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Khalid Sheikh Mohammed: Prozess gegen 9/11-Terrorist soll 2028 starten

FILE- Khalid Sheikh Mohammed, the alleged Sept. 11 mastermind, is seen shortly after his capture during a raid in Pakistan, March 1, 2003, in this photo obtained by the Associated Press. (AP Photo, Fi ...
Chalid Scheich Mohammed, hier in einer Aufnahme kurz nach seiner Festnahme im Jahr 2003, gilt als Mastermind hinter den 9/11-Anschlägen. 2028 soll ihm der Prozess gemacht werden. Bild: keystone

Prozess gegen 9/11-Drahtzieher für 2028 geplant

27.08.2026, 01:1827.08.2026, 01:18

Der Prozessauftakt gegen den mutmasslichen Drahtzieher der Terroranschläge vom 11. September 2001 und weitere Angeklagte ist für 2028 geplant. Als Termin wurde der 5. Juni 2028 angesetzt, wie aus einer Anordnung des zuständigen Militärrichters hervorgeht. Der Auftakt kann sich aber noch verschieben, weil ihm noch einige Verfahrensentscheidungen vorausgehen. Dabei geht es unter anderem darum, welche Beweise zugelassen werden.

In Guantanamo gefoltert

Am 11. September 2001 waren bei dem bislang schlimmsten terroristischen Anschlag in den Vereinigten Staaten rund 3'000 Menschen getötet worden. Islamistische Terroristen hatten drei gekaperte Passagierflugzeuge in das World Trade Center in New York und das Pentagon nahe Washington gesteuert. Eine vierte Maschine stürzte im Bundesstaat Pennsylvania ab. Chalid Scheich Mohammed gilt als Chefplaner der Anschläge und soll auch die Kommunikation und die Finanzierung des Vorhabens geregelt haben.

Chalid Scheich Mohammed wurde 2003 in Pakistan festgenommen. Im Anschluss wurde er vom US-Geheimdienst CIA verhört. Einem Bericht des US-Senats zufolge wurde er während der Verhöre gefoltert. 2006 wurde er ins US-Gefangenenlager Guantánamo überstellt. Dort sollte ihm wegen seiner Rolle bei den Anschlägen des 11. Septembers vor einem Militärtribunal der Prozess gemacht werden. Das Verfahren gegen ihn und mehrere Mitangeklagte verzögerte sich jedoch jahrelang.

Das Gefangenenlager befindet sich auf Kuba im US-Marinestützpunkt Guantánamo Bay. Zeitweise waren dort fast 800 Menschen inhaftiert. Das Camp war nach dem Terror des 11. September 2001 in den USA unter dem republikanischen Präsidenten George W. Bush errichtet worden, um mutmassliche islamistische Terroristen ohne Prozess festzuhalten. Menschenrechtsorganisationen fordern seit langem die Schliessung. Noch immer ist dort jedoch eine kleine Zahl von Häftlingen untergebracht. (sda/dpa)

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Fanfj
27.08.2026 07:46registriert Dezember 2020
Der Mann, was auch immer er getan hat, ist seit 23 Jahren in Haft. Er war zuerst ein Geisterhäftling. Wurde nach Polen in eine Black Site überführt und dann nach Guantanamo. Er wurde mindestens 183 mal mittels Waterboarding gefoltert. Es gab teilweise zweifel ob er überhaupt der Gesuchte ist.
Nach 183 mal Waterboarding und 23 Jahren (2028 25 Jahre) in Guantanamo würde ich wahrscheinlich jedes Geständniss machen das ihr hören wollt. Ich würde sofort zugeben das ich der Chefplaner des Anschlags war. Ich würde wahrscheinlich sogar auf die Todesstrafe plädieren nur damit es zuenden ist.
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Cramks6
27.08.2026 06:58registriert April 2025
Geständnisse unter Folter sind ja zu 100% die Wahrheit... Also wenn das ein fairer Prozess sein soll, müsste jede Aussage die während Folterungen ausgesprochen wurden, aus den Akten entfernt werden.
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