International
Russland

Russland: Ukrainischer Angriff an der Wolga forderte ein Todesopfer

ENGELS AIR BASE, SAEATOV OBLAST, RUSSIA -- DECEMBER 3, 2022: A Maxar satellite imagery of Engels Air Base in Saratov Oblast, Russia. Please use: Satellite image (c) 2022 Maxar Technologies.
Satellitenbild des Luftwaffenstützpunkts im russischen Engels, 3. Dezember 2022. Bild: Maxar

Ukraine attackiert Wolgagebiet: Russland vermeldet nun mehrere Opfer

Anfangs hiess es von offizieller Seite, es sei niemand zu Schaden gekommen. Nun wurden vier Verletzte und ein Todesopfer vermeldet.
16.07.2026, 14:0216.07.2026, 14:41

Ukrainische Drohnen sind nach Angaben der örtlichen Behörden in ein Wohnhaus der südrussischen Grossstadt Engels an der Wolga eingeschlagen. Schrieb Gouverneur Roman Bussargin zunächst in sozialen Netzwerken, dass es keine Verletzten gebe, so teilte die Staatsanwaltschaft später mit, dass Menschen zu Schaden gekommen seien.

Details gab die Behörde nicht bekannt. Medienberichten zufolge haben die Drohnen zudem ein Feuer auf dem Militärflugplatz der dort stationierten Bomberflotte ausgelöst. Das Ausmass der Schäden ist unbekannt. Offizielle Stellen haben diese Berichte bislang nicht bestätigt.

Der Luftwaffenstützpunkt in Engels ist einer der grössten in ganz Russland. Von dort steigen immer wieder strategische Bomber auf, um Städte in der Ukraine wie etwa Kiew in der vergangenen Nacht mit Raketen zu beschiessen. Die Ukraine hat Engels daher bereits in der Vergangenheit mit Drohnen attackiert.

Nördlich von Moskau haben derweil einem Bericht des unabhängigen Portals Astra zufolge ukrainische Drohnen ein Öldepot nahe der ebenfalls an der Wolga gelegenen Stadt Jaroslawl in Brand gesetzt. Die riesige Anlage gehört zu der örtlichen Raffinerie und soll bis zu 620'000 Kubikmeter Lagerkapazität haben.

Später bestätigten offizielle Stellen in Jaroslawl einen Angriff. Bei der Attacke sei ein Mann ums Leben gekommen, vier Personen wurden verletzt, schrieb Gouverneur Michail Jewrajew. Zu Schäden machte er keine Angaben. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
4 Jahre Ukraine-Krieg in 52 Bildern
1 / 54
4 Jahre Ukraine-Krieg in 52 Bildern

Von ihrem Nachbarn überfallen, kämpft die Ukraine ums Überleben. In dieser Bildstrecke schauen wir auf die Ereignisse seit der Invasion Russlands zurück ...

quelle: keystone / bo amstrup
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Schlägereien und lange Schlangen an Tankstellen – Russland fehlt das Benzin
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Apropopos
16.07.2026 14:39registriert Mai 2025
Man muss, wenn auch verspätet, zivile Opfer melden.
Wäre auch zu peinlich, wenn die Ukrainer "nur" einen Flugplatz für Bomber getroffen hätten. (Herabfallende Trümmerteile). /s
361
Melden
Zum Kommentar
avatar
Voraus denken!
16.07.2026 16:57registriert März 2022
Alles was dem Drecksstaat Ruzzland schadet ist willkommen. Weiter so, Ukraine!
202
Melden
Zum Kommentar
2
Kolumbiens Armee entdeckt Drogenlabor mit 1,8 Tonnen Kokain
In Kolumbien hat die Armee ein Drogenlabor zerstört und mehr als 1,8 Tonnen Kokain sichergestellt. Dies teilten der neue Präsident Abelardo de la Espriella und das Verteidigungsministerium des südamerikanischen Landes auf der Plattform X mit. Die Operation fand in der Kleinstadt Mercaderes im Südwesten des Landes statt.
De la Espriella bezeichnete den Einsatz als «schweren Schlag gegen den Drogenhandel» und ordnete die Produktionsstätte der linksgerichteten Rebellengruppe ELN («Nationale Befreiungsarmee») zu – der grössten noch aktiven Guerillaorganisation im Land.
Zur Story