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Donald Trump spricht an Midterm-Parteitag in Dallas: Jetzt live

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Inmitten von immer wieder aufbrandenden USA!-Jubelrufen hielt Donald Trump seine Rede am Midterms-Parteitag der Republikaner.Bild: keystone

Trump hält ausserordentliche Midterm-Rede – das Wichtigste in 4 Punkten

Donald Trump hat am ausserordentlichen Parteitag der Republikaner eine Rede gehalten. Die wichtigsten Punkte.
10.09.2026, 03:1210.09.2026, 09:26

Donald Trump hat am ausserordentlichen Parteitag der Republikaner in Dallas im Bundesstaat Texas zu seinen Anhängerinnen und Anhängern gesprochen. Er verteilte Wahlgeschenke, schimpfte auf seinen politischen Gegner und lobte sich vor allem viel selbst.

Die dutzenden Rednerinnen und Redner am ersten Tag des Events hielten sich an einen engen thematischen Zuschnitt: Kampf gegen Betrug, Migration, steigende Preise. Einzig Trump sprach in seiner fast zweistündigen Rede auch länglich über den Krieg im Iran, den er verteidigte. Die wichtigsten Punkte seiner Rede im Überblick:

«Trump-Dividende»

Trump betonte in seiner Rede, wie wichtig es ihm ist, die Midterms zu gewinnen. Bei den Wahlen am 3. November werden alle Sitze des Repräsentantenhauses sowie 35 der 100 Senatssitze neu besetzt. Trump hatte eigens dafür den Parteitag ins Leben gerufen. Normalerweise finden solche immer nur vor Präsidentschaftswahlen statt.

Trotz seiner schlechten Umfragewerte sieht sich Trump nach wie vor als Zugpferd im Wahlkampf. Seine Anhänger sollten sich einfach vorstellen, sein Name stehe auf dem Stimmzettel: «Bitte tut so, als würde ich kandidieren.» Offen ist, wie erfolgreich die Republikaner dabei sein werden, ihre Anhänger bei den Midterms zum Wählen zu bewegen.

Trump gab während seiner fast anderthalbstündigen Rede an, durchaus zu wissen, dass es amtierende Präsidenten seit jeher schwer haben bei den Midterms. «Wir werden das ändern», gab sich Trump siegessicher. Und brachte eine neue Idee ins Spiel.

«Wenn Repräsentantenhaus und Senat in republikanischen Händen sind nach den Midterms, schütte ich jedem Amerikaner und jeder Amerikanerin eine Dividende von 5000 Dollar aus», sagte Trump. Die einzige Bedingung, die er an die von ihm sogenannte Trump-Dividende knüpfte: «Das Geld muss in den USA ausgegeben werden», sagte Trump.

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Er sei sich bewusst, dass es amtierende Präsidenten bei den Midterms traditionell schwer haben, sagte Trump. Nun will er seine Anhänger mit Geldgeschenken locken.Bild: keystone

Wie er das kontrollieren will und wie er die Dividende finanzieren will, sagte Trump nicht. Der Vorschlag würde grob überschlagen bei mehr als 245 Millionen Erwachsenen im Land mehr als eine Billion US-Dollar kosten, etwa so viel wie der gesamte Verteidigungshaushalt der Supermacht. Ein entsprechender Beschluss scheint im Kongress daher weder politisch noch finanziell realistisch.

Trump begründete sein 5000-Dollar-Versprechen mit dem nach seiner Meinung enormen wirtschaftlichen Erfolg der USA. Die Ausschüttung sei wie eine Gewinnbeteiligung an Unternehmen zu verstehen. Tatsächlich haben die USA im Moment eine Haushaltsverschuldung von über 40 Billionen Dollar.

Die Idee direkter Zahlungen an US-Bürger ist nicht neu: Bereits im vergangenen Jahr hatte Trump eine Direktzahlung in Höhe von 2000 Dollar ins Spiel gebracht, sie aber dann nicht weiter verfolgt. Das Geld sollte Amerikanerinnen und Amerikaner an den Zolleinnahmen der USA beteiligen – ausgenommen sein sollten Besserverdiener.

