Trump will sein Wahlkampffinale ausgerechnet am Pannen-Pool feiern
Der langgezogene Wasserpool zwischen dem Lincoln Memorial und dem Washington Monument gehört zu den bekanntesten Ansichten der US-Hauptstadt. Trump deutete nun an, dort möglicherweise seinen letzten Auftritt vor der Wahl abzuhalten – obwohl er zuvor seine Veranstaltung in Kansas als letzten Wahlkampfstopp bezeichnet hatte.
Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, würde Trump damit ausgerechnet einen Ort ins Rampenlicht rücken, dessen Umbau seiner Regierung zuletzt erhebliche Probleme bereitete. Trump hatte eine schnelle und vergleichsweise günstige Sanierung angekündigt. Am Ende dauerten die Arbeiten fast drei Monate länger als vorgesehen und kosteten mehr als das Zehnfache der ursprünglich genannten rund 1,5 Millionen Dollar.
Algen und Schäden nach der Wiedereröffnung
Auch nach Abschluss der Arbeiten war das Problem nicht erledigt. Im Pool bildeten sich Algen, zudem löste sich die neue blaue Auskleidung teilweise wieder ab. Das Becken musste erneut geleert werden.
Trump machte zunächst Vandalismus für Schäden verantwortlich. Die Strafverfolger kamen laut AP später jedoch zum Schluss, dass mangelhafte Arbeiten die Ursache waren. Ein Verfahren gegen den früheren Olympioniken David Hearn, der beschuldigt worden war, den Pool beschädigt zu haben, wurde eingestellt.
Ob der Auftritt am Reflecting Pool tatsächlich stattfindet, ist noch offen. Sollte Trump seine Pläne umsetzen, würde ausgerechnet eines seiner umstrittensten Verschönerungsprojekte in Washington zur Kulisse seines letzten Appells vor den Midterms. (mke)
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