Schweiz
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Statt der «Heiratsstrafe» kommt jetzt die «Konkubinatsstrafe»



Urs and Viviane I. get married at the Protestant Church in Affeltrangen in the canton of Thurgau, Switzerland, pictured on August 22, 2009. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Urs und Viviane I. lassen sich am 22. August 2009 in der evangelischen Kirche in Affeltrangen im Kanton Thurgau trauen. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Wer heiratet, zahlt jetzt noch unter Umständen mehr. Bild: KEYSTONE

Der Bundesrat will die steuerliche Benachteiligung mancher Ehepaare beseitigen. Er hat am Mittwoch die gesetzlichen Grundlagen für eine neue Paarbesteuerung ans Parlament geleitet. Mehr zahlen müssten Konkubinatspaare mit Kindern.

Das Thema beschäftigt die Politik seit Jahren. 2016 ist eine Volksinitiative der CVP knapp gescheitert. Nun nimmt der Bundesrat einen neuen Anlauf zur Abschaffung der sogenannten Heiratsstrafe. Er setzt dabei auf jene Lösung, die er bereits 2012 vorgeschlagen hatte.

«Wir haben das Gefühl, dieses Modell könnte vielleicht mehrheitsfähig werden», sagte Finanzminister Ueli Maurer vor den Medien in Bern. Und vielleicht führe es zu einem Heiratsboom. «Wer weiss», sagte Maurer.

Fest steht, dass die neue Paarbesteuerung zu jährlichen Mindereinnahmen von 1,15 Milliarden Franken bei der direkten Bundessteuer führen würde. Laut Maurer kann das ohne zusätzliche Sparprogramme finanziert werden.

Der tiefere Betrag gilt

Heute werden manche Zweiverdienerehepaare mit höheren Einkommen und Rentnerehepaare mit mittleren und höheren Einkommen gegenüber Konkubinatspaaren benachteiligt. Übersteigt die Mehrbelastung zehn Prozent, liegt gemäss Bundesgericht eine verfassungswidrige Ungleichbehandlung vor. Der Bundesrat schlägt nun eine Tarifkorrektur vor.

In einem ersten Schritt soll die Behörde die Steuerbelastung der Ehepaare im Rahmen der gemeinsamen Veranlagung berechnen. In einem zweiten Schritt berechnet sie diese in Anlehnung an die Besteuerung von Konkubinatspaaren. Das Ehepaar würde den tieferen der beiden Beträge schulden.

Abzug für Einverdienerehepaare

Die alternative Steuerberechnung vergrössert die Belastungsunterschiede zwischen Einverdiener- und Zweiverdienerehepaaren. Deshalb will der Bundesrat für Einverdienerehepaare neu einen Abzug in der Höhe von 8100 Franken einführen. Damit würden diese künftig weniger Steuern zahlen als nach geltendem Recht, wie es in der Botschaft heisst.

Der heutige Zweitverdienerabzug soll beibehalten werden. Selbst bei einem nur geringen Zweitverdienst soll dieser mindestens gleich hoch sein wie der Einverdienerabzug. Das soll verhindern, dass sich ein Zweiteinkommen steuertechnisch nicht lohnt. Die Arbeitsanreize würden erhöht, schreibt der Bundesrat. Beibehalten will er auch den Verheiratetenabzug. Alleinstehende sollen wie bereits heute stärker belastet sein.

Unverheiratete mit Kindern

Steigen würde die Steuerbelastung für Konkubinatspaare mit Kindern. Deren übermässige Entlastung sei eine der Ursachen dafür, dass manche Ehepaare benachteiligt seien, schreibt der Bundesrat. Deshalb soll für unverheiratete Personen mit Kindern künftig bei der direkten Bundessteuer stets der Grundtarif anstelle des Verheiratetentarifs zur Anwendung kommen.

Damit nicht Alleinerziehende darunter leiden, soll für sie die Mehrbelastung mit einem Abzug in der Höhe von 11'500 Franken kompensiert werden. Für mindestens 70 Prozent der Alleinerziehenden ändert sich nichts, weil sie wegen ihres tiefen Einkommens ohnehin keine direkte Bundessteuer zahlen. Kritiker warnten in der Vernehmlassung indes vor Vollzugsproblemen. Die Behörden müssten künftig abklären, ob alleinerziehende Person tatsächlich nicht mit einer weiteren erwachsenen Person im selben Haushalt lebten.

