Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Der arabische Nachrichtendienst Al Jazeera nimmt vor allem Bezug auf die erleichterte Einbürgerung und die Burka-Plakate.

Der arabische Nachrichtendienst «Al Jazeera» zur erleichterten Einbürgerung Bild: Screenshot

«Schweizer Bärendienst»: Das sagt die internationale Presse zur Abstimmung

Nicht nur hierzulande sorgte der Abstimmungssonntag für Schlagzeilen. Internationale Medien berichten über die USR III und die erleichterte Einbürgerung und nennen es einen «Schweizer Bärendienst»



Frankfurter Allgemeine Zeitung, Deutschland

«Schweizer Bärendienst», nennt die FAZ die Abstimmung über die USR III. «Die Schweizer haben die von der Regierung geplante Unternehmenssteuerreform versenkt. Das ist bitter, denn die Stossrichtung der Reform war gut. (...) Zwar hätte die Steuerreform bestimmt Mindereinnahmen für den Staat gebracht. Aber längerfristig hätte sie die Chance eröffnet, neue Investitionen an Land zu ziehen. Die Welt wartet nicht auf die Schweiz.» Angesichts der in den Vereinigten Staaten und in Grossbritannien anstehen Steuersenkungen für Unternehmen hätten die Schweizer ein Zeichen setzen können. Stattdessen hätten die Eidgenossen mit der Ablehnung der Reform ihrem Land aber «einen Bärendienst erwiesen.»

Bild: Screenshot

«Schweizer Bärendienst», nennt die FAZ die Abstimmung über die USR III. «Die Schweizer haben die von der Regierung geplante Unternehmenssteuerreform versenkt. Das ist bitter, denn die Stossrichtung der Reform war gut. (...) Zwar hätte die Steuerreform bestimmt Mindereinnahmen für den Staat gebracht. Aber längerfristig hätte sie die Chance eröffnet, neue Investitionen an Land zu ziehen. Die Welt wartet nicht auf die Schweiz

«Schweizer Bärendienst»

Spiegel Online, Deutschland

Der Schweizer und stellvertretender Auslandschef des des Mathieu von Rohr, sieht mit dem Ausgang der Abstimmung in seinem Heimatland manche Kritik am politischen Instrument Referendum widerlegt: «Das Beispiel Schweiz zeigt: Es stimmt nicht, dass Volksabstimmungen immer nur Rechtspopulisten zugutekommen. Zugleich ist das Vertrauen der Bürger in die eigene Regierung in keinem OECD-Land höher: 77 Prozent der Schweizer vertrauen ihrer Regierung, in Deutschland sind es 62 Prozent, in Frankreich 30 Prozent.»

Bild: Screenshot

Der Schweizer und stellvertretender Auslandschef von Spiegel Online, Mathieu von Rohr, sagt zur Abstimmung: «Das Beispiel Schweiz zeigt: Es stimmt nicht, dass Volksabstimmungen immer nur Rechtspopulisten zugutekommen. Zugleich ist das Vertrauen der Bürger in die eigene Regierung in keinem OECD-Land höher: 77 Prozent der Schweizer vertrauen ihrer Regierung, in Deutschland sind es 62 Prozent, in Frankreich 30 Prozent.»

«Es stimmt nicht, dass Volksabstimmungen immer nur Rechtspopulisten zugutekommen.»

Der Standard, Österreich

 «Die Schweiz gibt sich weltoffen», kommentiert «Standard»-Korrespondent Jan Dirk Herbermann den Erfolg der Vorlage zur erleichterten Einbürgerung. Dass das Stimmvolk trotz offen islamfeindlicher SVP-Kampagne zu Gunsten der jungen Ausländer der dritten Generation entschieden habe, füge «der SVP nun eine empfindliche Schlappe» zu.

Bild: Screenshot

«Die Schweiz gibt sich weltoffen», kommentiert «Standard»-Korrespondent Jan Dirk Herbermann den Erfolg der Vorlage zur erleichterten Einbürgerung. Dass das Stimmvolk trotz offen islamfeindlicher SVP-Kampagne zu Gunsten der jungen Ausländer der dritten Generation entschieden habe, füge «der SVP nun eine empfindliche Schlappe» zu.

