Schweizer Tourist nach Schwächeanfall in Süditalien gestorben
Ein Schweizer Tourist ist nach einem Schwächeanfall auf dem Vorplatz der Grotten von Castellana bei Bari (I) gestorben. Der 49-jährige Mann war mit seiner Familie in Italien in den Ferien und wollte die Höhlen besichtigen, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Freitag berichtete.
Der Tourist sei um 13 Uhr vor den Castellana-Höhlen in der Provinz Bari gestorben. Der Mann habe Berichten zufolge mit seiner Familie an einer Führung durch die Höhlen teilnehmen wollen. Als die Gruppe auf dem Vorplatz angekommen sei, habe er sich über ein Unwohlsein beklagt.
Der Reiseleiter riet gemäss Agenturbericht dazu, den Besuch abzusagen und angesichts der zu dieser Zeit herrschenden Hitze einen Krankenwagen zu rufen. Als die Rettungskräfte eingetroffen seien, habe es für den Mann jedoch keine Rettung mehr gegeben.
Der 49-Jährige und seine Angehörigen hätten noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienste erklärt, dass er ähnliche Beschwerden bereits in den Tagen zuvor verspürt habe, heisst es weiter. Diese seien jedoch immer wieder abgeklungen, ohne dass er sich in ärztliche Behandlung begeben habe. (sda/ansa)