Konkubinats- statt Heiratsstrafe

Der Bundesrat hält eine «Konkubinatsstrafe» für gerechtfertigt. Es sei schwierig zu bestimmen, unter welchen Voraussetzungen eine Beziehung derart gefestigt sei, dass es sich rechtfertigen würde, sie im Steuerrecht der Ehe gleichzustellen, argumentiert er.

Vor diesem Hintergrund sei eine gewisse Schlechterstellung bestimmter Konkubinatspaare gegenüber Ehepaaren hinzunehmen, zumal in der geltenden Rechtsordnung der Ehe und der Familie als wichtiger Grundeinheit der Gesellschaft eine Sonderstellung eingeräumt werde.

Strafe und Bonus

Schon heute werden manche Konkubinatspaare benachteiligt. 370'000 Ein- und Zweiverdienerehepaare profitieren nämlich von einem «Heiratsbonus». Sie müssen weniger Steuern zahlen als Konkubinatspaare in gleichen wirtschaftlichen Verhältnissen. Dem gegenüber sind noch 80'000 Zweiverdienerehepaare und 250'000 Rentnerpaare gegenüber Konkubinatspaaren steuerlich benachteiligt.

In der Vernehmlassung von 2012 hatten sich die meisten Verbände und Kantone gegen das Modell der alternativen Steuerberechnung ausgesprochen. Die Parteien waren gespalten. Dafür waren CVP, EVP und BDP. Die SVP bezeichnete das Modell als möglichen Weg, hätte aber ein Voll- oder Teilsplitting bevorzugt. FDP, SP und die Grünen forderten einen Wechsel zur Individualbesteuerung.

Der Bundesrat bleibt dennoch bei seinen Plänen von damals. Da sich das alternative Berechnungsmodell nur auf die direkte Bundessteuer auswirkt, können die Kantone ihre Lösung für die Ehepaarbesteuerung beibehalten. (sda)

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54Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • critico 21.03.2018 22:21
    Highlight Highlight äh, "heiratszwang" wegen steuern...wie schräg ist das denn
  • Toerpe Zwerg 21.03.2018 21:21
    Highlight Highlight Was für ein schwachsinniger Murks.
  • chicadeltren 21.03.2018 19:54
    Highlight Highlight Konkubinatspaare stellen also keine schützenswerte Familie dar?
  • Firefly 21.03.2018 19:24
    Highlight Highlight Führt endlich mal die Quellensteuer ein und baut die Bürokratie diesbezüglich ab. Jedes Jahr der gleiche Lehrlauf und wer besser im tricksen ist zahlt weniger.
  • I.R.GOOD 21.03.2018 19:11
    Highlight Highlight Super "Diskriminierung" mit Diskriminierung begegnen. Bravo 2018. Familien werden entlastet. Das heisst nicht, dass Familien im Geld schwimmen. Liebe Rechtsgeschäfte und vermeintlich schweizliebende. Erstens trennen wir bitte Staat und Religion. Zweitens, wenn alle plötzlich Heiraten, wie Herr Maurer mit seinem süffisanten Grinsen gesagt hat, wereliwer bezahlt dann denn "strafausgleich"?
    Drittens finde ich es witzig, dass die SVP über arbeitende Ausländer (weil lange weniger Kinder zur Welt kamen) herzieht aber Familien (ja auch un-, nicht- und wiederverheiratete können Familie) einbremst.
  • me myself 21.03.2018 18:45
    Highlight Highlight Jetzt dafür einfach andere bestrafen? was sind das denn alles für Waschlappen in Bern? Und warum alles so kompliziert? Einfach alles und jeden einzeln mit 10% besteuern! 10% vom Lohn, 10% Mehrwertsteuer..... simpel!
  • Shin Kami 21.03.2018 18:40
    Highlight Highlight Es sollte keine Unterschiede bei der Besteuerung von Ehepaaren und sonstigen Paaren geben. Und schafft endlich mal den Begriff konkubinat ab...
  • Troxi 21.03.2018 18:34
    Highlight Highlight Solange es keine Rechte im Finanziellen Bereich für Konkubinatspaare gibt. Empfinde ich es als das unterste von einer Heiratsstrafe zu reden und dann noch mit einer Konkubinatsstrafe ist gerechtfertig zu begründen. Die verheirateten profitieren massiv, nehmen wir nur der Tod des Partners! Schwache Leistung, zumal der Zivilstand in der heutigen Zeit immer mehr in den Hintergrund verschwindet.
  • Hugo Wottaupott 21.03.2018 18:22
    Highlight Highlight Schweiz 2018. Die Leuts zerfleischen sich wegen Steuergeschenken für Fertilitätsfreudige und einer der 100'000 verdient zahlt prozentualanteilig vom Lohn weniger Steuern als einer mit 60'000.
    • Hugo Wottaupott 22.03.2018 02:28
      Highlight Highlight Wo genau? Keine Pflanze ist illegal!
  • MR .Z 21.03.2018 18:08
    Highlight Highlight jaja ueli mueli.... 1.15millionen sehr schlimm...
    aber hunderte Millionen trotz Volksenscheid trotzdem ausgeben für die größte Sinnlosigkeit der Schweiz das ist ok.
  • exeswiss 21.03.2018 17:49
    Highlight Highlight "es sei schwierig zu bestimmen, unter welchen Voraussetzungen eine Beziehung derart gefestigt sei, dass es sich rechtfertigen würde, sie im Steuerrecht der Ehe gleichzustellen"

