International
USA

US-Reisepässe mit Trumps Abbild: Grosse Nachfrage

Noch mehr US-Reisepässe mit Trumps Abbild

01.08.2026, 07:5701.08.2026, 07:57

Donald Trump im Gepäck: Das US-Aussenministerium hat wegen angeblich grosser Nachfrage 250'000 zusätzliche Reisepässe mit dem Abbild des Präsidenten drucken lassen. Bürger könnten die limitierte Auflage des Reisepasses nun auch ausserhalb der Hauptstadt beantragen, erklärte die Behörde.

Der Pass soll ab dem 8. August an ausgewählten Standorten wie Chicago, Dallas, Boston, Seattle und Houston zu bekommen sein. Die bisherigen 250'000 Pässe wurden ausschliesslich in Washington ausgestellt.

FILE - A sample of a limited release of a commemorative U.S. passport that celebrates America's 250th birthday and features a picture of President Donald Trump, is photographed, April 28, 2026. ( ...
US-Gedenkpass zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten mit dem Bild von Donald Trump.Bild: keystone

Die Aktion geht laut offizieller Darstellung auf den 250. Geburtstag der USA zurück. In dem Pass ist der derzeitige Präsident in strenger Pose samt Unterschrift zu sehen. Warum ausgerechnet der Republikaner Trump (80) und nicht ein oder mehrere frühere Präsidenten abgelichtet wurden, blieb unklar.

Trump-Gold, Trump-Pass, Trump-Flughafen – was noch?

Seit Monaten scheint die US-Regierung bemüht, Trumps Abbild im öffentlichen Leben der Amerikaner einzuprägen. Zuletzt etwa kündigte Finanzminister Scott Bessent eine «1-Dollar-Goldmünze» an, auf der ein Porträt des Präsidenten zu sehen ist. Zuvor hatte er auch schon ein von Trump hochgeladenes Muster einer 100-Dollar-Note auf X geteilt, auf der die Unterschriften des Präsidenten und von ihm selbst zu sehen sind.

Beispiele für Projekte, Orte und Gebäude mit Trumps Namen gibt es zuhauf. Anfang Juli zum Beispiel wurde der Flughafen der Stadt Palm Beach im US-Bundesstaat Florida offiziell in «President Donald J. Trump International Airport» umbenannt. Das entsprechende Airport-Kürzel von PBI (Palm Beach International Airport) wurde geändert zu DJT, den Initialen des Präsidenten.

In den USA ist es üblich, dass Flughäfen und andere Orte nach ehemaligen Präsidenten benannt werden können. Unüblich ist hingegen, dass Gebäude bereits umbenannt werden, während der Präsident noch lebt oder gar noch im Amt ist. Experten sehen in dem Vorgehen Trumps Parallelen zum Verhalten von Autokraten. (cst/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Trump-Imitator geht viral
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
58 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Narc
01.08.2026 08:31registriert Januar 2025
"Warum ausgerechnet der Republikaner Trump (80) und nicht ein oder mehrere frühere Präsidenten abgelichtet wurden, blieb unklar."
Eigentlich ist es klar... Schade schreibt ihr den Grund nicht.
1392
Melden
Zum Kommentar
avatar
Macca_the_Alpacca
01.08.2026 08:37registriert Oktober 2021
Ich hätte da noch Ideen:

In jede US Wohnung wird ein Radio installiert, dass man nicht ausschalten kann. Da hört man permanent Reden des geliebten ewigen Führers.

Eine Art Friedens Rat als Gegenentwurf zur Uno, in dem Trump.... scheisse, das gib es ja schon.

Ein Grabmal von titanischen Ausmassen. Eine 5 km hohe Pyramide, die auf der Spitze steht. Das symbolisiert Stabilität. Im 666sten Stock ist die Grabkammer wo das "Ewige", in Goldfarbe konservierte Universalgenie bis zum Ende des Universums und darüber hinaus ruht.
1062
Melden
Zum Kommentar
avatar
future--?
01.08.2026 08:28registriert November 2023
Ach... ausgerechnet der schlechteste POTUS aller Zeiten wird verewigt.... unfassbar!
882
Melden
Zum Kommentar
58
Playboy-Gründer Hugh Hefner rief wegen Jeffrey Epstein mehrmals das FBI an
Ein früheres Playmate wandte sich 2005 wegen Jeffrey Epstein an Hugh Hefner. Der Playboy-Gründer handelte und meldete sich bei den Behörden. Was das FBI daraufhin (nicht) tat, ist nun Teil einer Klage.
Im Jahr 2005 wandte sich Audra Lynn Christiansen, bekannt als Miss Oktober 2003, an den Playboy-Gründer Hugh Hefner. Sie lebte damals in seiner Villa in Beverly Hills und vertraute ihm an, dass sie von Jeffrey Epstein vergewaltigt und an einen seiner reichen Bekannten weitergereicht worden sei.
Zur Story