Jüngst wurde zudem berichtet, Trump solle engen Mitarbeitenden, darunter seiner persönlichen Assistentin Natalie Harp, ebenfalls hohe Geldgeschenke zu Weihnachten kredenzt haben:

Angriff auf Demokraten

Donald Trump griff in seiner Rede seinen politischen Gegner immer wieder frontal und beleidigend an. Er setzte dabei durchwegs auf die neue Strategie der Republikaner, die Demokratische Partei pauschal als Kommunisten darzustellen.

Wer die Demokraten wähle, sei dafür, die Polizei abzuschaffen und Kriminellen sowie allen Ausländern das Wählen zu ermöglichen. Die demokratischen Sozialisten würden Erdöl und Gas abschaffen wollen und die Finanzierung des Militärs zusammenstreichen. Die Partei setze sich für die «Trans-Verstümmelung» der Kinder ein und sei verantwortlich dafür, dass Männer im Frauensport antreten dürften, wiederholte Trump mehrfach. «Wir haben den Kommunismus einmal besiegt und wir werden das wieder tun», so Trump.

Wenn man die Zukunft des Landes den «radikal linken Demokraten» überlasse, werde das die USA für das nächste Jahrzehnt zurückwerfen, warnte Trump beim Parteitag seiner Republikaner in Dallas im Bundesstaat Texas. «Das wäre eine Tragödie», fuhr er fort. Und weiter: «Wäre ich vor einem Jahr nicht gewählt worden, ich weiss nicht, ob die Vereinigten Staaten von Amerika heute noch existieren würden.»

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Donald Trump tanzte und schimpfte: Die radikallinken Demokraten würden die USA hassen.Bild: keystone

Trump wiederholte in seiner Rede unter dem Jubel seiner Anhänger auch die falsche Behauptung, dass er bei der Präsidentenwahl 2020 um den Sieg betrogen worden sei. Er war damals dem Demokraten Joe Biden unterlegen.

Drohung Richtung Iran

Trump äusserte sich auch zum in den letzten Tagen wieder aufschwelenden Krieg im Iran. Er wiederholte seine Forderung, die Strasse von Hormus in «Trump-Strasse» umzubenennen. «Irgendetwas muss ich von der ganzen Sache ja auch haben», sagte der US-Präsident. «Ich bin mir sicher, die iranische Führung wird begeistert sein.»

«Gibt es hier irgendjemanden, der der Meinung ist, der Iran sollte über Atomwaffen verfügen?», fragte er in die Menge. Die vielfach in rot-weiss-blau gekleideten Zuschauerinnen und Zuschauer erwiderten mit einem dröhnenden «Nein».

Zudem attackierte Trump einmal mehr den Ex-Präsidenten Barack Obama: «Er hat einen der schlechtesten Deals in der Geschichte der USA ausgehandelt, als er mit dem Iran ein Atom-Abkommen geschlossen hat.» Damit habe man dem Iran quasi erlaubt, die Atombombe zu bauen. Das aber dürfe nicht sein, weil der Iran der «Bully des Mittleren Ostens» sei und Terror auf der ganzen Welt finanziere.

«Und deshalb müssen wir sie wegbomben!», sagte Trump unter dem Jubel seiner Anhängerschaft. Der Iran sei einen Monat vor der Fertigstellung der Bombe gestanden, als die USA ihn erstmals angegriffen hätten. «Vielleicht müssen wir das bald nochmals tun», droht Trump dem Iran. «Wir sehen alles.» Er könne vom Weissen Haus die Namensschilder von iranischen Offizieren lesen, behauptete Trump. Der Iran sei quasi zerstört.

Zweifel an Briefwahl

Auch über die Briefwahl äusserte sich Trump. Dem Republikaner ist es seit Langem ein Anliegen, diese zu verbieten. Seiner Ansicht nach sei die Briefwahl in der Vergangenheit von Demokraten genutzt wurde, um Wahlbetrug zu begehen.