    bei der heutigen scheidungsrate, scheint die ehe eine sehr gute grundlage zu sein, um die festigkeit einer beziehung zu beurteilen. /sarkasmus
  • illuzion 21.03.2018 17:43
    Highlight Highlight es wird so weitergehen oder noch schlimmer werden, der mittelschicht nur soviel lassen dass es zum überleben reicht und den rest nehmen, schlimm diese abgaben jedes jahr.
  • memento 21.03.2018 17:02
    Highlight Highlight Mein Kind wohnt und wird zu 50% von mir betreut, aber besteuert wird man als alleinstehender. Nix kann man abziehen. Das die Gesellschaft anders tickt als vor 30, 40 Jahren hat der Staat immer noch nicht begriffen
    • phreko 21.03.2018 19:58
      Highlight Highlight Dein Kind kannst du aber zu 50% abziehen.
  • bcZcity 21.03.2018 16:59
    Highlight Highlight Was bedeutet dies für die Pension, wo verheiratete Paare bis zu 25% weniger Rente bekommen als Konkubinats Partner?! Das finde ich eine Sauerei und sollte endlich mal behoben werden!
    • Troxi 21.03.2018 19:04
      Highlight Highlight Solange Personen im Konkubinat keine Ausgleiche wie Eheleute bekommen wenn ein Partner stirbt,b raucht es auch keine Erhöhung des Rentensatzes für Ehepartner. Auf die PK des Partners Zugriff zu haben oder Witwen- Witwerrenten kennt das Konkubinat nicht! Ich denke das kompensiert die 25% massiv.
    • phreko 21.03.2018 19:59
      Highlight Highlight Kommt noch aus der Zeit, wo bloss eine Person verdient hat...
    • Madame Butterfly 21.03.2018 22:09
      Highlight Highlight genau deswegen sollte es eine individualbesteuerung geben!
      was um gotteswillen hat der zivilstand mit den steuern zu tun?
  • pamayer 21.03.2018 16:51
    Highlight Highlight "Für mindestens 70 Prozent der Alleinerziehenden...", heisst im Klartext: grob armutsgefährdet. In der Regel, weil der Göttergatte nicht/zu wenig/zu spät bezahlt.?
  • Gigi,Gigi 21.03.2018 16:35
    Highlight Highlight Die CVP soll sich selber abschaffen!
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 21.03.2018 16:26
    Highlight Highlight Hier mal ein liberaler Vorschlag:
    1: Die Ehe als Institution wir abgeschafft, für etwas haben wir das OR. Wer will kann sich kirchlich trauern lassen oder zu fünft bei Vollmond eine Ziege schlachten und zusammen im Blut baden.
    2: Die Individualbesteuerung wird eingeführt. Die Zahl der möglichen Abzüge wird tief gehalten, dafür ist das generelle Steuerniveau auch tief.
    • Trasher2 21.03.2018 17:18
      Highlight Highlight Schlechter Vorschlag. Ich bin gegen das Schlachten von Ziegen für Rituale.
    • Walter Sahli 21.03.2018 17:36
      Highlight Highlight Dann nimm halt ein Huhn, Trasher!
    • Grave 21.03.2018 17:55
      Highlight Highlight @Trasher2 ich denke als veggie alternative könnte es auch eine mit viel tomatensauce gefüllte calzone sein ;)
  • Howard271 21.03.2018 16:24
    Highlight Highlight Eine Individualbesteuerung ohne Extrawürste für den Zivilstand muss her. Familien werden bereits jetzt tausendfach entlastet, die Schmerzgrenze ist langsam erreicht. Ein Beispiel: da ich keine Kinder habe, muss ich rund 3.5 mal mehr (!) Steuern bezahlen, als wenn ich Kinder hätte.
    Klar sind Kinder teuer und sollen steuerlich auch etwas begünstigt werden. Aber in diesem Masse und noch mehr komme ich mir langsam dumm vor. Implizit wird einem dies oft als Nachteil ausgelegt („Keine Erfahrung“ etc.), und dann soll ich auch noch so viel mehr bezahlen - und jetzt noch extremer? Nein danke.
    • bcZcity 21.03.2018 17:17
      Highlight Highlight Steuervorteile für Kinder gibt es nicht weil selbige teuer sind, sondern weil ein Kinderreicher Staat genügend Nachwuchs für die Zahnrädchen der Wirtschaft und des Sozialsystems hat.