«Die Schweiz gibt sich weltoffen»

The New York Times, USA

Auch US-Korrespondent Nick Cumming-Bruce nimmt Bezug auf die erleichterte Einbürgerung und die SVP-Kampagne. Vielerorten in Westeuropa seien «derzeit rechtspopulistische und ausländerfeindliche Tendenzen auf dem Vormarsch» – der Ausgang der Abstimmung stelle sich diesem Trend gleichsam wohltuend entgegen.

Bild: Screenshot

Auch US-Korrespondent Nick Cumming-Bruce nimmt Bezug auf die erleichterte Einbürgerung und die SVP-Kampagne. Vielerorten in Westeuropa seien «derzeit rechtspopulistische und ausländerfeindliche Tendenzen auf dem Vormarsch» – der Ausgang der Abstimmung stelle sich diesem Trend gleichsam wohltuend entgegen.

«Die Plakate schockierten viele Schweizer, die sie rassistisch und irrelevant in Bezug auf die Abstimmung fanden.»

Süddeutsche Zeitung, Deutschland

«Die Schweiz stimmt links», schreibt Korrespondentin Charlotte Theile. Erstaunlich klar seien die Ergebnisse für Schweizer Verhältnisse ausgefallen.

Bild: Screenshot

«Die Schweiz stimmt links», schreibt Korrespondentin Charlotte Theile. Erstaunlich klar seien die Ergebnisse für Schweizer Verhältnisse ausgefallen.

«Die Schweiz stimmt überraschend links»

Financial Times, Grossbritannien 

Eher als Tritt gegen das Schienbein der Eliten betrachtet die «Financial Times» (Abruf des Artikels kostenpflichtig) die Abfuhr für die USR III-Befürworter. «Die Regierung hatte auf Zustimmung für ihre Vorschläge gehofft, welche die Unternehmenssteuersätze global wettbewerbsfähig halten sollten, während Spezialbehandlungen für viele multinationale Unternehmen beendet worden wären», schreibt die Zeitung. Bern und die Schweizer Kantone müssten die Vorschläge nun überdenken, «angesichts dessen, dass wichtige Handelspartner mit Vergeltungsmassnahmen drohen». Die Niederlage ist ein Schlag für die Unternehmenslobby in der Schweiz, die Schaden durch die Unsicherheit über zukünftige Steuern fürchtet. (...) Das unerwartete klare Nein lässt vermuten, dass die globale Anti-Establishment-Stimmung die Schweiz erreicht hat.»

Bild: Screenshot

Eher als Tritt gegen das Schienbein der Eliten betrachtet die «Financial Times» die Abfuhr für die USR-III-Befürworter. «Die Regierung hatte auf Zustimmung für ihre Vorschläge gehofft, welche die Unternehmenssteuersätze global wettbewerbsfähig halten sollten, während Spezialbehandlungen für viele multinationale Unternehmen beendet worden wären», schreibt die Zeitung.

Bloomberg, USA

Auch «Bloomberg» reiht sich ein in den Reigen der kritischen Stimmen: «Das Plebiszit ist die jüngste Entscheidung, die der Wirtschaft in der Schweiz – sie ist eines der reichsten Länder und laut dem Weltwirtschaftsforum die wettbewerbsfähigste Wirtschaft der Welt – schaden könnte. Nach dem internationalen Druck auf das Bankgeheimnis waren 2013 enge Schranken für Managerlöhne eingeführt worden, bevor ein Jahr später die per Initiative geforderten Zuwanderungs-Höchstzahlen die Beziehungen mit der EU zu gefährden drohen.»

Bild: Screenshot

Auch «Bloomberg» betrachtet das Resultat der Abstimmung kritisch: «Das Plebiszit ist die jüngste Entscheidung, die der Wirtschaft in der Schweiz – sie ist eines der reichsten Länder und laut dem Weltwirtschaftsforum die wettbewerbsfähigste Wirtschaft der Welt – schaden könnte. Nach dem internationalen Druck auf das Bankgeheimnis waren 2013 enge Schranken für Managerlöhne eingeführt worden, bevor ein Jahr später die per Initiative geforderten Zuwanderungs-Höchstzahlen die Beziehungen mit der EU zu gefährden drohen.»

