Leben
People-News

Vincent Gross reagiert auf falsche Meldungen über seinen Tod

27.06.2026, Klosters-Serneus, Schulhaus B�ndelti, Gatschiefer Openair, Vincent Gross Klosters-Serneus Schulhaus B�ndelti Grisons Switzerland *** June 27, 2026, Klosters Serneus, B�ndelti School, Gatsc ...
Schlager-Star Vincent Gross kam in Basel zur Welt.Bild: www.imago-images.de
People-News

Schlagerstar für tot erklärt: Vincent Gross reagiert auf Falschmeldung

Seit sechs Monaten kursiert ein Video, das über die angebliche Darmkrebs-Erkrankung von Vincent Gross berichtet. Nun hat sich der Sänger selbst zu Wort gemeldet.
19.08.2026, 13:1119.08.2026, 13:11
Ricarda Heil / t-online
Ein Artikel von
t-online

«Endstadium Krebs: Vincent Gross (†29) verabschiedet sich von seinen Schweizer Fans» lautet der Titel eines YouTube-Videos, das seit einem halben Jahr auf der Plattform abrufbar ist. Das Kreuz lässt vermuten, dass der Basler Musiker mit 29 Jahren gestorben ist. In dem elfminütigen Clip, der mit KI generiert wurde, heisst es jedoch, der Musiker sei an Darmkrebs erkrankt.

Gleich zu Beginn wird Günther Jauch eingeblendet, dann folgen zahlreiche Bilder von Vincent Gross. Aus dem Off ist eine Männerstimme zu hören. «Für Vincent Gross kam die Diagnose völlig unerwartet.» Und: «Lange hielt er die Diagnose geheim», heisst es zum Beispiel. Mehr als 5000 Menschen haben das Video bereits gesehen. Auch Vincent Gross.

Der Musiker hat sich nun an seine Fans gewandt. «Bin letzte Woche anscheinend an Darmkrebs gestorben. Keine Angst. Ich bin wohlauf und kerngesund!», schreibt er auf Instagram. Dazu veröffentlicht er ein Video, in dem er über die Falschmeldung spricht, die neben der Todesmeldung und der Diagnose noch weitere erfundene Details enthält. So werden dem Sänger Lieder wie «Joana» zugeschrieben. «Das sind nicht mal Songs von mir», stellt Gross klar. Auch seine Kollegin Beatrice Egli wurde in die Falschmeldung einbezogen. «Immerhin: Beatrice trauert um mich», scherzt der Musiker.

«Das kann doch nicht so schwer sein»

Hinter solchen Videos stecke laut Gross eine gezielte Betrugsmasche. Gefälschte Inhalte würden im Stil bekannter Medienportale verbreitet, um Klicks zu generieren. «Die posten solche Fake News. Dass ich tot bin, die Leute klicken drauf, und dann schalten die Werbung vor die Videos. Und dadurch machen die ihr Geld», erklärt er.

An YouTube appelliert der 29-Jährige: «Bei all den krassen KI-Möglichkeiten sollte es doch für eine grosse Plattform wie für YouTube möglich sein, so Fake News-Videos automatisch wegzuselektieren. Genau wie Fake Accounts. Ich frage mich immer: Das kann doch nicht so schwer sein. Leute, wann machen die mal was dagegen?»

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Kopfhörer ständig im Ohr – was das mit der Gen Z macht
Viele junge Menschen verbringen täglich Stunden mit Musik oder Podcasts im Ohr. Wie CNN berichtet, warnen Forschende davor, dass Dauerbeschallung soziale Begegnungen verhindern und es schwieriger machen kann, einfach einmal mit den eigenen Gedanken allein zu sein.
Atira Gali kommt kaum noch ohne Kopfhörer durch den Alltag. Die 24-Jährige erzählt CNN, dass sie morgens auf dem Weg zur Arbeit Musik oder Podcasts hört, die Kopfhörer während grosser Teile des Arbeitstags trägt und auch auf dem Heimweg oder bei alltäglichen Aufgaben kaum darauf verzichtet.
Zur Story