Prinzessinnen, Partyhütchen und Pelzverzicht: Das war die New York Fashion Week
Vom 10 bis 15 September präsentierten zahlreiche Designer ihre Frühjahr/Sommer-Kollektionen für das Jahr 2027. Neu war diesmal bei der amerikanischen Modewoche ein umfassendes Pelzverbot. Und neben eleganten Looks gab es auch die eine oder andere wilde Kreation.
Ralph Lauren
Ralph Lauren eröffnete die New York Fashion Week und zeigte romantische, aber gleichzeitig lässige Looks. Ob Cargohosen zu Brokatjacken oder Kimonos zu Boyfriend-Jeans: Historische Anspielungen und moderne Formen sorgten für Stilbrüche, schreibt die Vogue.
Tommy Hilfiger
Tommy Hilfiger zeigte im Plaza Hotel, in dem er ein Penthouse besitzt, seine Looks: eine Mischung aus Preppy-Style und 90er-Jahre-Streetstyle. Neben den bekannten Hilfiger-Farben Rot, Weiss und Blau trugen die Models auch Teile in Gelb und Grün. Präsentiert wurden Looks mit Karo-Blazern, Oversized-Poloshirts und Fischerhüten.
Proenza Schouler
Kleidung von Proenza Schouler gilt gleichermassen als lässig, luxuriös und minimalistisch. Die Farben waren bei der diesjährigen Show bunt gemischt.
Coach
Zur Feier des 85. Jubiläums von Coach liefen die Models mit Geburtstagshütchen und Geschenken unter dem Arm über den Laufsteg. Bei den Looks war ein Hauch 90er mit ein bisschen Romantik und dem Einsatz von Utility zu erkennen, schreibt Hypebae. Neben Pastelltönen war die Kollektion von Metallic-Tönen geprägt.
Cult Gaia
Cult Gaias Kollektion mit dem Namen «Behesht», dem persischen Wort für Himmel, beinhaltete viele Looks mit Blütenblättern, luftigen Kleidern und spannenden Formen. Das Label, das vor allem für seine kunstvollen Taschen bekannt ist, präsentierte auch dieses Mal wieder besondere Stücke.
Vivet
Das erste Mal war das Label Vivet des digitalen Creators und Unternehmers Kai Cenat an der New York Fashion Week zu sehen. Die Kollektion ist geprägt von Streetstyle und ganz viel Leder.
Pipenco
Bei der Kollektion von Lauren Pipenco kamen ihre rumänischen Wurzeln hervor. Zu sehen war Folklore in Form von wilden, skulpturalen Designs. Dazu integrierte sie vielfach Uggs. Denn mit der Marke arbeitet sie in Zukunft zusammen.
Christian Siriano
Der amerikanische Designer Christian Siriano machte das erste Mal Schlagzeilen, als er 2007 die vierte Staffel der amerikanischen Designwettbewerbsshow «Project Runway» als jüngster Designer gewann. Und auch seine jetzigen pompösen Looks konnten sich sehen lassen.
Diane von Furstenberg
Die belgisch-US-amerikanische Modeschöpferin wurde vor allem durch ihre Wickelkleider bekannt. Auch mit dieser Kollektion präsentierte das Label wieder einige der Kleider. Dieses Mal betont farbenfroh.
Alice + Olivia
Alice + Olivia zeigte unter dem Motto «Welcome to Wonderland» märchenhafte Looks mit ganz viel Blumenprint.
Christian Cowan
Christian Cowan nutzte für seine aktuelle Kollektion Stoffe aus den 1920er- und 1950er-Jahren und integrierte sie in moderne Looks. Neben Kristallkorsetts und fliessenden Seidenkleidern war auch viel Spitze zu sehen.
Calvin Klein
Calvin Klein zeigte mit seiner Kollektion, dass auch ein Bürolook spannend sein kann. Präsentiert wurden minimalistische, aber elegante Looks, die sich farblich eher bedeckt hielten.
Conner Ives
Conner Ives arbeitet seit mehreren Jahren als Designer in London, nun feierte er sein Debüt bei der New York Fashion Week. Mit seinem Slogan-Shirt «Protect the Dolls» ging er bereits viral. Für seine erste Show in New York präsentierte Ives nun seine neuesten extravaganten und farbenfrohen Designs. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte der starbesetzte Model-Cast: Lila Moss und Prinzessin Maria-Olympia von Griechenland waren nur zwei der prominenten Namen auf dem Laufsteg.
Carolina Herrera
Um das 45-jährige Jubiläum von Carolina Herrera zu feiern, blickte Kreativdirektor Wes Gordon auf die glamouröse Ästhetik der 80er Jahre zurück. Neben grafischeren Silhouetten in Schwarz, Weiss und Taxigelb gab es auch sanftere Kleidungsstücke in Pistaziengrün, staubigem Rosa, Lachs und Babyblau.
Die Stars
Neben den Models begeisterten auch die Stars mit ihren Looks abseits des Laufstegs.
