International
USA

New York baut Hunderte Strassen-Poller gegen Terror-Attacken

Pedestrians walk past protective barriers installed in New York's Times Square, Tuesday, Jan. 2, 2018. Hundreds of new protective barriers will be permanently installed in Times Square and other  ...
1500 neue Strassenpoller sollen die Bürger von New York vor Terror schützen. Bild: AP/AP

New York baut Hunderte Strassen-Poller gegen Terror-Attacken

03.01.2018, 01:48

New York wappnet sich mit weiteren Pollern auf der Strasse gegen mögliche Terrorattacken und Todesfahrten mit Autos. Durch Investitionen in Höhe von 50 Millionen Dollar sollen mehr als 1500 solcher Poller an verschiedenen Orten der Metropole installiert werden.

Das kündigte Bürgermeister Bill de Blasio am Dienstag an. «Diese Poller werden sicherstellen, dass die Fahrzeuge nie dorthin kommen können, wo Fussgänger sind.»

Im Mai war am Times Square ein Man mit seinem Auto in eine Gruppe von Fussgängern gerast und hatte dabei eine Frau getötet und 22 weitere Menschen verletzt. Ende Oktober war ein Attentäter im Süden Manhattans zudem mit einem Kleinlaster in Velofahrer und Fussgänger gerast und hatte dabei acht Menschen getötet und elf weitere verletzt.

Barrikaden aus Beton sowie - teils versenkbare - Poller werden schon seit Jahren genutzt, um gefährdete Orte vor Attacken mit Fahrzeugen zu schützen. Teils werden Barrieren auch an die Gestaltung der jeweiligen Gegend angepasst: Vor dem 2006 eröffneten Emirates-Fussballstadion in London stehen etwa grosse Buchstaben aus Beton, die den Namen des Vereins Arsenal bilden. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Auch Russen skeptisch bei Trump-Waffenstillstand – Europa steht hinter Selenskyj
Nachdem US-Präsident Donald Trump einen sofortigen Energie-Waffenstillstand angekündigt hat, herrscht Verwirrung. In Kiew wusste man zunächst nichts davon und auch aus Russland klingt es zurückhaltend.
Wolodymyr Selenskyj erneuerte nach Donald Trumps Forderung, ihn als ukrainischen Präsidenten auszuwechseln, seine bereits in der Vergangenheit geäusserte einzige Bedingung: Für Wahlen muss es einen verlässlichen Waffenstillstand im Krieg mit Russland geben. Daraufhin rief Trump kurzerhand einen sofortigen «Energie-Waffenstillstand» aus. Diese Ankündigung sorgt für Verwirrung. Selenskyj gab zunächst an, dass dieses Abkommen «neu» für ihn sei. Später äusserte er sich positiv zu der Idee, machte sie allerdings von der Einwilligung der russischen Seite abhängig (siehe unten).
Zur Story