Al Jazeera, Katar

Der arabische Nachrichtendienst Al Jazeera nimmt vor allem Bezug auf die erleichterte Einbürgerung und die Burka-Plakate.

Bild: Screenshot

Der arabische Nachrichtendienst «Al Jazeera» nimmt vor allem Bezug auf die erleichterte Einbürgerung und die Burka-Plakate.

BBC, Grossbritannien

Die BBC berichtet über die Schwierigkeiten, denen sich Bundesrat Ueli Maurer jetzt stellen muss, um möglichst schnell eine neue Vorlage zu liefern.

Bild: Screenshot

Die BBC berichtet über die Schwierigkeiten, denen sich Bundesrat Ueli Maurer jetzt stellen muss, um möglichst schnell eine neue Vorlage zu liefern.

Eine Burka für alle Fälle

Das könnte dich auch interessieren:

5 Dinge, die verzweifelte Singles tun – und unbedingt lassen sollten

Link zum Artikel

Wenn Kantonswappen ehrlich wären – die komplette Edition

Link zum Artikel

BBC-Moderator berichtet über Patrouille-Suisse-Fail – und lacht sich schlapp 😂

Link zum Artikel

Warum wir aufhören müssen, uns selbst auszubeuten

Link zum Artikel

Hast du in Zürich einen Verrückten ins Wasser springen sehen? Wir wissen nun, wer es war

Link zum Artikel

Warum dieser NZZ-Artikel für einen Shitstorm sorgte – und er von Maassen retweetet wurde

Link zum Artikel

5 Antworten zu den geheimen Tapes zu Salvinis Parteispenden-Deal mit dem Kreml

Link zum Artikel

9 absolut clevere Wege, wie Rechtsradikalen und Neonazis schon die Stirn geboten wurde

Link zum Artikel

Dieser Fotograf zeigt Hochzeiten – so wie sie wirklich sind

Link zum Artikel

Trump, Clinton, der Sex-Milliardär – und die Verschwörungstheoretiker

Link zum Artikel

Stell dir vor, die App einer Sportliga fordert per Push plötzlich 6000 Dollar von dir ...

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

58
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
58Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Midnight 14.02.2017 08:27
    Highlight Highlight Oh wow, das Ausland hat ja sowas von keine Ahnung, weshalb wir die USR III versenkt haben 😄😄
  • whatthepuck 14.02.2017 00:07
    Highlight Highlight Die Stossrichtung der Reform war gut, ihre Ausformulierung im Detail war es nicht. Die Vorlage war überladen @FAZ.

    Ich beginne mich an dem Tag darum zu sorgen, dass der Rest der Welt nicht auf die Schweiz wartet, an dem er zur Schweiz aufgeschlossen hat. Wir haben es derzeit (noch) nicht nötig jeder noch so gierigen Kapitalistenvorlage zuzustimmen, nur um die Wirtschaft anzukurbeln. Dass man nicht erkennt, dass die Schweiz erfolgreich ist, weil wir bereits ein kompetitives Steuersystem haben und nicht weil wir erst noch eins brauchen?
  • Chrigi-B 13.02.2017 14:23
    Highlight Highlight Diese Zeitungen lagen weder bei Brexit oder Trump richtig was wissen die schon? Bevor in der UK/USA Steuern gesenkt werden fliesst noch viel Wasser den Rhein runter! Da diese 2 Länder kein Jahr ohne Krieg überleben, glaube ich kaum an Steuersenkungen. Wie wollen Trump & May den Irankrieg bezahlen? 😉
    • Midnight 14.02.2017 17:10
      Highlight Highlight "Bezahlen" ist das richtige Stichwort. Oder wie die Amis es nennen: "Erhöhung der Schuldenobergrenze". Wenn das als Privatperson auch so einfach ginge, wären wir alle unsere Sorgen los 😄😄
  • paddyh 13.02.2017 14:12
    Highlight Highlight Bin etwas erstaunt, wie unreflektiert die deutschen Zeitungen über die USRIII berichten. Ziemlich einseitig und ganz klar als Votum für Steuergeschenke interpretiert. Gerade von einer FAZ hätte ich mehr erwartet.
    • R&B 13.02.2017 17:08
      Highlight Highlight @paddyh: Es schwingt halt immer noch der Neid mit, dass es uns besser geht, obwohl wir ja nicht mal richtig Deutsch sprechen können. Darum überrascht es mich nicht, dass kaum ein Journalist die Schweiz richtig verstehen möchte.
      Das ist meine vielleicht subjektive Erfahrung als ich in Deutschland Expat war und meine langjährige Zusammenarbeit mit EU-Expats in der Schweiz.
  • Majoras Maske 13.02.2017 14:10
    Highlight Highlight Hmpf, das war kein Bärendienst und auch kein Tritt gegen die "Elite", sondern schlichtweg eine schlechte Vorlage. Ersonnen von Cüpli-Patrioten und ihren Lobbyisten-Buddys.
    Wenn die Schweiz eine neue Runde im globalen Steuern senken nicht mehr mitmacht, dann ist das langfristig sicher nicht unser Nachteil.
  • dF 13.02.2017 14:06
    Highlight Highlight Das einzige ausländische Medium, dass es gut auf den Punkt bringt, von denen ich bisher gesehen habe ist "Zeit Online".

