Fünf Männer wegen mutmasslich geplantem Anschlag an Trumps Geburtstag angeklagt
Wegen eines mutmasslich geplanten Anschlags auf das Kampfsport-Event am Geburtstag von US-Präsident Donald Trump erhebt das Justizministerium Anklage gegen fünf Männer. Zu den Anklagepunkten gehört unter anderem die Verschwörung zum Mord, wie das Ministerium mitteilte. Die fünf Verdächtigen im Alter zwischen 19 und 32 Jahren hätten es dabei auch auf Regierungsmitglieder abgesehen.
Wie das FBI zuvor mitteilte, hatte es den mutmasslich für Sonntag geplanten Anschlag durch Festnahmen verhindert. Mehrere Menschen seien in Gewahrsam genommen worden, schrieb FBI-Chef Kash Patel auf der Plattform X. So seien die mutmasslich geplanten Anschläge «im Keim erstickt worden». Wie das Justizministerium mitteilte, fanden die Festnahmen am Wochenende in den Bundesstaaten Ohio, Missouri, Nebraska und Kalifornien statt.
On June 10, FBI and our law enforcement partners became aware of a potential threat to the UFC America 250 event in Washington, D.C. involving individuals outside of the National Capital Region – and thanks to the rapid action of this FBI, our partners, and the Department of… pic.twitter.com/PbWkIk1Lr5
— FBI Director Kash Patel (@FBIDirectorKash) June 16, 2026
Den Verdächtigen wird vorgeworfen, den Einsatz von mit Sprengstoff bestückten Drohnen rund um das Kampfsportevent geplant zu haben, um eine Evakuierung der Veranstaltung zu erzwingen. Anschliessend sollten Scharfschützen «hochrangige Ziele» in der flüchtenden Menschenmenge ins Visier nehmen. Das FBI und die Strafverfolgungsbehörden seien bereits am 10. Juni auf eine «potenzielle Bedrohung» für die Veranstaltung aufmerksam geworden, schrieb Patel.
Veranstaltung an Trumps Geburtstag
US-Präsident Trump gilt als Fan der Mixed Martial Arts – eines oft blutigen Kampfsports, der Techniken vereint unter anderem aus dem Boxen, Ringen, Kickboxen, Karate und Jiu-Jitsu. Bei der Veranstaltung am Sonntag traten Topstars der MMA-Profiliga Ultimate Fighting Championship (UFC) in einer eigens errichteten Arena gegeneinander an.
Zu den Gästen zählten neben Trump und seiner Familie auch mehrere Kabinettsmitglieder und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Offizieller Anlass war nicht Trumps Geburtstag, sondern die Feierlichkeiten rund um den 250. Unabhängigkeitstag der USA. Dieser Feiertag ist allerdings erst am 4. Juli. (sda/dpa)
