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Sturzflut Nepal: Zahlt der Toten steigt auf über 1100

Relatives console Muna Khadka, center, who lost her son Aayush Khada in flash floods, at a cremation ground in Chitwan, Nepal, Monday, Aug. 31, 2026. (AP Photo/Dar Yasin) CORRECTION: Corrects to clari ...
Eine Mutter weint um ihren in den Fluten gestorbenen Sohn. Noch immer werden in Nepal 4600 Menschen vermisst.Bild: keystone

Nach Sturzflut: Zahl der Toten in Nepal steigt auf 1127

02.09.2026, 07:43

Eine Woche nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya ist die Zahl der Todesopfer in Nepal auf 1127 gestiegen. Von den bisher geborgenen Leichen hätten bis zum Mittwochmorgen (Ortszeit) lediglich 95 an betroffene Familien übergeben werden können, teilte die nepalesische Polizei mit. China hatte zuletzt von 16 Opfern auf der tibetischen Seite berichtet.

Das ganze Ausmass der Katastrophe war weiterhin unklar. Als Auslöser der Sturzflut gilt ein Abbruch grosser Mengen an Gletschereis und Felsgestein im Himalaya. Die Zahl der Todesopfer allein in Nepal hatte am Dienstag die Schwelle von 1'000 überschritten, die Zahl der Vermissten wurde mit mehr als 4'600 Menschen beziffert.

Warnung vor Seuchengefahr

Der Grossteil der Leichen konnte bisher nicht identifiziert werden. Oft werden nach Behördenangaben nur Knochenfragmente oder andere Leichenteile geborgen. Alle geborgenen sterblichen Überreste könnten demnach jedoch per DNA-Analyse identifiziert werden, was den Familien möglicherweise später bei ihren Bestattungsriten hilft.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte vor Seuchengefahr in den betroffenen Gebieten gewarnt. Viele Vertriebene auf engem Raum, Überschwemmungen und stehendes Wasser erhöhten das Risiko, dass sich ansteckende Krankheiten ausbreiten. (sda/dpa)

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Sturzflut in Nepal
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Sturzflut in Nepal

Im Grenzgebiet zwischen Nepal und China hat eine zerstörerische Welle aus Wasser, Schlamm und Geröll mindestens 270 Menschen getötet.

quelle: keystone / niranjan shrestha
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Das blaue Haus, das der Flut trotzte
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