International
USA

Trump: «Ich wollte mit Russland Fakten teilen - wozu ich absolut das Recht habe»

Trump: «Ich wollte mit Russland Fakten teilen – wozu ich absolut das Recht habe»

16.05.2017, 13:5616.05.2017, 14:41

US-Präsident Donald Trump hält es für «absolut» rechtens, Informationen mit Russland zu teilen. «Als Präsident wollte ich mit Russland Fakten teilen – wozu ich absolut das Recht habe –  die den Terrorismus und die Luftverkehrssicherheit betreffen», schrieb Trump am Dienstag auf Twitter.

Bei seinem Vorgehen sei er motiviert gewesen von «humanitären Gründen». Ausserdem wolle er, dass Russland seinen Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und gegen den Terrorismus verstärke.

Zuvor hatte die «Washington Post» berichtet, der US-Präsident habe streng geheime Informationen über die IS-Miliz an den russischen Aussenminister Sergej Lawrow weitergegeben. Diese sollen in Zusammenhang mit der Verwendung von Laptops in Flugzeugen gestanden haben.

Dem Medienbericht zufolge handelt es sich um Erkenntnisse, welche die USA von einem befreundeten ausländischen Geheimdienst erhalten haben. Dieser habe aber keine Erlaubnis zur Weitergabe der Informationen erteilt.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow nannte den Bericht über die Weitergabe geheimer Informationen durch Trump am Dienstag «Unsinn». «Für uns ist das kein Thema, es ist eher Unsinn», sagte Peskow mit Blick auf den US-Medienbericht. Von russischer Seite gebe es «weder etwas zu bestätigen noch zu dementieren». (sda/afp)

100 Tage Trump in 90 Bildern

1 / 92
100 Tage Trump in 90 Bildern
20. Januar 2017: Donald Trump tritt sein Amt als 45. Präsident der USA an, Barack Obama tritt ab.
quelle: ap/ap / andrew harnik
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Parlamentswahl in Israel angelaufen – enges Rennen erwartet
In Israel hat die Wahl eines neuen Parlaments begonnen. Rund 7,3 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, die 120 Abgeordneten der 26. Knesset zu bestimmen. Die Abstimmung gilt als Schicksalswahl: Israel steht an einem Scheideweg, und die Entscheidung könnte die politische und gesellschaftliche Ausrichtung des Landes für Jahre prägen. Auch für Ministerpräsident Benjamin Netanjahu steht viel auf dem Spiel.
Zur Story