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Chef ist wütend, weil Mitarbeiter wegen krankem Kaninchen fehlt

ein Kaninchen
Ein krankes Kaninchen sorgte für Streit.Symbolbild: Shutterstock

Chef platzt der Kragen, weil Mitarbeiter wegen kranken Kaninchens fehlt

Ob ein krankes Haustier Grund genug ist, der Arbeit fernzubleiben, ist Diskussionsthema in der ZDF-Sendung «Unbubble». Grund dafür ist das kranke Zwergkaninchen eines 25-Jährigen.
06.08.2026, 10:3506.08.2026, 10:35

Der Unternehmer Martin Limbeck erzählt in der ZDF-Sendung «Unbubble» von einem kuriosen Vorfall mit einem seiner Angestellten. Dieser sei nicht zur Arbeit erschienen. Als Grund gab er sein krankes Zwergkaninchen an. Dies habe den 25-Jährigen emotional so belastet, dass er sich nicht in der Lage sah, bei der Arbeit zu erscheinen.

Beim Chef kam das nicht gut an, wie er in der Sendung erzählt: «Der Junge ist 25, gebildet und er ist so traurig, weil sein Zwergkaninchen krank ist.» Verständnis hat er dafür nicht. «Ich kann doch nicht das Zwergkaninchen vor meinen Job stellen, der dem Zwergkaninchen auch das Futter bezahlt», meint er.

Umgang mit mentaler Belastung

Die Diskussion dreht sich danach schnell um den richtigen Umgang mit psychischer Belastung, schreibt RTL. Die jüngeren Diskussionsteilnehmer sprechen sich für die Kommunikation über mentale Gesundheit aus, Limbeck ist jedoch der Meinung, dass junge Menschen schlechter mit Rückschlägen umgehen: «Ich glaube, dass heute viele Kinder keinen Mangel mehr kennen.» Nicht jeder wolle sich heutzutage noch anstrengen. Er selber meditiere, um Stress abzubauen, erklärt er weiter.

Die 27-jährige Nema, die nach einem Burnout derzeit arbeitssuchend ist, argumentiert dagegen: «Vielleicht ist der Person das Zwergkaninchen superwichtig.» Es könne dem betreffenden Arbeitnehmer beim Stressabbau helfen. Und nicht jeder habe nach einem vollen Arbeitstag noch Zeit für Yoga oder Meditation.

So reagiert das Netz

Unter dem Instagram-Beitrag diskutieren auch die Nutzerinnen und Nutzer zu dem Thema. Einer stimmt Limbeck zu: «Diese fehlende Priorität für den Job kotzt massiv an. Jeder meldet sich wegen jedem Scheiss krank. Und die Unternehmer zahlen die Löhne brav weiter. Geht einfach nicht.» Anders sieht es dieser User: «Wir sind keine Maschinen. Wenn jemand durch den Tod oder die schwere Erkrankung seines Haustiers so belastet ist, dass er nicht arbeiten kann, sollte dafür Verständnis da sein.»

Neben ernsthaften Antworten gibt es aber auch noch einige Spassvögel. Jemand kommentiert: «Bin zwar nicht bei dir angestellt, will aber trotzdem kündigen.»

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(kek)

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136 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Mocking Bert
06.08.2026 12:03registriert Februar 2022
Könnte man das Ganze nicht etwas differenzierter betrachten?

Das Ganze scheint mir so ein RTL-Aufhänger zu sein. Genau dafür gemacht dass es eine möglichst aufgeheizte Diskussion ohne wirkliche Substanz gibt.

Wer ist dieser 25-Jährige? Sonst fleissig, pünktlich und immer da? Oder wegen jedem Mist zu Hause weil Dramaqueen?

Was hat das Kaninchen? Ist es bald nicht mehr oder was harmloses? Hat er es schon lange oder waren ihm die letzten 5 Goldhamster zu klein, ein Hund aber zu gross?

So scheint mit das eine Sommerlochdebatte zu sein.

Weder "News" noch "deep"... 🤷‍♂️
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felixJongleur
06.08.2026 11:23registriert Dezember 2014
Mal zum Tierarzt oder mal einen Tag Notfallpflege o.ä. ist ja schon nicht dasselbe wie Fernbleiben wegen emotionaler Belastung durch krankes Kaninchen.
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Rick_it
06.08.2026 11:24registriert April 2015
Ich weiss moralisch nicht korrekt, aber kann man bei der Umfrage noch unterscheiden betreffend Haustier? Aus meiner Sicht kann ein Hund in einer Familie eine ganz andere Rolle als ein Kaninchen einnehmen. Weiter müsste er ja mit dem Kaninchen zum Arzt wenn es so schlimm wäre, dies würde auch nicht den ganzen Tag dauern. Nur neben an stehen und streicheln bringt dem Kanicnhen auch nichts. Wenn ein 8 Jähriges Kind ein krankes Kaninchen belastet dan verstehe ich dies. Wenn ein 25 Jährige Person dies so belastet dass man nicht arbeiten kann, dann verstehe ich es nicht.
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