34-Millionen-Scanner am Flughafen Zürich kommen bei Thermosflaschen an ihre Grenzen
Seit Ende Juni gelten am Flughafen Zürich gelockerte Flüssigkeitsvorschriften: Dank neuer CT-Scanner, die rund 34 Millionen Franken gekostet haben und die Sicherheitskontrollen beschleunigen sollen, dürfen Flüssigkeiten bis zu zwei Liter im Handgepäck mitgenommen werden. Davor waren nicht mehr als 100 Milliliter Fassungsvermögen erlaubt.
Für Thermosflaschen gilt die neue Regel allerdings nicht, wie ein Vorfall zeigt, über den «20 Minuten» berichtet. Eine Mutter musste das warme Wasser für die Babynahrung ihrer 18 Monate alten Tochter wegschütten, weil der Scanner den Inhalt ihrer Thermosflasche nicht zuverlässig erkennen konnte. Eine Sprecherin erklärt gegenüber dem Onlineportal:
Thermosflaschen nur ohne Inhalt
Der Flughafen Zürich teilt mit, dass doppelwandige Flaschen wie Isolier- oder Thermosflaschen nur leer durch die Sicherheitskontrolle mitgenommen werden dürfen. Dies entspreche den Vorgaben des Bundesamts für Zivilluftfahrt (Bazl) und der Europäischen Union.
Familien mit Babys und Kleinkindern können ihre Thermoflaschen aber kostenlos im Family Service mit abgekochtem Wasser befüllen. Auch stellen verschiedene Restaurants nach der Sicherheitskontrolle auf Anfrage heisses Wasser für die Zubereitung von Babynahrung zur Verfügung. (cst)
- Ein Flughafenmitarbeiter erklärt, warum er gewissen VIPs am liebsten eine reinhauen würde
- Hochbetrieb am Flughafen: Bis zu 110'000 Passagiere wollen von Zürich aus in die Ferien
- Omega verlässt den Circle am Flughafen Zürich – diese Airline zieht jetzt ein
- Polizei findet in drei Monaten 900 Kilo Drogen am Flughafen Zürich