      Denn, Kinder sind im Idealfall irgendwann einmal selber Steuer- Abgaben Zahler und Konsumenten. Daher wird dies auch gefördert, nicht wegen der finanzeillen Belastung....schliesslich bekommt man auch vom Arbeitgeber Kinderzulagen.
    • Charlie Brown 21.03.2018 17:21
      Highlight Highlight Den Faktor 3.5 musst du mir rasch grob vorrechnen. Ich bin Familienvater von zwei Kids und zahle rund 2.5 Nettolöhne Steuern. Glaube kaum, dass ich ohne Kinder rund 9 Nettolöhne abdrücken würde...
    • koks 21.03.2018 18:20
      Highlight Highlight charlie brown, das klingt jetzt nicht sehr realistisch. oder müsste ein massig hoher lohn sein. sonst kommen eltern einzeln kaum auf 2.5 monatslöhne steuern. nenn doch mal zahlen. plus welcher tarif, wer von euch eltern macht den betreuungsabzug geltend, wieviel davon sind bundessteuern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • anonymer analphabet 21.03.2018 16:18
    Highlight Highlight Wetten dass sie es auch diesmal nicht schaffen werden die Heiratsstrafe abzuschaffen... ich fordere eine Politikerunfähigkeitsstrafe...
  • Posersalami 21.03.2018 16:07
    Highlight Highlight Hört doch endlich auf mit diesem Unsinn!

    Jeder Ehepartner soll einfach seine Steuererklärung ausfüllen. Jeder für sich. Für Kinder kann man ja grosszügige Steuergeschenke verteilen, alle anderen zahlen ganz normal ihre Steuern. Problem gelöst. Wieso soll der Zivilstand überhaupt Einfluss auf die Steuern haben? Was soll dieser Quatsch?
    • Troxi 21.03.2018 19:07
      Highlight Highlight Weil der Zivilstand bei anderen Sachen ebenfalls eine Rolle spielt? Sorgerecht, Tod, AHV etc?
    • Selbst-Verantwortin 21.03.2018 19:13
      Highlight Highlight Warum soll eine Familie mehr zahlen, in der einer 100% und der andere 0% arbeitet, als wenn beide je 50% arbeiten?
  • aglio e olio 21.03.2018 15:55
    Highlight Highlight Die Einstellung des Bundesrates ist von vorgestern. Wieso sollte man eine Beziehungsform gegenüber einer anderen diskriminieren. Anstatt den bisherigen Mangel zu beheben, werden sozusagen einfach die Vorzeichen getauscht.
  • p4trick 21.03.2018 15:50
    Highlight Highlight Einverdiener Ehen zahlen bereits heute deutlich weniger was ist mit Einverdiener Konkubinat? Individual Besteuerung würde Einverdiener Ehen nicht weniger benachteiligen wie Einverdiener Konkubinat. Also einfach Individual Steuern dann gleicht sich der Rabatt bei der Zweiverdiener Ehen zum Mehrbetrag der Einverdiener Ehen wieder aus. Und betreffend AHV.. nicht verdienende müssen heute schon Minimalbeitrag zahlen Jährlich damit sie AHV bekommen...
  • Lauwärmer 21.03.2018 15:36
    Highlight Highlight "Der Bundesrat hält eine «Konkubinatsstrafe» für gerechtfertigt. Es sei schwierig zu bestimmen, unter welchen Voraussetzungen eine Beziehung derart gefestigt sei, dass es sich rechtfertigen würde, sie im Steuerrecht der Ehe gleichzustellen"

