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Hier soll ein Dragon-Ball-Z-Freizeitpark in Frankreich entstehen

France's President Emmanuel Macron, right, and Saudi Arabia's Crown Prince Mohammed bin Salman shake hands during a trade agreement signature ceremony after their meeting at the Elysee Palac ...
Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman und der französische Präsident Emmanuel Macron in Paris.Bild: keystone

Frankreich und Saudi-Arabien einigen sich über Mega-Manga-Park bei Paris

25.08.2026, 13:3925.08.2026, 13:39

Was verbindet den französischen Präsidenten Emmanuel Macron und den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman? Beide sind begeisterte Anime-Fans. Nun sollen in Frankreich mit saudischem Geld gleich drei Freizeitparks entstehen. Einer davon soll der Kult-Serie «Dragon Ball Z» gewidmet werden, die es beiden Männern gleichermassen angetan hat.

Hinter dieser Ankündigung, die im Zuge eines zweitägigen Besuchs bin Salmans in Frankreich gemacht wurde, steckt ein riesiges Projekt. Umgerechnet über 5,5 Milliarden Franken sollen dabei in die Planung und den Bau von drei Vergnügungsparks fliessen. Gezahlt wird dieses Geld vom saudischen Staatsfonds Qiddiya Investment Company (QIC).

Hier soll der Freizeitpark entstehen

Ein solches Projekt habe es «seit dem Bau des Disneyland Paris nicht mehr gegeben», schrieb Macron. Für den Bau und die Betreibung der Parks sollen 22'000 Arbeitsplätze entstehen, vermeldet die französische Regierung.

Laut französischen Medienberichten soll der «Dragon Ball Z»-Park auf dem ehemaligen Grundstück des Mirapolis-Parks in Val-d'Oise im Nordwesten von Paris entstehen. Von der Schweiz aus wäre dieser in 6 bis 7 Autostunden oder mit dem Zug via Paris in 4 bis 5 Stunden erreichbar.

Mirapolis Freizeitpark
Der Mirapolis-Freizeitpark bei Paris wurde 1991 aus finanziellen Gründen geschlossen – nun könnte hier ein neuer Park entstehen.Bild: wikimedia/TGV617

Annäherung von Frankreich und Saudi-Arabien

Die Vereinbarung über das Mega-Projekt ist ein weiterer Meilenstein in einer Reihe von Annäherungen zwischen den beiden Ländern. Macron schrieb auf dem Kurznachrichtendienst X dazu:

«Frankreich und Saudi-Arabien haben stets zusammengearbeitet, um Frieden und Stabilität zu fördern.»

Der Besuch des saudischen Kronprinzen in Paris löste aber auch Kritik aus. Französische Journalistengewerkschaften verwiesen auf den Mord an Jamal Khashoggi und auf den Fakt, dass in Saudi-Arabien weiterhin 18 Journalisten inhaftiert seien. (leo)

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