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-02/schweiz-steuerreform-ablehnung-volksabstimmung
    • dF 13.02.2017 14:44
      Highlight Highlight Viel interessanter, als die Aussage der Medien finde ich jedoch, was die Kantone dazu zu sagen haben. z.B. spricht der Kanton Luzern schon von konkreten „Ausfällen“ ab 2019, dies obwohl noch nicht mal feststand, dass die Vorlage angenommen wird oder nicht, geschweige den wieviel mehr es gibt, wenn es überhaupt mehr und nicht weniger ist.
      Anhand solcher Aussagen sieht man wiedermal wie in der Schweiz mit Steuergeldern umgegangen wird bzw. Finanzplanung betrieben wird. Man rechnet mit Geld das man noch nicht mal hat.

      http://www.lu.ch/news/Abstimmungen_USR3_NAF
    • dF 13.02.2017 22:23
      Highlight Highlight @R. Peter

      Das was Sie sagen verstehe ich, dies ist mir auch klar, evtl. hab ich mich überspitzt ausgedrückt.

      Auf was ich jedoch hinaus wollte ist, dass mit Geld gerechnet wurde, dessen man sich nicht mal ansatzweise sicher sein konnte und als man dann merkte das entsprechende Geld gibt es nicht, es einfach als Ausfall deklariert.

      Ich gehe hoffentlich in der Annahme richtig, dass auch Sie nicht Geld in ihr Budget rechnen über deren erhalt, das Sie evtl. verständlicherweise erhoffen, bevor überhaupt darüber entschieden wurde.

      Als Beispiel sei hier eine Mehrwertssteuerrückvergütung genannt.
    • Alnothur 14.02.2017 05:00
      Highlight Highlight Weil die USR3 erst mal gar nichts ausser ein neues, von den Kantonen verwendbares Regelwerk war. Der Kanton Bern senkt die Unternehmenssteuer z.B. so oder so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChiliForever 13.02.2017 12:39
    Highlight Highlight "...während in den USA und Großbritannien Steuersenkungen anstehen..."
    Genau, da ist er wieder der Kampf um die Unternehmen auf Kosten der Bürger. Die kleinen sollen bluten, damit immer größer werdende Megakonzerne immer weniger Steuern zahlen und einige Superreiche immer reicher werden.
    Ich war schon immer ein liberaler-konservativer Anhänger auch der Marktwirtschaft. Aber der Kaptalismus geht imme rmehr auf Kosten von uns allen.
    Apple, Amazon und Co. machen es ja schon vor, wie man in der EU praktisch keine Steuern zahlt. Ihre Eigentümer werden immer reicher, der Rest von uns hat nix davon.
  • Luca Brasi 13.02.2017 12:39
    Highlight Highlight Könntet ihr noch Großbritannien nach BBC noch richtig schreiben? That would be nice.
    • Alex_Steiner 13.02.2017 13:40
      Highlight Highlight Was redest du da? Das ß gibt es in der Schweiz nicht. Ist dir das noch nie aufgefallen?
    • dF 13.02.2017 14:09
      Highlight Highlight @Alex_Steiner:

