauf und in den Hafen der Ortschaft Neapolis gebracht worden. Aus welchen Ländern sie stammen, blieb zunächst unklar; sie sollen jedoch von der Türkei aus gestartet und Italien zum Ziel gehabt haben, hiess es.

Im östlichen Mittelmeer vergeht kaum ein Tag, an dem nicht Migranten auf dem Weg nach Italien entdeckt werden. Schleuserbanden organisieren diese Reisen von der türkischen Ägäisküste und Staaten im Osten des Mittelmeers wie Syrien und dem Libanon aus. Häufig kommt es zu Maschinenschäden oder anderen Havarien auf den meist maroden Booten, die die Schleuser einsetzen.

Auch sind die Reisenden meist völlig unerfahren, was Boote, stürmisches Wetter und starken Seegang betrifft. So kommen bei Unglücken immer wieder Menschen ums Leben, deren Leichen manchmal erst nach mehreren Tagen entdeckt werden. Eine Zahl zu den Toten in der Region gibt es aus offiziellen Quellen nicht. (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
US-Psychiaterin will Trump-Kritik als Krankheit anerkennen lassen – das steckt dahinter
Trump-Kritiker als psychisch Kranke einstufen: Diese Idee treibt nicht nur eine Psychiaterin in den USA voran. Was wie ein schlechter Scherz klingt, vergiftet die politische Debatte.
Carole Lieberman muss selbst lachen, als sie erzählt, was sie vorhat. «Das ist eine ziemliche Aufgabe», sagt die Psychiaterin. Doch sie gibt sich überzeugt: Die Situation sei mittlerweile so «todernst», dass sie handeln müsse. Lieberman will etwas, das sie «Trump Derangement Syndrome» nennt, offiziell als psychische Störung anerkennen lassen. «Ich rede hier nicht über Leute, die Trump mögen oder nicht», sagt sie bei ihrem Auftritt im Nationalen Presseclub in Washington. «Es geht um etwas viel Ernsteres.»
Zur Story