Nach den Nepo-Babys kommen die Nepo-Dogs
Kinder von Prominenten, die sogenannten Nepo-Babys, sind kennen wir bereits. Ob auf dem Laufsteg, in Filmen oder der Musikbühne: Berühmte Sprösslinge wie Kaia Gerber, Hailey Bieber oder Brooklyn Beckham sind von dort nicht mehr wegzudenken.
Nun scheint das Ganze noch einen Schritt weiterzugehen, denn auch die Hunde der Stars scheinen vermehrt eine Bühne zu bekommen. Beim Magazin «Dogue», einem Wortspiel aus Dog und «Vogue», werden die Vierbeiner modisch inszeniert. Behandelt werden Themen wie Hundemode, Adoption, Accessoires oder tierfreundliche Reisen. Und auch hier gibt es ein professionelles Shooting und Styling. Zu den neuesten Cover-Stars der Septemberausgabe gehört Sansa, der Beagle von Rapper Bad Bunny.
Die 4-jährige Hündin wurde mit ihrem Herrchen an einem Esstisch mit Tellern voll Spaghetti abgelichtet, ganz nach dem Motto «Susi und Strolch», schreibt OE24. Bad Bunny benannte seine Hündin nach Sansa Stark aus «Game of Thrones». Das Shooting war aber nicht Sansas erster Auftritt. Der Beagle hatte schon einen Auftritt im Musikvideo zu «Ojitos Lindos».
Ein weiterer Star des Magazins ist Zwergpudel Winnie the Poohdle, der 6-jährige Hund von Schauspielerin Millie Bobby Brown. Auch Winnie ist schon ganz Profi und begleitete sein Frauchen an Filmsets, Presseterminen und Talkshows.
Haben Coverstars ausgedient?
Auf dem Cover der Septemberausgabe der amerikanischen «Vogue», der wichtigsten Ausgabe des Jahres, erscheinen dagegen die Nepo-Babys Kaia Gerber und Homer Gere. Die Sprösslinge von Supermodel Cindy Crawford und Richard Gere spielen in der kürzlich erschienenen Serie «The Shards» mit. Und interessant dabei: Ihre Eltern waren mal miteinander verheiratet.
Das Cover scheint im Gegensatz dazu weniger Spannung zu erzeugen, wenn man die Kommentare online liest. Neben dem eher langweiligen Setting und den braven Klamotten werden besonders die glattgebügelten Gesichter kritisiert.
Filter kamen auch bei Nicole Kidmans Cover der britischen Vogue zum Einsatz, was ebenfalls für Diskussionen sorgte. Einige vermuten gar eine KI-Version der Schauspielerin. Das sogenannte «Instagram-Gesicht» mit glatter, porenloser, jugendlicher Haut sorge mittlerweile laut dem Guardian dafür, dass alle irgendwie gleich aussehen.
Es stellt sich also die Frage, ob die sehr viel vielseitigeren Vierbeiner ihre Herrchen und Frauchen bald auch auf weiteren Titelseiten Konkurrenz machen.
(kek)
