Leben
Grossbritannien

Pink Floyd in Trauer über Saxofonist Dick Parry

Pink Floyd in Trauer über Saxofonist Dick Parry

Sein Klang prägte Pink-Floyd-Hits wie «Money» und «Shine On You Crazy Diamond». Nun ist der Saxofonist Dick Parry mit 83 Jahren verstorben.
23.05.2026, 20:1823.05.2026, 20:18
Elena Rothammer / t-online
Ein Artikel von
t-online

Schon als Teenager spielten Pink-Floyd-Gitarrist David Gilmour und Dick Parry in denselben Bands. Aus dieser frühen Verbindung entstand eine jahrzehntelange musikalische Zusammenarbeit, die Millionen Menschen weltweit kennen. Nun ist Dick Parry im Alter von 83 Jahren gestorben.

David Gilmour nahm in einem X-Beitrag Abschied. «Mein lieber Freund Dick Parry ist heute Morgen verstorben. Seit ich siebzehn war, habe ich in Bands mit Dick am Saxofon gespielt, darunter auch bei Pink Floyd», schrieb er. Eine Todesursache ist nicht öffentlich bekannt.

In seinem Post schwärmte Gilmour von Parrys musikalischem Können: «Sein Gespür und sein Ton machen sein Saxofonspiel unverwechselbar, ein Markenzeichen von enormer Schönheit, das Millionen bekannt ist und einen so grossen Teil von Songs wie 'Shine On You Crazy Diamond', 'Wish You Were Here', 'Us and Them' und 'Money' ausmacht.» Dazu teilte er einige Fotos aus ihrer gemeinsamen Zeit.

Dick Parry war nicht nur im Studio präsent. In den mittleren Siebzigerjahren gehörte er fest zur Konzertbesetzung von Pink Floyd. Knapp zwei Jahrzehnte nach dem Album «Wish You Were Here» kehrte er 1994 zurück: Auf dem Album «The Division Bell» wirkte er beim Song «Wearing the Inside Out» mit. 2005 stand er zudem beim Live-8-Konzert im Londoner Hyde Park mit Pink Floyd auf der Bühne.

Neben Pink Floyd stand Dick Parry auch für Musiker wie John Entwistle von The Who, Rory Gallagher und Lightnin' Slim im Studio.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Alle ESC-Siegerinnen und Sieger seit 1956
1 / 75
Alle ESC-Siegerinnen und Sieger seit 1956
1956: Premiere in Lugano! Lys Assia gewinnt mit «Refrain» den allerersten Eurovision Song Contest für die Schweiz.
quelle: hulton archive / keystone
Auf Facebook teilenAuf X teilen
So nehmen wir Musik wahr
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Studie: 10 Stunden Sport könnten Herz effektiver schützen
Reichen zweieinhalb Stunden Bewegung pro Woche? Eine neue Studie legt nahe, dass deutlich mehr Bewegung auch grössere gesundheitlichen Nutzen mit sich bringen könnte.
Zur Story