International
Raumfahrt

Nasa will Mars-Rover möglicherweise zum Mond schicken

FILE - This image provided by NASA, shows a selfie of their Perseverance Mars rover, on July 23, 2024. The image is made up of 62 individual images that were stitched together. (NASA via AP, file)
Mar ...
Die Nasa will möglicherweise einen ursprünglich für die Mars-Erkundung entwickelten Rover zum Mond schicken (Archivbild).Bild: keystone

Nasa will Mars-Rover möglicherweise zum Mond schicken

01.07.2026, 04:0901.07.2026, 04:09

Nach der erfolgreichen «Artemis 2»-Mission feilt die US-Raumfahrtbehörde Nasa weiter an neuen Mond-Plänen. Sie will möglicherweise einen ursprünglich für die Mars-Erkundung entwickelten Rover zum Mond schicken.

Dabei handele es sich um eine auf den Namen «Promise» (auf Deutsch: Versprechen) getaufte «Entwicklungsversion» der unbemannten Mars-Rover «Perseverance» und «Curiosity», teilte die Nasa bei einer Pressekonferenz mit. Die Pläne seien aber noch nicht finalisiert.

Bereits in Auftrag gegeben seien dagegen gleich vier weitere unbemannte Missionen zum Mond, hiess es weiter. Ausgewählt wurden dafür die US-Unternehmen Astrobotic, Firefly Aerospace und Intuitive Machines. Sie sollen zahlreiche wissenschaftliche Instrumente zum Mond bringen. Zuvor hatte die Nasa bereits mitgeteilt, dass alleine in diesem Jahr noch drei unbemannte Missionen zum Mond starten sollen. Etwa ab den frühen 2030er Jahren soll dann eine Mondstation dauerhaft von Menschen bewohnbar sein.

Isaacman warf Mondpläne komplett um

Nasa-Chef Jared Isaacman hatte die Mondpläne der Behörde erst vor wenigen Monaten umgeschmissen und den Plan einer dauerhaften menschlichen Präsenz auf dem Erdtrabanten verkündet. Hintergrund ist auch der globale Konkurrenzkampf im All. Schon seit Jahren gibt es einen neuen Wettlauf von Raumfahrtnationen zum Mond. Grösster Konkurrent der USA ist China mit dem vorgegebenen Ziel, bis 2030 Menschen auf den Mond zu bringen. Auch Russland hat das vor, aber mit Verzögerungen wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten zu kämpfen.

Im April waren mit der «Artemis 2»-Mission der Nasa erstmals seit mehr als 50 Jahren wieder Menschen in die Nähe des Mondes gelangt. Victor Glover, Christina Koch, Reid Wiseman und Jeremy Hansen waren vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida gestartet und dann um den Mond herumgeflogen, bevor sie wieder zur Erde zurückkehrten und im Pazifik nahe San Diego landeten. Bei ihrem Flug entfernten sie sich weiter von der Erde als je ein Mensch zuvor. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die hässliche Wahrheit über Ransomware-Attacken
1 / 14
Die hässliche Wahrheit über Ransomware-Attacken

Die Dunkelziffer bei erfolgreichen Ransomware-Attacken ist extrem hoch. In dieser Bildstrecke erfährst du, was dahintersteckt.

quelle: shutterstock
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Robbe «Neil the Seal» blockiert wieder Strassen in Tasmanien
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Mamdani äussert sich zu möglicher Swift-Hochzeit im Madison Square Garden
Für Hitzewallungen sorgen bei manchen Taylor-Swift-Fans nicht nur die mutmasslich baldige Hochzeit des Popstars mit Football-Profi Travis Kelce, sondern auch die Temperaturen in New York.
Zur Story