International
Syrien

Syrien? Mal wieder schlechte Nachrichten! Die UNO liefert keine Hilfsgüter mehr

Syrien? Mal wieder schlechte Nachrichten! Die UNO liefert keine Hilfsgüter mehr

20.09.2016, 11:2420.09.2016, 11:56
Syrien

Nach der Bombardierung eines Hilfskonvois in Syrien hat die UNO vorläufig weitere Lieferungen in dem Bürgerkriegsland gestoppt. «Als sofortige Sicherheitsmassnahme sind andere Konvoi-Bewegungen in Syrien bis auf weiteres ausgesetzt worden.»

Das sagte der Sprecher des UNO-Büros für humanitäre Hilfe (OCHA) Jens Lärke am Dienstag in Genf. Zunächst müsse die Sicherheitslage überprüft werden. Er forderte zudem eine «Untersuchung» zu dem Luftangriff.

Mindestens 18 von 31 LKW eines gemeinsamen UNO-Konvois und des Roten Halbmonds in Syrien, der Schwesterorganisation des Roten Kreuzes, waren am Montagabend nach Angaben eines UNO-Sprechers in New York angegriffen worden. Zuvor hatte die syrische Armee eine seit einer Woche geltende Waffenruhe für beendet erklärt.

Der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Peter Maurer, bezeichnete den Angriff als einen «ungeheuerlichen Verstoss gegen das Humanitäre Völkerrecht». Er warnte vor ernsten Folgen für die Arbeit von Hilfsorganisationen in Syrien. (sda/reu/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Keine Aktivitäten im Freien – Südkorea wird von Rekord-Hitzewelle erfasst
Eine Hitzewelle hat im Südosten Südkoreas für einen neuen Temperaturrekord gesorgt. Die Behörden melden mindestens 14 mutmassliche Hitzetote und rufen die Bevölkerung in besonders betroffenen Gebieten dazu auf, Aktivitäten im Freien einzustellen.
In Südkorea ist am Sonntag, 2. August, die höchste Temperatur seit Beginn der modernen Wetterbeobachtungen im Land gemessen worden. In Yangsan in der südöstlichen Provinz Süd-Gyeongsang stieg das Thermometer nach Angaben der staatlichen Wetterbehörde KMA auf 42,5 Grad Celsius.
Zur Story