So, jetzt! Hier 16 schlicht grossartige Bilder aus der Musikgeschichte
Und zwar ohne grosse Kommentare und so. Wollt ihr etwas detailliertere Hintergrundinformation, dann empfehlen wir euch diese Bildstory hier:
Oder diese:
Heute, indes, lassen wir alleine die Bilder sprechen ... oooookay, nicht nur. Ein paar Bonmots und Anekdoten lassen wir uns nicht verkneifen. Bitte sehr:
90er-Frontfrauen
Orange County, Kalifornien, 1996
Mehr 90er geht kaum! Gwen Stefani von No Doubt und Shirley Manson von Garbage am KROQ Weenie Roast Festival in Irvine, Kalifornien.
Michi Aoyama, Soul Queen Japans
Tokyo, 1966
«Enka-Blues»-Sängerin Michi Aoyama war gerade knapp 17 Jahre alt, als dieses Foto aufgenommen wurde – doch sie war bereits eine altgediente Musikerin, die schon seit ihrem 12. Lebensjahr professionell unterwegs war.
«Einfach so eine Band aus East L.A.»
El Sereno, Los Angeles, 2025
Geht man auf die offizielle Webseite von Los Lobos, heisst es, sie seien «still just another band from East L.A.» – immer noch einfach so 'ne Band aus East L.A. Seit 50 (!) Jahren spielen sie zusammen. Und es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass sie damit aufhören würden.
Es ist 1964 und wir gehen am Sunset Strip in den Ausgang
Hollywood, 1964
Wir stehen Schlange fürs Johnny-Rivers-Konzert im Whisky a Go Go am Sunset Blvd. Es fahren ein Chevrolet Corvair und ein Jaguar E-Type vorbei. Es ist 1964. Und VERDAMMT, ES IST ALLES SO WAS VON GROOVY, BABY!
Reggae-Hochzeit im Zürcher Krishna-Tempel
Zürich, 1991
Reggae-Urvater Lee Scratch Perry und seine Managerin Mireille Ruegg während ihrer Trauung im Zürcher Hare-Krishna-Tempel an der Bergstrasse am Zürichberg.
So macht man Promo.
London, 1972
Ein begnadeter Sänger war er nicht, der gute Screaming Lord Sutch – doch er war einer der Urväter des Horror-Rock'n'Rolls und als Dauerkandidat der Official Monster Raving Loony Party (ja, die Partei heisst heute noch so) über Jahrzehnte eine feste Grösse der britischen Politik. Und offenbar wusste er, wie man für ein Riesenkonzert im Londoner Wembley Stadium Werbung macht.
¡No pasarán!
Moskau, 2012
Nadja Tolokonikowa vom feministischen Punk-Performance-Kollektiv Pussy Riot während des Gerichtsprozesses aufgrund ihrer «Punk-Gebet»-Performance in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale. Nadja und ihre Mitstreiterinnen Maria Aljochina und Jekaterina Samuzewitsch wurden zu zwei Jahren Haft in sibirischen Strafkolonien verurteilt. Punk's not dead.
«Gangsters»
London, 1980
«Gangsters» – so hiess 1979 die erste Single der Skaband The Specials aus Coventry, England. Nein, Neville Staples, der hier zu sehen ist, wie er seinen Bandkollegen Jerry Dammers bedroht, war kein wirklicher Gangster. Aber die Band benutzte jene Pistole (eigentlich war es eine Wettkampf-Startpistole) bei ihren Live-Auftritten, um den Song anzukündigen.
«Hängt die Hexe!»
Houston, Texas, 1995
Selena Quintanilla war die unangefochtene Königin des Tejano, jenem Mix aus Tex-Mex-Folk- und Popmusik, der eine gesamte Generation Latinos prägte. Die «mexikanische Madonna», die «texanische Amy Winehouse» … und ein Mordopfer, getötet von der Leiterin ihres eigenen Fanklubs (es ging um Geld und Liebe). Das Foto zeigt Selena-Fans vor dem Gerichtsgebäude, in dem der Mordprozess stattfand. Die Mörderin Yolanda Saldívar wurde schliesslich zu lebenslanger Haft verurteilt.
Drei Jahrhundertstimmen ... und ein Bassist
London, 1962
Der ganz links ist Jet Harris, Bassist der Shadows, der wohl erfolgreichsten britischen Rockband der Vor-Beatles-Ära. Die anderen drei Herren sind drei der einzigartigsten Leadsänger der Musikgeschichte: Little Richard, Gene Vincent und Sam Cooke (v. l.). Boah, kein schlechtes Line-up, oder?
«Bad girls do it well.»
Ouarzazate, Marokko, 2012
Rapperin M.I.A. in der Wüste Marokkos während der Dreharbeiten zu ihrem legendären Video für «Bad Girls». Zieht euch den Clip wieder mal rein – es ist unglaublich!
Surfin' UK ... oder so
London, 1964
The Beach Boys auf Pressereise in England: Brian Wilson, Carl Wilson, Mike Love, Al Jardine und Dennis Wilson (v.l.)
Das mit dem «Psycho» war ja genau der Punkt.
Nottingham, England, 1981
Psychobilly nannten The Meteors (im Bild: Mark Robertson, Nigel Lewis und P. Paul Fenech, v.l.) ihren Musikstil. Psycho- wie bei Hitchcock, -billy wie bei Rockabilly. Und alles schneller und punkiger als jener 50er-Revival-Kram. Und scary. Schau dir Nigel da mal an. Bei ihm ist das echt.
«She loves you yeah yeah yeah»
New York, 1965
Fans am Beatles-Konzert im Shea Stadium, New York, 15. August 1965.
Du bist vielleicht cool, aber du wirst niemals «krasse-Blueslegenden-posieren-für-ein-Bandfoto»-cool sein.
London, 1965
Im Uhrzeigersinn, angefangen vorne rechts: Muddy Waters, Big Mama Thornton, Otis Spann (an der Wand lehnend), S.P. Leary (hinter Big Mama, mit Hut), Buddy Guy (mit Sonnenbrille), Freddy Below und James Cotton.
F*** yeah.
James-Bond-Photobomb
New York, 2009
Taylor Swift und Lily Aldridge backstage bei einem Kings-of-Leon-Gig in New York (die Aldridge war glaub mit dem Leadsänger zusammen). Der Photobomber ist ein gewisser Daniel Craig, ein britischer Schauspieler, der damals zusammen mit Hugh Jackman im Broadway-Stück «A Steady Rain» ein Gastspiel hatte. Ach ja – James Bond spielte er glaub auch mal.
