International
Reisen

Reisebus aus Zürich in Bayern umgekippt: 2 Tote und viele Verletzte

Reisebus aus Zürich in Bayern umgekippt – zwei Tote und viele Verletzte

27.09.2026, 10:5827.09.2026, 11:10

Zwei Menschen sind auf der Autobahn 96 bei Buchloe im Ostallgäu gestorben, als ihr Reisebus von der Fahrbahn abkam und umkippte. Zahlreiche weitere Menschen der philippinischen Reisegruppe kamen zu Schaden, wie eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord sagte.

«Mittlerweile haben wir acht Schwerverletzte, und weiterhin zahlreiche Leichtverletzte.» Von den Schwerverletzten sei eine Person in kritischem Zustand. Genauere Angaben zur Identität der Opfer waren zunächst nicht bekannt. Die Rede war zunächst von etwa 25 Leichtverletzten.

27.09.2026, Bayern, Buchloe: Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehr stehen an der Unfallstelle bei Buchloe-Ost, wo ein Reisebus auf der A96 umgekippt ist. Zwei Menschen seien dabei ums Leben gekommen, ...
Der Reisebus kippte am Rand der A96.Bild: DPA

Der Reisebus eines italienischen Unternehmens war gegen 6.00 Uhr am Morgen in Fahrtrichtung München zwischen den Anschlussstellen Buchloe-Ost und Landsberg am Lech-West ohne Beteiligung weiterer Fahrzeuge nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Er kippte am Fahrbahnrand um und blieb neben einer Mulde an der Autobahn liegen.

Bus soll in Zürich gestartet sein

Nach ersten Erkenntnissen war der Bus von Zürich nach Mailand unterwegs. Allerdings liegt der Unfallort weit weg von der direkten Route an der Autobahn Richtung München, wo derzeit das Oktoberfest stattfindet. Ob die Gruppe einen Abstecher zur Wiesn geplant hatte, blieb zunächst unklar.

«Das war ein voll besetzter Reisebus», schilderte die Polizeisprecherin. Etwa 40 bis 50 Menschen seien an Bord gewesen, sie hätten alle die philippinische Staatsangehörigkeit. Ob der Busfahrer dazu zählt, blieb zunächst, genauso wie weitere Details, unklar. Die beiden Gestorbenen waren Insassen des Busses. Der Busfahrer sei nicht unter ihnen, ergänzte die Sprecherin.

Buchloe Bayern Unfall Reisecar
Mehrere Personen wurden schwer verletzt.Bild: keystone

«Jetzt steht die Rettung im Vordergrund, die Versorgung der Personen, die da verunglückt sind», betonte die Sprecherin am Vormittag. Für die Bergungsarbeiten wurde die Autobahn in beide Richtungen voll gesperrt. Ein Grossaufgebot an Rettungskräften war im Einsatz. Der Grund für den Unfall blieb derweil unklar. «Die Staatsanwaltschaft hat ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag gegeben zur Klärung der Unfallursache, das ist viel zu früh, um sich zu äussern.»

Immer wieder schwere Unfälle mit Reisebussen

Unfälle mit Reisebussen sind immer wieder besonders dramatisch: Erst kürzlich starben fünf Menschen bei einem Unfall eines niederländischen Busses in der Schweiz. Drei weitere wurden schwer, sieben mittelschwer und 30 leicht verletzt, wie die Kantonspolizei Graubünden am 10. September berichtete.

Bei einem Unfall auf der A3 bei Wörth an der Donau (Landkreis Regensburg) wurden am 6. September nach Polizeiangaben 30 Menschen verletzt – 15 von ihnen sassen in einem Reisebus, sie erlitten leichte Verletzungen. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Car-Unfall in Norwegen
1 / 7
Car-Unfall in Norwegen
Beim schweren Unfall eines Reisecars des Aargauer Unternehmens Eurobus in Norwegen sind Ende Juli vier Personen ums Leben gekommen.
quelle: epa / terje naess
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Schwerer Car-Unfall bei Susch in Graubünden
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Sturm an US-Ostküste – Zehntausende Haushalte in New York ohne Strom
Überschwemmte Strassen, Stromausfälle, abgesagte Flüge: Ein heftiger Sturm zieht mit starken Winden und Regen über den Nordosten der USA. Zehntausende Menschen waren am Samstag (Ortszeit) in mehreren US-Bundesstaaten ohne Strom. Allein in New York waren laut der Webseite poweroutage.com 35'000 Haushalte von Stromausfällen betroffen.
Zur Story