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USA: Republikaner kritisieren 300 Milliarden in Trumps Iran-Deal

President Donald Trump speaks during a Medal of Honor ceremony in the East Room of the White House, Thursday, June 18, 2026, in Washington. (AP Photo/Jacquelyn Martin)
Donald Trump
Nicht alle mögen Donald Trumps Deal mit dem Iran – auch aus den eigenen Reihen.Bild: keystone

Nicht einmal die Republikaner mögen Trumps Milliarden-Fonds für den Iran

19.06.2026, 07:4119.06.2026, 07:41

Nach der Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen wächst die Kritik an einzelnen Vereinbarungen – auch aus den Reihen der Republikaner von US-Präsident Donald Trump. Gerügt wird unter anderem ein 300 Milliarden Dollar schwerer Wiederaufbaufonds zugunsten der Islamischen Republik, den die USA zusammen mit regionalen Partnern auf die Beine stellen wollen.

Der republikanische Senator Roger Wicker teilte mit, die 300 Milliarden Dollar liessen die Zahlungen im Rahmen des Abkommens von Präsident Obama aus dem Jahr 2015 wie einen «Klacks» erscheinen. Er fürchte, die USA könnten ihre im Iran-Krieg erzielten Erfolge damit wieder aus der Hand geben. Wicker gehört als Vorsitzender des für die Streitkräfte zuständigen Ausschusses zu den einflussreichsten Parlamentariern. Für offene Kritik an Präsident Trump oder am Krieg gegen den Iran, den die USA gemeinsam mit Israel begonnen haben, ist er nicht bekannt.

Der republikanische Abgeordnete Thomas Massie teilte mit, 300 Milliarden Dollar seien fünfmal so viel, wie der Kongress jährlich für Strassen und Brücken in den USA ausgebe. Auch die republikanischen Senatoren Thom Tillis und Ted Cruz äusserten Kritik.

Sen. Ted Cruz R-Texas, Chairman of the Senate Committee on Commerce, Science, and Transportation, speaks during a hearing to examine college sports, supporting student athletes, and fair competition o ...
Sogar der ewige Trump-Verteidiger Ted Cruz traute sich, den Plan des Präsidenten zu kritisieren.Bild: keystone

«Der schlimmste aussenpolitische Lapsus seit Jahrzehnten»

Ihr Parteifreund im Senat, Bill Cassidy, teilte mit, vor dem Krieg sei die Strasse von Hormus offen gewesen und Sanktionen hätten den Iran in die Knie gezwungen. Nun seien 13 Amerikaner tot, Sanktionen würden gelockert und Amerikaner hätten Milliarden an den Zapfsäulen bezahlt. «Das ist der schlimmste aussenpolitische Lapsus seit Jahrzehnten.»

Laut der Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran soll der Fonds erst im Rahmen eines finalen Vertrags Gestalt annehmen, der in den kommenden 60 Tagen zwischen Washington und Teheran ausgehandelt werden soll. Laut der US-Regierung werden in dem Fonds Investitionen der Partnerländer gebündelt, kein Geld aus den USA. Die Initiative erinnert an ambitionierte Investitionspläne zum Aufbau des zerstörten Gazastreifens, die aber bisher nicht zustande gekommen sind. (nil/sda/dpa)

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quelle: keystone / maya levin
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41 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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ABWESEND
19.06.2026 08:59registriert September 2024
"Er fürchte, die USA könnten ihre im Iran-Krieg erzielten Erfolge damit wieder aus der Hand geben."

welche Erfolge? der Iran steht nach dem Angriff besser da wie zuvor und alle wissen nun definitiv, dass der Donald ein Witz ist.

also bitte noch einmal, welche USA Erfolge mein dieser Herr?
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Holundder b
19.06.2026 09:33registriert Juni 2023
All das nur weil er Obama nicht mag und deshalb den perfekten Iran Deal zerrissen hat. Er sagte damals, der schlechteste Deal aller Zeiten... da stand aber nix von 300mrd für iran und hormuz war offen, ohne Zölle...
Der Typ zerstört die Welt nur weil er weiss, dass Obama besser war und er UMBEDINGT das gegenteil zu beweisen versucht...
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Reinhard51
19.06.2026 08:50registriert November 2025
Trumpler versprivht 300 Milliarden, die aber die Partnerländer berappen sollen, nicht die FSA. Erinnert mich an die Mauer zu Mexico.
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