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Russland

Ukraine meldet Zerstörung von Schlüsselbrücke und Stromausfälle auf Krim

Ukraine meldet Zerstörung von Schlüsselbrücke und Stromausfälle auf der Krim

Die ukrainischen Streitkräfte haben bei einem koordinierten Grossangriff auf die besetzte Halbinsel Krim wichtige militärische und zivile Infrastrukturziele getroffen. Neben der vollständigen Zerstörung einer zentralen Nachschubbrücke führten massive Drohnenangriffe zu weiträumigen Stromausfällen.
03.07.2026, 19:1303.07.2026, 19:57

Im fünften Jahr des Abwehrkampfes gegen die russische Invasion verstärkt die Ukraine ihre strategischen Angriffe auf die russischen Versorgungswege hinter den Frontlinien. Wie der Generalstab in Kiew mitteilte, gelang den eigenen Streitkräften im Zentrum der Krim ein bedeutender Erfolg. Im Gebiet Krasnogwardejsk wurde eine strategisch wichtige Brücke nach ukrainischen Angaben vollständig zerstört.

Diese Route galt als zentrales Nadelöhr für den russischen Militärnachschub. Durch die Unterbrechung dieser Verkehrsachse dürfte sich die Versorgung der russischen Truppenverbände an den heftig umkämpften Fronten im Osten der Ukraine massiv verzögern. Parallel dazu nahm die ukrainische Armee auch die militärische Aufklärung des Gegners ins Visier. Bei Sewastopol wurden Radaranlagen sowie eine Einrichtung zur elektronischen Aufklärung von Drohnen attackiert. Eine unabhängige Bestätigung der genauen Schäden liegt derzeit noch nicht vor.

Grossflächige Stromausfälle belasten die Besatzer

Flankiert wurden die Schläge gegen die Logistik von einer intensiven Drohnenwelle, die gezielt auf das Energienetz der Halbinsel abzielte. Die Angriffe zeigten unmittelbare Wirkung, die auch von der russischen Besatzungsmacht bestätigt wurde. Der von Moskau eingesetzte Gouverneur Sergej Aksjonow erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Tass, dass derzeit mehr als zehn Bezirke der Krim ganz oder teilweise ohne Strom seien. Er beschrieb die Situation als schwierig und betonte, dass das Stromnetz der Halbinsel mittlerweile täglichen Drohnenangriffen ausgesetzt sei. Angaben zur Zahl der betroffenen Haushalte oder Militäreinrichtungen machte er nicht.

Mit diesen gezielten Angriffen auf die Energie-Infrastruktur passt die Ukraine ihre militärische Taktik an. Bisher waren es vor allem die russischen Streitkräfte, die durch systematische Angriffe auf das ukrainische Stromnetz, insbesondere in den Wintermonaten, die Zivilbevölkerung und die Wirtschaft der Ukraine massiv unter Druck gesetzt hatten. Die jüngsten Operationen verdeutlichen, dass die Ukraine die Krim nicht mehr nur als militärischen Aufmarschplatz bekämpft, sondern die Halbinsel durch die systematische Abnutzung von Logistik und Versorgung für die russische Armee unbrauchbar machen will. (mke/sda)

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113 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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George Cloowney & Brad Pildo
03.07.2026 19:16registriert November 2022
Licht aus und Nachschub bockt, gut so. Kreml ausknipsen, im Anflug?
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Lohner
03.07.2026 19:39registriert August 2025
Sieht ja gut aus für die Ukraine. Eher weniger gut für den Aggressor und das ist gut.
2039
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Steibocktschingg
03.07.2026 19:50registriert Januar 2018
Die Ukraine macht gute Fortschritte, weiter so. Hoffentlich hauen die Invasoren bald ab.
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