    Alles klar. Einen Vertrag zu unterschreiben, festigt also automatisch eine Beziehung.
    • You will not be able to use your remote control. 21.03.2018 15:44
      Highlight Highlight Vertrag?

      Der Liebe Gott schützt die Liebe nur, wenn sie von einem Priester gesegnet wird.

      Darum heisst er auch 'Liebe Gott'...
  • jk8 21.03.2018 15:35
    Highlight Highlight Schluss mit dem rumgewurstel, wir brauchen eine grosse Steuerreform.
  • Meinsch 21.03.2018 15:29
    Highlight Highlight Das Timing passt: Im Juli werde ich heiraten. Fehlt nur noch der Vaterschaftsurlaub. Für die Familiengründung hab ich ja noch ein paar Jahre Zeit.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 21.03.2018 15:38
      Highlight Highlight Alles gute 😊
    • bewusst 21.03.2018 16:51
      Highlight Highlight Freu Dich mal nicht zu früh, über solche sachen wurde bereits vor 26 Jahren gesprochen als ich geheiratet habe ;-)
      Viel Glück und alles gute
  • satyros 21.03.2018 15:07
    Highlight Highlight Bei der Individualbesteuerung für alle, würde niemand diskriminiert. Verstehe nicht, wieso der Zivilstand irgendwas mit der Höhe der Steuern zu tun haben muss.
    • The Destiny // Team Telegram 21.03.2018 15:50
      Highlight Highlight Ich identifiziere mich als appache Helikopter und verstehe nicht weshalb ich für diese Menschen steuern bezahlen soll.
      *Flies away*
    • who cares? 21.03.2018 15:57
      Highlight Highlight Naja grundsätzlich wurde davon ausgegangen, dass Eheleute sehr viel teilen, also Haus/Wohnung, Auto, Bett und deshalb als eine Art gemeinsame Entität angeschaut werden. Das ist natürlich heutzutage überholt.
      Ein anderer Grund wäre vielleicht, dass im Falle der individuellen Besteuerung es einen Unterschied macht, wer wie viel arbeitet in der Familie. Verdient ein Elternteil 100% und das andere 0, zahlt diese Familie wegen der Progression mehr Steuern als eine Familie, die es 50/50 macht und die gleiche Lohnsumme bekommt.
    • who cares? 21.03.2018 16:02
      Highlight Highlight Zweitens, würde ein Ehepaar, dessen eine Partner einen sehr hohen Lohn verdient und der andere Partner einen sehr kleinen ebenfalls mehr Steuern zahlen als eine Familie, in der beide ungegefähr gleich hohe Löhne erhalten und damit auf die gleich hohe Lohnsumme kommen.
      Ist ja irgendwie auch nicht fair, darum die ganze Bastelei. Natürlich sollte dabei nicht ein System herauskommen, dass Eheleute gegenüber Konkubinatspaaren bevor- oder benachteiligt.
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Auf einem Podium der Umweltverbände sagt EVP-Kandidat Roland Frauchiger, man müsse den Klimawandel ernst nehmen, es gebe aber keine Beweise, dass die Temperatur weltweit steige. Grünen-Grossrätin Ruth Müri widerspricht heftig.

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