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Russland

Russische Fregatte feuert Leuchtkörper auf Dänen-Helikopter

epa13224830 Denmark's Prime Minister Mette Frederiksen attends the funeral ceremony of Norway's King Harald V at Oslo Cathedral, in Oslo, Norway, 09 September 2026. The ceremony marks the co ...
Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen erklärt, sie sei nicht überrascht.Bild: keystone

Russische Fregatte feuert Leuchtkörper auf Dänen-Helikopter

15.09.2026, 10:1115.09.2026, 10:11

Eine russische Fregatte hat am Montagabend nach Angaben des dänischen Verteidigungsministeriums in der Ostsee zwei Leuchtkörper auf einen Hubschrauber der dänischen Streitkräfte abgefeuert.

Der Vorfall ereignete sich «in Verbindung mit einer routinemässigen Foto-Aufklärung» der Fregatte in internationalen Gewässern vor dem dänischen Hafenort Gedser, wie das Ministerium mitteilte. Eine der abgefeuerten sogenannten Flares sei in geringem Abstand an dem Hubschrauber vorbeigeflogen. Der Besatzung sei nichts passiert.

Die Leuchtkörper können der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau zufolge auf See als Aufmerksamkeits- oder Notsignale eingesetzt werden. Nach Einschätzung des Forschers Peter Viggo Jakobsen von der dänischen Verteidigungsakademie ist bei diesem Vorfall aber von Warnschüssen oder einer Machtdemonstration auszugehen: «Die Russen sagen damit: Lasst es sein, uns zu fotografieren, und fliegt nicht so dicht an uns heran.»

Der dänische Aussenminister Lars Løkke Rasmussen bezeichnete den Vorfall bei X als «absolut inakzeptabel» und bestellte den russischen Botschafter in Dänemark ein.

Denmark's Foreign Minister Lars Løkke Rasmussen attends a press conference with Norway's Foreign Minister Espen Barth Eide at the Ministry of Foreign Affairs in Oslo, Sunday Jan. 18, 2026. ( ...
Lars Løkke Rasmussen.Bild: keystone

Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme an den dänischen Rundfunk, sie sei nicht überrascht: «Denn das ist ein Muster, das wir in ganz Europa sehen. Ein immer aggressiveres und selbstbewusster auftretendes Russland, das seinen hybriden Krieg gegen Europa intensiviert hat und die Nato testet und herausfordert.» Europa müsse als Antwort enger zusammenrücken und die Verteidigung stärken. (hkl/sda/dpa)

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89 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Der Lette
15.09.2026 10:34registriert Juni 2024
Gestern eine Drohne über Litauen, Leuchtraketen auf einen dänischen Helikopter. Ja, Putin hat absolut recht, wenn er letzte Woche behauptet hat, dass er keinen Konflikt mit der NATO sucht. Wer ihn finanziell oder moralisch unterstützt ist ein Kriegstreiber oder plemplem im Kopf.
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regen
15.09.2026 10:30registriert November 2014
und wir führen eine "neutralitätsdiskussion".... !
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Simsalabimeon
15.09.2026 10:36registriert Oktober 2024
Je schwächer die Reaktion, desto eskalierender der nächste Vorfall. Leider funktioniert russland so, dass sie nur überlegene Stärke anerkennen. "Schimpfis" und das "Beobachten der Situation" wird als Schwäche ausgelegt und animiert sie zu dreisteren, eskalierenden Aktionen. Und da liegt das Problem: nur "kräftig eins auf's Maul" wird das beenden. Man kann es drehen und wenden wie man will. Aber wer will sich diese Verantwortung aufladen? Niemand.
Und so wird es weitergehen.
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