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«Sie haben nichts getan»: Jetzt geht Trump in der Russland-Affäre auf Obama los

epa06044621 US President Donald J. Trump speaks during the Congressional Picnic on the South Lawn of the White House in Washington, DC, USA, 22 June 2017. EPA/OLIVIER DOULIERY / POOL
Zielt in der Russland-Affäre gegen Obama: US-Präsident Donald Trump.Bild: EPA/ABACA POOL

«Sie haben nichts getan»: Jetzt geht Trump in der Russland-Affäre auf Obama los

US-Präsident Trump wirft seinem Vorgänger vor, nichts gegen die Einmischung Russlands im Wahlkampf unternommen zu haben. Damit nicht genug. 
25.06.2017, 04:2425.06.2017, 11:10

Während Barack Obama seine Ferien auf Bali geniesst, wettert Donald Trump gegen seinen Vorgänger. Er wirft Obama Untätigkeit in der Russland-Affäre vor. «Er hätte etwas dagegen tun sollen», erklärte Trump in einem Interview mit «Fox News», das in voller Länge am Sonntagabend ausgestrahlt wird. Ohne Beweise zu liefern sagte Trump, die Russen hätten Hillary Clinton zum Sieg verhelfen wollen. 

Der Hintergrund: Die Washington Post hat am Freitag die Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf mit zahlreichen Quellen belegt.  Obama ist von der CIA offenbar schon Monate vor der US-Wahl 2016 über die Hackerangriffe der Russen  informiert worden – inklusive der direkten Einmischung von Präsident Wladimir Putin. Noch vor wenigen Tagen nannte Trump die Einmischung Russlands einen «HOAX». 

Obama wollte laut dem Artikel die Erkenntnisse vor der Wahl am 8. November nicht enthüllen, um das Vertrauen der Bevölkerung in das US-Wahlsystem nicht zu erschüttern. 

Donald Trump

«Konzentriert euch auf Obama»

Trump geht derweil zum direkten Angriff über. «Konzentriert euch auf die Obama-Regierung, nicht auf Trump», sagt er mit Blick auf die Untersuchungen, die derzeit gegen ihn wegen der Russland-Affäre laufen. 

Obama hat bislang nicht auf die Angriffe Trumps reagiert. Er hat derzeit wohl besseres zu tun: Mit seiner Familie verbringt er entspannte Tage in Ubud – und gönnt sich schon mal eine Kokosnuss. 

(amü)

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