Yen-Krise in Japan: Jetzt greifen auch die USA ein
Japan hat erstmals seit Jahrzehnten gemeinsam mit den USA am Devisenmarkt interveniert, um den schwächelnden Yen zu stützen. Die japanische Währung fiel zuletzt gegenüber dem Dollar auf den schwächsten Wert seit 40 Jahren.
Japans Finanzministerin Satsuki Katayama bestätigte, dass man in Abstimmung mit den Vereinigten Staaten Yen gekauft habe, um «übermässige Volatilität und ungeordnete Bewegungen» der japanischen Landeswährung einzudämmen. Die Regierung in Tokio stehe weiterhin in engem Austausch mit den USA und werde bei Bedarf weitere Massnahmen am Devisenmarkt ergreifen.
US-Präsident Donald Trump wertete die gemeinsame Intervention als Beleg für die guten Beziehungen zwischen Tokio und Washington. «Sie haben einen schwächelnden Yen und wollten ein bisschen Unterstützung», sagte er am Sonntagabend (Ortszeit) an Bord der Präsidentenmaschine auf dem Flug von New Jersey nach Washington.
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(dab/sda/dpa)