      Ich denke Luca Brasi meinte weniger das sz, geschrieben ß, sondern das einsame 'n'.
    • Luca Brasi 13.02.2017 14:40
      Highlight Highlight Wow, Schweizer flippen ja schnell aus wegen einem ß. Hui, die eidgenössische Welt gerät aus den Fugen! lol
    Weitere Antworten anzeigen
  • DailyGuy 13.02.2017 12:15
    Highlight Highlight Hier ist mein Problem mit dem Wettbewerbsargument: Ja, es hätte ev. mehr Arbeitsplätze bei der Annahme gegeben. Aber der normale Arbeitnehmer wird dafür wieder an die Kasse gebeten. Es kann nicht sein, dass wir uns ausnehmen lassen, nur damit wir arbeiten können. Ja, wir müssen wettbewerbsfähig bleiben. Jedoch nicht auf Kosten der Bürger. Hätten wir, der Mittelstand nicht mehr gezahlt, wäre sicherlich wieder ein Sparpaket geschnürt, welche die Bildung usw. attackiert hätte. Wir können uns nicht nur mit Steuergeschenken attraktiv schminken.
    • rodolofo 13.02.2017 13:06
      Highlight Highlight Wenn wir dem Global operierenden Geldadel etwas entgegensetzen wollen, müssen wir eine Art von global vernetzter Zivilgesellschaft aufbauen, mit dem Ziel, die Internationalen Institutionen zu stärken und zu demokratisieren!
      Es braucht eine zeitgemässe Internationale, die dem aufkommenden Neo-Faschismus (der Kultur-Rassistisch argumentiert) die Stirn bieten kann!
      In den USA führt die real gewordene Rechtsnationale Bedrohung zu ersten, lautstarken Mobilisierungen und Widerstands-Aktionen.
      Aber auch bei uns beginnt sich etwas zu regen!
      Wir wollen "Fürschi mache" und nicht zurück ins Mittelalter.
  • Raembe 13.02.2017 11:52
    Highlight Highlight Finde den Fehler.



    Stimmt, die Zeitung hat ihren Namen falsch gedruckt. 😂😂
    Benutzer Bild
    • Laurent 13.02.2017 12:07
      Highlight Highlight @Raembe: dankedanke, wurde bereits korrigiert.
  • rodolofo 13.02.2017 11:51
    Highlight Highlight Interessant, wie diese Interpretationen mehr über Interpreten sagen, als über die tatsächlichen Beweg-Gründe der Abstimmenden...
    Wie immer dürfte eine Vielzahl von Gründen zu einer vielfältigen Motivationen geführt haben, diese Vorlage zu versenken.
    Gut möglich, dass es auch zu einer "unheiligen Allianz" gekommen ist.
    Nun, dass wir kein Heiligen sind, wissen wir ja.
  • f303 13.02.2017 11:39
    Highlight Highlight Der Standard schreibt sich mit D die österreichische Zeitung ebenso. Ihr müsst das nur abtippen. ;-)
    • Laurent 13.02.2017 12:06
      Highlight Highlight @f303: finde den Fehler nicht mehr. Wurde wohl schon korrigiert.
    • Jemima761 14.02.2017 07:39
      Highlight Highlight Nö, wurde noch nicht korrigiert.
      Benutzer Bild
    • franz ermel 14.02.2017 08:34
      Highlight Highlight @Jemima761: So, jetzt ist es wirklich korrigiert. Besten Dank fürs Aufpassen!
  • simiimi 13.02.2017 11:26
    Highlight Highlight Die Quittung für das Nein wird schon noch kommen. Der Verlust einiger tausend Arbeitsplätze wird wahrscheinlich nötig sein um diejenigen wieder zurückzugewinnen, welche sich von der Linken haben blenden lassen.
    • Nick Name 13.02.2017 12:11
      Highlight Highlight Genau, und dieser kommende Verlust tausender Arbeitsplätze wird eindeutig nur wegen der gestern nicht angenommenen Version einer Unternehmenssteuerreform eintreten.
      Weiss man doch.
      Nicht.

