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Migros verzeichnet 2025 einen Anstieg der gesamten CO2-Emissionen

Migros verzeichnet 2025 einen Anstieg der gesamten CO2-Emissionen

01.07.2026, 09:2408.07.2026, 15:14

Der Detailhandelskonzern Migros hat 2025 bei den gesamten CO2-Emissionen im zweiten Jahr in Folge einen Anstieg verzeichnet. Grund ist das Wachstum der Emissionen entlang der Wertschöpfungskette, der die Einsparungen im eigenen Betrieb übersteigt.

ARCHIVBILD ZUM UMSATZ DER MIGROS IM GESCHAEFTSJAHR 2021, AM DIENSTAG, 18. JANUAR 2022 - Das Migros Logo beim Ladeneingang, fotografiert am Samstag, 17. Februar 2018, am Flughafen Zuerich. (KEYSTONE/Me ...
Der Detailhandelskonzern Migros verzeichnet einen Anstieg der CO2-Emissionen.Bild: keystone

Die Gesamtemissionen (Scope 1 bis 3) der Migros-Gruppe lagen letztes Jahr bei 13,5 Millionen Tonnen CO2, wie aus dem Nachhaltigkeitsbericht hervorgeht. Das entspricht einem Anstieg von rund 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bereits 2024 waren die Emissionen um rund 4 Prozent gestiegen.

Aufgeschlüsselt zeigt sich ein zweigeteiltes Bild: Die firmeneigenen Emissionen (Scope 1 und 2) sanken um rund 1 Prozent auf 137'000 Tonnen CO2, auch dank tieferem Strom- und Treibstoffverbrauch. Entlang der Wertschöpfungskette (Scope 3) legten die Emissionen dagegen um rund 2 Prozent auf 13,4 Millionen Tonnen CO2 zu. Als Grund dafür sieht Migros das Wachstum im weitergeführten Geschäft.

Im Vergleich zum Basisjahr 2019 liegen die Gesamtemissionen aber um 3,4 Prozent tiefer. Während die betrieblichen Emissionen seit 2019 um fast zwei Drittel zurückgegangen sind, sank der Ausstoss in der Wertschöpfungskette lediglich um 1,9 Prozent.

Ehrgeizige Ziele

Bis 2030 will die Migros im Betrieb eine Reduktion von knapp 71 Prozent gegenüber 2019 erreichen, bis 2050 sollen es 90 Prozent sein. Auch für die Wertschöpfungskette peilt der Konzern bis 2050 ein Minus von 90 Prozent an. Die Klimaziele sind von der Science Based Targets initiative (SBTi) validiert und mit dem 1,5-Grad-Pfad vereinbar.

Bei der Diversität kam die Migros ihrem selbst gesteckten Ziel nur teilweise näher. Der Frauenanteil in Führungspositionen kletterte um einen Prozentpunkt auf 40 Prozent. Die für dieses Jahr angepeilte Zielmarke von 45 Prozent verfehlt der Konzern damit jedoch deutlich. (hkl/sda/awp)

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