Belege für diese Anschuldigung liefert Trump jeweils nicht – auch dieses Mal nicht. «Wir brauchen Wählerregistrierung, am besten mit Foto», sagte Trump. Nur so könne verhindert werden, dass illegale Migranten an der Wahl teilnähmen. «Die Demokraten bekämpfen das nur, weil sie betrügen wollen», behauptete Trump.

Trump hatte kürzlich vor Gericht einen Erfolg erzielt, als ihm der Supreme Court erlaubte, seinen sogenannten «Save America Act» weiter voranzutreiben. Mit ihm würde der Zugang zur Wahl stärker reguliert und Briefwahl sehr viel schwerer.

Die Demokraten argumentieren, Trumps Vorhaben würde wesentliche Teile der Wahlberechtigten von der Wahl ausschliessen und zudem staatlicher Willkür und Datenschutzverletungen Tür und Tor öffnen.

Bei der Veranstaltung selbst stiess Trump auf ein geteiltes Echo: Die Zuschauer unterbrachen ihn immer wieder mit frenetischem Jubel und «USA, USA»-Rufen, doch viele Plätze in der Arena in Dallas blieben leer.

(mit Material der Agenturen dpa und sda)

Der Ticker zum Nachlesen:

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4:50
Rede beendet
«Wir werden den Kommunismus besiegen», sagt Trump und beendet damit seine Rede. Hier folgt in Kürze eine Zusammenfassung der Rede. Danke für die Aufmerksamkeit. (her)

4:28
Trump siegesgewiss
«Wir werden in der Wahlnacht beweisen, dass die USA denen gehören, die es lieben. Nicht denen, die es hassen», sagt Trump. USA-Rufe im Publikum. Die Demokraten würden versuchen, Lenin und Marx zu Schullektüre zu machen. Woher er diese Behauptung nimmt, sagt er nicht. (her)
4:26
Trump über die Gefahr, die von den Demokraten ausgehe
«Wir haben Kommunismus einmal besiegt und wir werden das wieder tun!», sagt Trump. Er behauptet, die demokratischen Sozialisten wollten die Polizei abschaffen und allen Kriminellen und Ausländern das Wählen ermöglichen. Sie wollten Erdöl und Gas abschaffen und die Finanzierung des Militärs zusammenstreichen. (her)
4:23
Trump macht sich über Biden lustig
Unser Land war eine Peinlichkeit, sagt Trump über die Amtszeit von Joe Biden. «Er konnte nicht mal die Treppen auf eine Bühne gehen, keine Dokumente selbst unterzeichnen», sagt er. Die demokratischen Sozialisten seien in Wahrheit Kommunisten. «Sie sind verrückte Wahnsinnige», sagt Trump. (her)
4:19
Trump über Transpersonen und Critical Race Theory
«Jeder hat eine Schwachstelle, erinnert euch daran», sagt Trump hinsichtlich seiner Zollpolitik. «Die USA sind so respektiert wie noch nie zuvor», sagt er. «Wir haben Critical Race Theory und die Trans-Verstümmelung unser Kinder gestoppt» Trump wiederholt nochmals: «Wir haben verhindert, dass Männer im Frauensport antreten.» (her)
4:13
Trump spricht seit über einer Stunde
Die Rede von Trump am Parteitag in Dallas hat die Stundengrenze geknackt. Eine Struktur ist nicht zu erkennen, er hüpft von Thema zu Thema. (her)
4:11
Trump verspricht 5000 Dollar an alle Amerikaner und Amerikanerinnen
Trump verspricht: «Wenn die Republikaner die Midterms gewinnen, werde ich eine Dividende von 5000 Dollar an alle Amerikaner ausschütten». Er vergleicht das mit einer erfolgreichen Firma, die Dividenden an ihre Aktionäre ausschüttet. Einzige Bedingung: «Das Geld muss in den USA ausgegeben werden.» Trump nennt das die «Trump-Dividende.» (her)
4:07
Zölle und Ballsaal
Trump ist bei den Zöllen angelangt. «Das ist mein Lieblingsinstrument», sagt Trump. Es habe dazu geführt, dass Milliarden an Investitionen in die USA geflossen seien. Er führt das am Beispiel von Intel aus. «Dumme Präsidenten» hätten es zugelassen, dass die Computerchips-Industrie nach Taiwan abgewandert seien. «Dann kam ich und habe sie mit Zöllen belegt und sie so zurückgeholt», sagt Trump. Er habe den Profit von Intel, eine «müdgewordene Firma», verfünffacht. Bekomm ich dafür Wertschätzung?, fragt Trump. «Sagt mir jemand Danke dafür, dass ich mit meinem eigenen Geld einen Ballsaal baue?» Der Ballsaal sei panzergeschützt und kugelsicher. «Ich werde ihn leider nur ein paar Monate brauchen können», bedauert Trump. Er bezeichnet den Ballsaal als sein Geschenk ans amerikanische Volk. (her)
4:01
Trump spricht über Iran
Trump redet über Obama: «Er hat einen der schlechtesten Deals in der Geschichte der USA ausgehandelt, als er mit dem Iran ein Atom-Abkommen geschlossen hat», sagt Trump. «Das hat dem Iran quasi die Erlaubnis gegeben, eine Atombombe zu entwickeln». Es dürfe nicht sein, dass der Iran eine Nuklearwaffe besitzt. «Und deshalb müssen wir sie wegbomben!» Er nennt den Iran, das «schrecklichste Land der Welt». Trump behauptet, der Iran sei einen Monat vor der Beendigung der Atombombe gestanden.

