International
USA

USA: 13 Meter grosse Skulptur von Donald Trump in Las Vegas errichtet

13 Meter grosser, nackter Trump sorgt für Aufregung – was es mit der Statue auf sich hat

Vor Las Vegas steht eine 13 Meter grosse Skulptur des ehemaligen Präsidenten. Die Künstler wollen mit dem Grossprojekt durch das Land Reisen.
30.09.2024, 18:2430.09.2024, 18:24

«Ich sah da etwas hängen, das aussah wie Donald Trump», sagt ein Passant zum amerikanischen Nachrichtensender «News 3». Er fuhr näher hin, um sicher zu gehen und tatsächlich: «Es ist Donald Trump» – naja, fast.

Auf einer Strasse nördlich von Las Vegas, hängt seit Freitag eine 13 Meter grosse Statue des ehemaligen Präsidenten mit Drahtseilen an einem Baukran. Die eingezäunte Marionette soll mehr als 2700 Kilogramm wiegen und trägt den Namen «Crooked and Obscene», also «krumm und obszön». Dem Boulevardmedium «tmz» zufolge wollen die Künstler – sie möchten anonym bleiben – mit der Statue eine Diskussion rund um die US-Präsidentschaftswahl auslösen. Am 5. November entscheidet das Land, ob die Demokratin Kamala Harris oder der Republikaner Donald Trump ins Weisse Haus einzieht.

Neu sind Skulpturen des nackten, ehemaligen Präsidenten nicht. Bereits vor acht Jahren errichtete eine Aktivistengruppe – ebenfalls anonym – mehrere solche Statuen von Donald Trump. Anders als dieses Mal, waren sie nur in Lebensgrösse. Wie damals verbreiten sich die Bilder der Installation auch dieses Mal rasant in den sozialen Medien. Einige nennen die Protestaktion «un-amerikanisch» und sind empört, andere amüsieren sich.

Lange soll die Marionette aber nicht mehr in Las Vegas bleiben. Laut «News 3 Las Vegas» soll sie schon bald an einem neuen Ort errichtet werden. Im Endspurt des US-Wahlkampfes soll sie angeblich durch die Swing States ziehen, also die Bundesstaaten, in denen die Wahl letztlich entschieden wird. Dieses Jahr gehören dazu Arizona, Georgia, Michigan, Nevada, North Carolina, Pennsylvania und Wisconsin. Aktuell liegt Vizepräsidentin Kamala Harris in allen sieben Swing States vorne. (nah/aargauerzeitung.ch)

Mehr:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Nach Hin und Her: Reporter dürfen jetzt doch wieder ins Weisse Haus
Trotz einer anderslautenden Gerichtsanordnung war am Donnerstagmorgen einigen Reportern der Zugang zum Weissen Haus erneut verwehrt worden. Am Abend änderte dies.
Das Portal «Politico» berichtete, dass der für die Sicherheit des US-Präsidenten zuständige Secret Service den Presseausweis eines seiner Reporter beschlagnahmt habe. CNN berichtete ebenfalls, dass Reportern am frühen Morgen der Zutritt verweigert worden sei – ein weiterer CNN-Mitarbeiter sei durchgelassen worden.
Zur Story