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Singapur: Trinkhalm-Streich könnte Franzose ins Gefängnis bringen

A man collects orange juice from IJooz vending machine in Singapore, Thursday, April 30, 2026. (AP Photo/David Hu)
Singapore France Licking Straw
Ein Automat der Firma IJooz wurde zum Mittelpunkt eines Streiches.Bild: keystone

Singapur: Wegen dieses Trinkhalm-Streichs steht ein Franzose vor Gericht

13.07.2026, 14:2013.07.2026, 14:20

Eine dreiste Internetaktion mit einem abgeleckten Strohhalm könnte für einen französischen Studenten in Singapur ernste Konsequenzen haben.

Der 19-Jährige muss sich vor Gericht verantworten, weil er einen Trinkhalm aus einem Getränkeautomaten zunächst quer durch den Mund gezogen und dann in das Gerät zurückgesteckt hatte. Ein Video davon postete er auf seinem Instagram-Account, wie der örtliche Sender Channel News Asia (CNA) unter Berufung auf die Justiz berichtete.

Singapur Strohhalm Streich
Der Franzose filmte sich beim ablecken eines Trinkhalms.Bild: Screenshot X

Dem Franzosen werden Sachbeschädigung und Störung der öffentlichen Ordnung vorgeworfen. Ihm drohen bei einem Schuldspruch mehr als zwei Jahre Gefängnis oder eine Geldstrafe – oder beides. Die Verteidigung will Medienberichten zufolge hingegen auf eine Bewährungsstrafe plädieren.

Laut Anklage ereignete sich der Vorfall im März an einem Saftautomaten im Einkaufszentrum Goldhill Centre. Der Betreiber des Automaten musste daraufhin sämtliche 500 Trinkhalme austauschen. Der entstandene Schaden belief sich den Gerichtsunterlagen zufolge auf fünf Singapur-Dollar (rund 3.13 Franken).

Singapur Strohhalm Streich
Den abgeleckten Trinkhalm legte er zurück in den Automaten.Bild: Screenshot X

Verliert der Student seinen Aufenthaltstitel?

Das Verfahren sollte am Morgen (Ortszeit) eigentlich mit einem Schuldbekenntnis vor Gericht weitergehen. Stattdessen wurde die Verhandlung vertagt. Grund: Die Staatsanwaltschaft erklärte, zunächst solle mit der Einwanderungsbehörde geklärt werden, ob dem Studenten im Falle einer Verurteilung der Aufenthaltstitel entzogen wird. Dies könne Auswirkungen auf das Strafmass haben.

Der Franzose besitzt einen Studentenpass und studiert an der ESSEC Business School in Singapur. Auch die renommierte Hochschule leitete den Angaben zufolge eine Untersuchung ein.

Bis heute Kaugummi-Verbot

Der wohlhabende Stadtstaat ist für seine strengen Gesetze und deren konsequente Durchsetzung bekannt. Hohe Sauberkeitsstandards und strikte Regeln im öffentlichen Raum gehören seit Jahrzehnten zum Markenzeichen Singapurs. Bis heute ist Reisenden etwa die Einfuhr von Kaugummis nach Singapur strengstens verboten. So sollen Vandalismus und Verschmutzung von Bürgersteigen und anderen öffentlichen Orten verhindert werden. (nil/sda/dpa)

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Wie viel Wasser sollten wir eigentlich trinken?
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Wie viel Wasser sollten wir eigentlich trinken?

nser Körper besteht zu über 50 Prozent aus Wasser, das unter anderem für die Regulation der Körpertemperatur verantwortlich ist. Damit schützt es den Körper vor Überhitzung. Durch das vermehrte Schwitzen verliert der Körper einen grossen Teil der aufgenommenen Flüssigkeit wieder. Deswegen ist es an Hitzetagen besonders wichtig, viel zu trinken – und dies vor allem auch regelmässig.

Geeignet ist Wasser,ungesüsste Kräuter- und Früchtetees sowie Saftschorlen. Vermeiden solltest du zuckerhaltige Getränke und Alkohol.

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