Schweiz
Alkohol

Amt beanstandet 14 von 26 Bündner und Glarner Bieren

Amt beanstandet 14 von 26 Bündner und Glarner Bieren

Das Bündner Veterinär- und Lebensmittelamt hat im Sommer 2026 insgesamt 26 Biere aus 17 Brauereien in Graubünden und Glarus untersucht. Über die Hälfte der Biere wurde beanstandet – zumeist wegen Kennzeichnungsmängeln.
03.11.2026, 11:1103.11.2026, 11:11

In der Schweiz werden an Bier nur wenige lebensmittelrechtliche Anforderungen gestellt. Sie betreffen gemäss dem zuständigen Kontrollamt die Zusammensetzung und Kennzeichnung. Das Veterinär- und Lebensmittelamt (VLA) überprüfte diese Anforderungen im Sommer 2026.

Bier aus dem Hause Heineken war letztes Jahr beliebt. (Symbolbild)
Diverse Biere aus Graubünden und Glarus wurden beanstandet.Bild: DPA

Zwölf der 26 Biere hielten gemäss einer Mitteilung vom Dienstag der Untersuchung im VLA stand. Bei zwölf weiteren Bieren wurden geringfügige Kennzeichnungsmängel festgestellt. Bei einem Bier lag der gemessene Alkoholgehalt deutlich über dem deklarierten Wert. Dies betraf auch ein weiteres Bier, das zudem kleine Kennzeichnungsmängel aufwies. Die 14 beanstandeten Biere entstammten zwölf Brauereien. Diese wurden aufgefordert, die Mängel zeitnah zu beheben.

Das VLA bilanzierte: «Die Kampagne zeigt einmal mehr, dass die korrekte Lebensmittelkennzeichnung offenbar Schwierigkeiten bereitet. Um die Umsetzung der verfügten Massnahmen zu überprüfen, ist eine Wiederholung der Kampagne angezeigt.» (dab/sda)

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