International
Afrika

Wohl jüngster regierender König der Welt mit 34 gestorben

Wohl jüngster regierender König der Welt mit 34 gestorben

28.08.2026, 18:1828.08.2026, 18:32
FILE - Uganda's King of the Tooro Kingdom, King Oyo Nyimba Kabamba Iguru Rukidi IV, during his 18th birthday at Fort Portal, Uganda, Saturday, April 17, 2010 as he assumed the full duties of King ...
Mit drei Jahren wurde Oyo Nyimba Kabamba Iguru Rukidi IV zum König von Uganda gekrönt. (Archivbild, 2010)Bild: keystone

Im Alter von nur 34 Jahren ist der Monarch des traditionellen Tooro-Königreichs in Uganda, Oyo Nyimba Kabamba Iguru Rukidi IV, gestorben, Das teilte der Premierminister des Landes mit. König Oyo, einst im Alter von drei Jahren gekrönt, wurde im vergangenen Jahr vom Guinness-Buch der Rekorde als jüngster König der Welt anerkannt.

Der ugandische Präsident Yoweri Museveni hatte die traditionellen Königreiche des ostafrikanischen Landes wieder eingesetzt, nachdem der damalige Präsident Milton Obote die Monarchien im Land in den 1960er Jahren abgeschafft hatte.

Sportfan und Umweltschützer

Den regierenden Königen ist es jedoch gesetzlich untersagt, sich politisch zu betätigen. Sie nehmen lediglich an Kampagnen etwa zum Umweltschutz oder Gesundheit teil und spielen eine zeremonielle Rolle bei der Einsetzung von Clan-Chefs.

Die ugandischen Medien, darunter Fernsehsender, Zeitungen und soziale Netzwerke, berichten ausführlich über den Tod des verehrten jungen Königs, der ein begeisterter Sportfan und Umweltschützer war. Die Todesursache wurde nicht bekanntgegeben. (sda/dpa/cpf)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Dolly Parton ist tot – ein Nachruf in Videoform
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Wie der KI-Boom zum Midterm-Wahlkampfthema wird
Der Boom der Künstlichen Intelligenz erreicht den US-Wahlkampf. In South Carolina entzündet sich ein Senatsrennen zunehmend an riesigen Rechenzentren – und an der Frage, wer für ihren Ausbau bezahlt.
Ein Beispiel ist Spartanburg County. Dort entsteht ein Rechenzentrum für rund 2,8 Milliarden Dollar. Solche Anlagen beherbergen Tausende leistungsfähige Server und werden unter anderem für KI-Anwendungen benötigt. Sie benötigen grosse Mengen Strom und teilweise auch Wasser. Anwohner kritisieren laut der «Washington Post», dass der Bau begonnen habe, bevor vielen Menschen in der Region das Ausmass des Projekts bewusst gewesen sei. Selbst der frühere Rechenzentrum-Manager Tom Corbit, der drei Jahrzehnte in der Branche arbeitete, will deshalb bei der Senatswahl gegen die Republikanerin Darline Graham stimmen.
Zur Story