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Buckelwal Hartwin erneut vor Dänemark gesichtet

Buckelwal Hartwin erneut vor Dänemark gesichtet – Behörde appelliert an Bevölkerung

10.07.2026, 13:2510.07.2026, 13:32

Vor der dänischen Ostseeküste ist erneut ein Buckelwal unterwegs. Alles deute darauf hin, dass es sich bei dem vor Aarhus gesichteten Tier um Hartwin handelt – also denselben Wal, der bereits in den vergangenen Wochen in dänischen Gewässern beobachtet worden sei, unter anderem zwischen Jütland und der Insel Fünen, teilte die dänische Umweltbehörde mit. Sein Aussehen und sein Verhalten liessen darauf schliessen, dass er krank sei.

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Buckelwal Hartwin wurde erneut vor Dänemark gesichtet.Bild: Facebook/Linda Frølund Hansen

Die Umweltbehörde rief die Menschen dringend dazu auf, Abstand zu dem Wal zu halten. «Es ist besonders wichtig, nicht in die Nähe des Tieres zu segeln oder auf andere Weise Kontakt zu ihm aufzunehmen», erklärte sie. Falls der Wal tatsächlich krank sei, bedeute jede Störung zusätzlichen Stress für ihn.

Die Behörde betonte, sie greife grundsätzlich nicht in das Leben freilebender Wale ein. «Wir bitten daher alle, den Wal in Ruhe zu lassen und ihn aus sicherer Entfernung zu beobachten», schrieb sie. Die Rettungsdienste beobachteten die Situation aufmerksam und stünden in Kontakt mit Fachleuten.

Forschende hatten mehrfach erklärt, dass es in dänischen Gewässern zunehmend häufiger Buckelwale gebe. In den vergangenen Jahren sei es immer mindestens einer pro Jahr gewesen, manchmal auch mehrere.

Im Frühjahr war ein Buckelwal bis in deutsche Gewässer geschwommen und unter grosser öffentlicher Aufmerksamkeit immer wieder gestrandet. Eine private Initiative brachte das «Timmy» genannte Tier in einer aufwendigen Aktion in einem Transportkahn in die Nordsee und setzte es dort frei. Fachleute kritisierten das als Tierquälerei. Der Wal überlebte nicht. Mitte Mai wurde er tot vor der dänischen Ostseeinsel Anholt entdeckt. (dab/sda/dpa)

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