«Vielleicht müssen wir das bald nochmals tun», droht Trump dem Iran. «Wir sehen alles.» Er könne vom Weissen Haus die Namensschilder von iranischen Offizieren lesen, sagt Trump. (her)
3:52
Trump spricht über Briefwahl
«Wir produzieren mehr Gas als Russland und Saudi-Arabien zusammen», behauptet Trump. Dann ist er wieder beim Thema des angeblichen Wahlbetrugs 2020. «Deshalb müssen wir den Save America Act durchsetzen. Und das werden wir!» Jubel brandet auf in der Halle. «Wir brauchen Wählerregistrierung, am besten mit Foto», sagt Trump. «Der einzige Grund, warum die Demokraten das bekämpfen, ist, weil sie betrügen wollen.»

Der Save America Act will den Zugang zur Wahl stärker reglementieren und Briefwahl nahezu verunmöglichen. Die Demokraten bekämpfen die Vorschläge Trumps, weil sie weseiche Teile der US-Wählerschaft von der Wahl ausschliessen könnten und Tür und Tor für staatliche Willkür und Datenschutzverletzungen öffnen (her).
3:46
Trump spricht über Wirtschaft
Jetzt ist Trump bei der Wirtschaft. Er habe die Börse zu einem Rekordhoch und die Arbeitslosigkeit zu einem Rekordtief geführt. Während die Demokraten den Menschen das Geld aus den Taschen stehlen würden, würden die Republikaner das Gegenteil machen. «Wir haben die grössten Steuererleichterungen in der Geschichte der USA durchgesetzt.» (her)
3:45
Trump spricht über den Iran
Trump verspricht, dass er die Preise herunterbringen wird. Tatsächlich steigt die Inflation seit dem Beginn der zweiten Amtszeit Trumps.

