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US-Verteidigungsminister Hegseth will öffentliche Hinrichtung von Attentäter

epa13285989 US Secretary of Defense Pete Hegseth delivers remarks during an Anduril Industries event at Tradepoint Atlantic in Sparrows Point, Maryland, USA, 06 October 2026. US President Donald Trump ...
Pete Hegseth will einen Attentäter auf einem Militärstützpunkt öffentlich hinrichten.Bild: keystone

Hegseth fordert öffentliche Militärhinrichtung von Attentäter

08.10.2026, 22:2108.10.2026, 22:21

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth will die geplante Erschiessung eines zum Tode verurteilten Attentäters auf einem Militärstützpunkt öffentlich stattfinden lassen. Man werde dafür sorgen, dass Menschen die Hinrichtung des ehemaligen Militärpsychiaters Nidal Hasan öffentlich beobachten könnten, sagte Hegseth dem rechtskonservativen US-Sender Real America's Voice. «Die Menschen müssen verstehen, dass solche Taten schwerwiegende Konsequenzen haben.»

Die Hinrichtung ist für den 3. Dezember auf dem Militärstützpunkt Fort Hood im Bundesstaat Texas geplant. Hasan hatte 2009 auf dem Militärstützpunkt das Feuer auf Soldaten eröffnet und 13 Menschen getötet. 32 weitere Menschen wurden verletzt. Der damalige Militärpsychiater wurde 2013 von einem Militärgericht zum Tode verurteilt.

Öffentliche Erschiessungen wurden in den USA unter anderem während des Amerikanischen Bürgerkriegs im 19. Jahrhundert als Abschreckung eingesetzt. Die bislang letzte Hinrichtung durch ein Erschiessungskommando des US-Militärs fand 1945 statt. Die letzte allgemein öffentliche Hinrichtung in den USA war 1936: Damals wurde im Bundesstaat Kentucky ein Mann vor Tausenden Schaulustigen gehängt. Ob Hegseth nun eine ähnlich öffentliche Hinrichtung oder lediglich die Anwesenheit ausgewählter Zeugen und Personen beziehungsweise eine Übertragung plant, blieb zunächst unklar. (leh/sda/dpa)

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