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Ein cineastischer Leckerbissen! Der neuste Tatort macht Lust auf mehr

Was für ein cineastischer Leckerbissen! Der neuste Tatort macht Lust auf mehr

Im Wiener Edelrestaurant «Efeukron» brodelt es nicht nur in den Töpfen. Zwischen Hochdruck, Hierarchien und menschlichen Abgründen entlädt sich die Spannung mit einem tödlichem Ausgang.
13.04.2025, 19:0113.04.2025, 19:01
Daniele Muscionico / ch media
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Dieser «Tatort» ist eine Fett-weg-Spritze! Nach seinem Genuss wird am Sonntagabend mit Garantie keiner mehr den Kühlschrank plündern. Schlankwegs genug hat man von allem, was mit Essen und Kochen in irgendeinem Zusammenhang steht. Das zweischneidige «Messer» aus Wien hat als Schlachtfeld eine spezifische Umgebung: die Küche.

Freilich, diese Küche ist nicht irgendeine, sondern jene eines überambitionierten Ungustls in einem furchtbar edlen Gourmettempel. Chefkoch Brauer ist Gordon Ramsay, sein Schuppen «Efeukron» ist «Hell's Kitchen» auf Lipizzanisch.

Brauer leitet seine Brigade mit Drill, Entmenschlichung und sexuellen Übergriffen, die ganze Speisekarte eines verrohten Verhaltens. Dass er erstochen wird, ist die verdiente Nachspeise. Denn in der Kulisse dieser Folterkammer ist einzig die Frage von Bibi Fellner (Adele Neuhauser) sternewürdig: «Warum tut man sich so einen Job an?»

Antwort gibt es nicht. Dafür viele Adrenalin-Junkies und viele Grüsse aus der Küche: anrührende Szenen zwischen den symbiotischen Ermittlern Bibi und Moritz Eisner (Harald Krassnitzer); lecker fotografierte Mise-en-Place-Momente, und dann: Inkasso-Heinzi (Simon Schwarz) ist wieder da! Aus dem Gefängnis liefert er seiner alten Freundin eine Paaranalyse: Ihr zwei seid, sagt er, wie eine Leberkäsesemmel. Ohne Gurkerl beisst sich's leichter. Doch das Saure macht die Sache rund. (aargauerzeitung.ch)

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