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Die Rekruten Severin Gebhart, Adrian von Moos, Daniel Will und Fabian Walker (von links nach rechts) posieren anlaesslich der Rekrutenschule Panzer RS 21-2 am 29. September 2004 auf dem Waffenplatz Thun. (KEYSTONE/Martin Ruetschi) === , ===

Das graue Tenü A, die Ausgeh-Unifrom, soll attraktiver werden. Bild: KEYSTONE

«Mausgraue Ausgangsuniform» soll weg: Nationalrätin will mehr Frauen ins Militär locken

Mitte-Nationalrätin Marianne Binder-Keller will die Ausgangs-Outfits der Armee aufpeppen. Dadurch soll der Militärdienst für Frauen attraktiver werden.



Das graue Tenü A, die Ausgeh-Unifrom, soll attraktiver werden. Das will Marianne Binder-Keller, Mitte-Nationalrätin aus dem Aargau. In einem Vorstoss fordert sie den Bundesrat auf, die «über 30-jährige mausgraue Ausgangsuniform» aus modischer Sicht zu überdenken.

Im Speziellen Frauen soll eine neue Uniform für den Militärdienst begeistern. Binder will vom Bundesrat unter anderem wissen, ob auch er eine zeitgemässe Uniform «als zusätzliche Motivation für die bessere Integration der Frauen in die Armee betrachte».

A soldier of the Swiss Armed Forces in Tenue A uniform, pictured on February 12, 2014, in Hinwil, Switzerland. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Soldat der Schweizer Armee im Tenue A, hebt die Hand zum militaerischen Gruss, aufgenommen am 12. Februar 2014 in Hinwil. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

So sieht das Tenü A der Männer aus. Bild: KEYSTONE

«Es geht um Wertschätzung»

Dass der Vorstoss ein sexistisches Klischee bedient, findet Binder nicht. «Seit wann ist moderne Kleidung sexistisch?» Der Wunsch nach einem neuen Tenue A sei von Männern gekommen, zitiert der «Blick» die Nationalrätin.

Marianne Binder-Keller, CVP-AG, links und Celine Bawidamann, Kampagnenmitarbeiterin, im Hauptquartier der Befuerworter zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge, in Bern, am Sonntag, 27. September 2020. Das Stimmvolk hat der 6 Milliarden Franken schweren Beschaffung am Sonntag aeusserst knapp mit 50,1 Prozent Ja-Stimmen zugestimmt. (KEYSTONE/Thomas Hodel)

Marianne Binder-Keller will die Ausgangs-Outfits der Armee aufpeppen. Bild: keystone

«Es geht doch auch um Wertschätzung gegenüber den Angehörigen der Armee.» In diesem Sinne könne die Kleidung durchaus ein Puzzleteil der Frauenförderungs-Strategie sein.

Die Frauenförderungs-Strategie von Verteidigungsministerin Viola Amherd sieht vor, den Anteil der Frauen in der Armee zu erhöhen. Dazu hat Amherd vergangene Woche einen Bericht vorgelegt, den die Armee nun prüfen und umsetzen will. So soll etwa die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Militär verbessert werden. (van)

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