Jetzt spricht er über die Strasse von Hormus. «Ich kündige an, sie ab heute Trump-Strasse zu nennen. Irgendetwas muss ich ja auch haben», sagt Trump. Der Iran sei der Bully des mittleren Ostens und die USA hätten das Land quasi zerstört, sagt Trump. (her)
3:40
Trump will Dinge umbenennen
Trump wiederholt seinen Plan, den Lake Ontario in Lake America umzubenennen. «Warum nicht den Pazifik auch umbenennen. Oder New Mexico zu New America machen?», sagt Trump und erntet dafür nur verhaltenen Applaus. (her)
3:37
Trump spricht über seine Grenzmauer
«Die Demokraten haben die Grenzen geöffnet und es sind Kriminelle, Drogenbanden, Vergewaltiger und Kinderschänder ins Land gekommen», behauptet Trump. «Ich bin mir sicher, dass aus diesen Menschen tolle Bankdirektoren werden», fügt er sarkastisch an. (her)
3:35
Trump spricht über Transpersonen
Trump kündigt an, dass er die Demokraten nicht mehr Demokraten nenne. «Sie machen so schlechte Politik», sagt er und nennt als Beispiel: «Männer, die im Frauensport antreten». In der Halle wird gebuht. «Was die Demokraten da tun, ist sehr herabwürdigend für Frauen», sagt Trump(her)
3:32
Trump spricht über den texanischen Kandidaten
Trump lobt den republikanischen Senats-Kandidaten in Texas, Ken Paxton. Er lobt ihn als «guten Mann», auch wenn er oft «schlecht angezogen» sei. «Er hat viel dazu beigetragen, dass die Mauer gegen Mexiko steht», sagt Trump. (her)
3:30
Trump improvisiert
Trump weicht von seinem Skript ab. «Meine Analysten sagen mir, das darf ich nicht sagen und das darf ich nicht sagen. Ich sage es trotzdem, auch wenn sie es mir nicht auf den Teleprompter programmieren. Ich brauche den gar nicht», sagt Trump. (her)
3:28
Trump: Wir werden den Kommunismus besiegen!
«Wir wollen keine Kriminalität. Wir werden autarke Energieversorgung haben. Wir werden uns um unsere Veteranen kümmern, wir stehen Seite an Seite mit unseren Polizisten, wir lieben sie.» Und dann sagt Trump: «Wir werden den Kommunismus besiegen und uns für amerikanische Freiheit einsetzen.» (her)
3:26
Trump hat die USA vor dem Untergang gerettet, sagt Trump
«Ich werde alle Bundesstaaten besuchen, um für unsere Gouverneure und Senatoren zu weibeln», sagt Trump. USA!-Rufe branden in der Halle in Dallas auf. «Und ich habe wirklich eine dicht getaktete Agenda»

«Wenn wir die letzte Wahl nicht gewonnen hätten, wäre ich nicht sicher, ob dieses Land überhaupt noch existieren würde», sagt Trump. (her)
3:24
Tut so, als stünde ich auf dem Wahlzettel!
«Tut so, als würde ich auf dem Wahlzettel stehen», sagt Trump. «Ansonsten verliert ihr eure Grenzen, eure Steuererleichterungen, euer Land». Er sagt, dass von den letzten 25 Midterm-Wahlen nur 3 von der Partei des amtierenden Präsidenten gewonnen worden seien. «Wir werden das ändern», sagt Trump. (her)
3:22
Trump wiederholt Wahllüge
«Wenn ich für die Republikaner anführe, schneiden sie gut ab», sagt Trump. «Ich habe mit euch drei Präsidentschaftswahlen gewonnen», sagt Trump und wiederholt damit die Lüge, wonach er um den Sieg bei den Präsidentschaftswahl 2020 betrogen worden sei. (her)
3:17
Trump spricht bereits
Viel früher als erwartet, betritt US-Präsident Donald Trump die Bühne in Dallas. Er liebe den Bundesstaat Texas sagt Trump unter «USA! USA!-»Rufen. «Ich muss kurz angeben. Ich habe diesen Staat dreimal erdrutschartig gewonnen», sagt Trump. (her)

3:03
Demokratischer Senator lobt Trump
Der Demokrat John Fetterman beim Parteitag der Republikaner für eine Überraschung gesorgt. «Warum stehe ich heute hier und spreche zu Ihnen? Weil ich, nun ja, ein Demokrat mit gesundem Menschenverstand bin», sagte der Senator aus Pennsylvania in einer Videobotschaft auf dem republikanischen Parteitag in Dallas. «Ich werde immer zu Amerika stehen. Ich werde Extreme, den Sozialismus und diese antiamerikanische Lebensweise stets ablehnen

Fetterman stellte Präsident Donald Trump dabei als Kämpfer für die Stahlindustrie dar – ein Kernanliegen des Senators. Fetterman gilt im Kongress als Grenzgänger. Immer wieder gab es Spekulationen über einen möglichen Parteiwechsel.