      Wer wird von wem wie geblendet? (Die Antwort ist m.E. nicht einfach einfach.)
    • maxi 13.02.2017 12:20
      Highlight Highlight sehe es wie dingo... ich wähle nicht unbedingt links (halte mich nie an eine partei) aber diese reform konnte man nicht annehmen.
    • R&B 13.02.2017 12:43
      Highlight Highlight @ simiimi & Trader: Auch wenn Sie 1000 mal die gleichen Argumente schreiben, liegen Sie immer noch daneben. Die Versenkung der USR3 zerstört keine Arbeitsplätze. Bis zur nächsten USR3 profitieren die ausländischen Unternehmen hier weiterhin von den tiefen Steuersätzen, die durch die gestern verworfene USR3 höher geworden wären.
      Die USR3 wurde abgelehnt, weil sie von den Bürgerlichen mit unnötigen Steuergeschenken an Multis und Reiche überfrachtet wurde, die der Arbeitnehmer hätte finanzieren müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pun 13.02.2017 11:09
    Highlight Highlight Zwei Feststellungen:
    - diese hier abgebildeten EU/USA Zeitungen werden von Leuten mit derselben Geisteshaltung geleitet wie die liberalen Zeitungshäuser in der CH (die ganz laut Position bezogen und genauso krachend verloren haben)
    - diese Medienhäuser haben die USR3 nicht verstanden. Nicht dass es einfach ist, aber wenn man sich einen halben Tag Zeit nimmt um die Vorlage und Argumente zu verstehen, müsste das besser hinhauen.
    • R&B 13.02.2017 12:44
      Highlight Highlight pun hat es auf den Punkt gebracht!
  • Flint 13.02.2017 10:56
    Highlight Highlight Jammer jammer. Deutschland und sein EU Machthunger ist schon lange kein Massstab mehr für die Demokratie.
    • henkos 13.02.2017 11:07
      Highlight Highlight Behauptet das denn hier irgendwer? Ich sehe nur Sie, der jammert.
  • Sapere Aude 13.02.2017 10:52
    Highlight Highlight Zeigt nicht gerade von journalistischer Qualität der ausländischen Medien, wenn diese die Abstimmung zur USR 3 als Bärendienst bezeichnet. Die Vorlage wurde ja gerade aufgrund der Ablehnung von Steuergeschenken verworfen und kann als Zeichen gegen ähnliche Projekte im Ausland gesehen werden.
    • supremewash 13.02.2017 11:06
      Highlight Highlight Musste die Einleitung des FAZ-Beitrags auch dreimal lesen um sicher zu gehen. Hätte der Journalist mit dem Vorlagentext besser auch getan.
    • Sandro Lightwood 13.02.2017 11:17
      Highlight Highlight Sehe ich ähnlich, tragisch was die Zeitungen da teilweise für einen Bockmist zusammenschreiben.
    • Asmodeus 13.02.2017 11:44
      Highlight Highlight Doch, eigentlich macht es extrem Sinn wenn eine FAZ oder Bloomberg so schreiben wie sie es getan haben.

      Beide hoffen natürlich Firmen in ihre eigenen Länder (Deutschland/USA) zu locken.

      Mit Berichten darüber, dass die Schweiz in Zukunft nicht mehr das wettbewerbsfähigste Land der Welt wäre, hoffen sie sich selbst Vorteile zu shcaffen.
    Weitere Antworten anzeigen

Schweiz sichert Beziehung mit UK für möglichen No-Deal-Brexit

Die Schweiz und Grossbritannien vertiefen ihre Polizeikooperation. Mit einer Erklärung will sich die Schweiz Zugang zu Daten sichern, sollte es zu einem No-Deal-Brexit kommen. In diesem Fall gäbe es im Schengener System keine Informationen aus Grossbritannien mehr.

Justizministerin Karin Keller-Sutter unterzeichnete am Mittwoch in London eine entsprechende Absichtserklärung, wie das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) mitteilte. Sollte es zu einem ungeregelten Brexit kommen, …

Artikel lesen
Link zum Artikel