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Raumfahrt

Der Mond ist nicht genug: Trump will zum Mars

President Donald Trump signs a policy directive to send American astronauts back to the moon, and eventually Mars, in the Roosevelt Room of the White House, Monday, Dec. 11, 2017, in Washington. (AP P ...
Die US-Weltraumbehörde Nasa wird angewiesen, Astronauten wieder zum Mond und schliesslich zum Mars zu schicken. Einen Zeitrahmen oder ein Budget für dieses ambitionierte Ziel nennt die Anordnung nicht.Bild: AP/AP

Der Mond ist nicht genug: Trump will zum Mars

11.12.2017, 22:4011.12.2017, 22:54

Die USA wollen die bemannte Raumfahrt zum Mond wieder aufnehmen und diese als Basis für Missionen zum Mars nutzen. US-Präsident Donald Trump unterzeichnete am Montag eine entsprechende Direktive, mit der dieses Ziel wieder offizielle US-Politik wird.

Die US-Weltraumbehörde Nasa wird angewiesen, Astronauten wieder zum Mond und schliesslich zum Mars zu schicken. Einen Zeitrahmen oder ein Budget für dieses ambitionierte Ziel nennt die Anordnung nicht.

Trump unterschrieb die Direktive am 45. Jahrestag der bis dato letzten bemannten Mission zum Mond. An der Seite des Präsidenten stand dabei neben anderen der Astronaut Buzz Aldrin.

Trump sagte: «Dieses Mal werden wir nicht nur Flaggen aufstellen und unsere Fussabdrücke hinterlassen, sondern wir werden letztlich das Fundament für eine Mars-Mission legen - und, vielleicht, für viele weitere Welten.» Man beabsichtige langfristige Forschung und Nutzung.

Die US-Regierung unter Barack Obama hatte frühere Pläne von Präsident George W. Bush, zum Mond zurückzukehren, seinerzeit zurückgenommen und den Fokus mehr auf den Mars gelegt.

Die Nasa hatte ihre Astronautenflüge zum Mond nach der Mission der Apollo 17 im Jahr 1972 eingestellt. Einer der damaligen Astronauten, Harrison Schmitt, war bei Trumps Raumfahrtpräsentation im Weissen Haus dabei. Schmitt und sein im Januar verstorbener Kollege Eugene Cernan waren die bislang letzten Menschen auf dem Mond.

Auch der ehemalige Astronaut Buzz Aldrin stand am Montag an der Seite des Präsidenten. Aldrin hatte im Juli 1969 als zweiter Mensch nach Neil Armstrong den Mond betreten. (sda/dpa/reu)

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Die US-Regierung unter Barack Obama hatte frühere Pläne von Präsident George W. Bush, zum Mond zurückzukehren, seinerzeit zurückgenommen und den Fokus mehr auf den Mars gelegt.

Als bislang letzter Astronaut war Eugene Cernan im Dezember 1972 auf dem Mond. Er starb im Januar im Alter von 82 Jahren. (sda/dpa/reu)

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