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Gratis-ÖV für Autoverzicht: Basel umwirbt auch Grenzgänger

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Der Bahnhof Basel SBB 2025.Bild: www.imago-images.de

Gratis-ÖV für Autoverzicht: Basel umwirbt auch Grenzgänger

Der Kanton Basel-Stadt bietet Pendelnden für einen Monat gratis öffentlichen Verkehr an, wenn sie auf das Auto verzichten. Auch Grenzgänger aus Deutschland und Frankreich sollen dieses Jahr für den Umstieg begeistert werden.
29.07.2026, 13:2229.07.2026, 13:22

Im Rahmen der Mobilitäts-Challenge «31DAYS Basel» will Basel-Stadt bis zu 1000 Teilnehmenden einen Monat lang Billetts des öffentlichen Verkehrs bezahlen, wie das Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) am Mittwoch mitteilte. Im Gegenzug müssten die Teilnehmenden auf ihr Auto verzichten.

Im Fokus stehe dieses Jahr der Pendlerverkehr der trinationalen Region, heisst es. Personen die aus der Agglomeration nach Basel oder umgekehrt pendelten, könnten an der Challenge teilnehmen. Erstmals umfasse dies auch die grenznahen Gebiete in Deutschland und Frankreich. Das Angebot gelte gestaffelt von August bis Oktober.

Die Teilnehmenden erhalten ein Mobilitätspaket, das je nach Wohnort ein GA, eine Regiocard Plus oder einen Distripass TNW enthält, wie das BVD schreibt. Zusätzlich erhielten sie Zugang zum Carsharing von Mobility sowie zu den Bike- und Trottinett-Sharing-Angeboten von Publibike und Dott.

Schweizweites Projekt

Der Kanton Basel-Stadt beteiligt sich über den Mobilitätsfonds mit 185'000 Franken an der Challenge, die von mehreren Schweizer Kantonen und Städten unterstützt wird, wie es weiter heisst. Das Ziel sei es, dieses Jahr schweizweit 10'000 Teilnehmende zu gewinnen.

Laut dem BVD sollen Personen, die normalerweise ein Auto verwenden, alternative Verkehrsmittel unter realen Alltagsbedingungen ausprobieren können. Gleichzeitig würden so Treibhausgasemissionen reduziert und es würden Flächen frei, was auch zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beitrage.

Gemäss Medienmitteilung nahmen an der ersten Ausgabe im vergangenen Jahr in Basel-Stadt und Baselland 1178 Personen teil. Dadurch seien 526 Autos für je einen Monat stehengeblieben und 124 Tonnen CO2 eingespart worden. Jeder sechste teilnehmende Haushalt habe danach das Auto verkauft. (sda)

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quelle: eth-bildarchiv
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