Mit seinen Bemerkungen nahm er nun offenbar Bezug auf die demokratischen Sozialisten in seiner Partei, die sich in vielen Vorwahlen gegen moderate Konkurrenten durchsetzten. US-Medien werteten seine Botschaft an die Republikaner als Beleg für die wachsende Entfremdung von seiner Partei. (sda/dpa)


Der demokratische Senator John Fetterman fremdelt immer wieder mit der eigenen Partei.
1:15
Republikaner beleidigen Demokraten als verrückte Kommunisten
Die Republikaner stellen die Demokraten auf ihrem Parteitag knapp zwei Monate vor den wichtigen Zwischenwahlen als radikal linke Gefahr für die USA dar. Die Demokraten seien nicht mehr dieselbe Partei wie früher, warnte der republikanische Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, Steve Scalise. «Die Demokratische Partei wurde komplett von verrückten Kommunisten übernommen», behauptete er in Dallas im US-Bundesstaat Texas. Ähnlich wie Scalise zeichneten auch andere Republikaner zum Auftakt des Parteitags das Bild extrem linker Demokraten, die das Land bedrohten.

US-Präsident Donald Trump und andere hochrangige Republikaner setzen Demokraten seit Wochen immer wieder mit Kommunisten gleich - und machen das nun zu einem zentralen Element ihrer Wahlkampfstrategie. Nach den Erfolgen einiger linker Vertreter der Demokraten bei parteiinternen Vorwahlen vor den Zwischenwahlen wollen sie damit Wähler der Mitte abschrecken. Zudem hoffen sie, dadurch ihre Anhänger zu mobilisieren. (sda/dpa)


Der republikanische Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, Steve Scalise, bezeichnete die Republikaner als «Partei des gesunden Menschenverstandes».
0:16
Aussergewöhnlicher Parteitag
In Dallas im US-Bundesstaat Texas findet ab Mittwoch der zweitägige Parteitag der Republikanischen Partei statt. Die Partei will sich so auf die Midterm einschwören, die am 3. November 2026 stattfinden und bei denen das gesamte Repräsentantenhaus sowie 35 der 100 Sitze im Senat neu besetzt werden.

Ein Parteitag vor den Midterms ist aussergewöhnlich. Normalerweise findet der Event nur vor Präsidentschaftswahlen statt. Trump, dessen Umfragewerte seit Monaten schlecht sind, will den Parteitag als Möglichkeit nutzen, seine Basis zu mobilisieren. Trumps Rede wird nach 21 Uhr Ortszeit (4 Uhr Schweizer Zeit) erwartet. watson berichtet live mit Ticker und Stream. (her)


Die Convention findet im American Airlines Center in Dallas, Texas statt,
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    Die beliebtesten Kommentare
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    winglet55
    10.09.2026 05:37registriert März 2016
    Ist Stimmenkauf in den USA erlaubt? Ich wundere mich über gar nichts mehr.
    3583
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    avatar
    Jorge de los alpes
    10.09.2026 04:03registriert April 2014
    Die Ansprache Trumps voller Lügen und Eigenlob. Und es gibt noch solche welche den Stuss glauben, den er raus lässt.
    3472
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    Zum Kommentar
    avatar
    Enzasa
    10.09.2026 03:33registriert August 2016
    „Wenn wir die letzte Wahl nicht gewonnen hätten, wäre ich nicht sicher, ob dieses Land überhaupt noch existieren würde», sagt Trump. (her)“
    Das Lsnd würde besserer und sicherer existieren
    3162
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    231
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