Schweiz
Bundesrat

Jositsch weiss nicht, wie er auf wilde Wahl reagieren würde

Daniel Jositsch, SP-ZH, spricht bei der Debatte "Strafrahmenharmonisierung und Anpassung des Nebenstrafrechts an das neue Sanktionenrecht" waehrend der Fruehlingssession der Sommersession Ra ...
Daniel Jositsch weiss nicht, wie er auf eine «wilde Wahl» reagieren würde.Bild: keystone

Jositsch weiss nicht, wie er auf wilde Wahl reagieren würde – Parteiwechsel ausgeschlossen

09.11.2022, 04:3410.11.2022, 15:26

Der Zürcher SP-Ständerat Daniel Jositsch will akzeptieren, wenn seine Partei ihn nicht auf das Bundesratsticket setzt. Wie er mit einer «wilden» Wahl durch das Parlament umgehen würden, wisse er jedoch noch nicht, sagte er im «Tamedia»-Interview.

«In einem solchen Fall würde ich mich mit der Fraktions- und der Parteispitze absprechen, wie ich mich verhalten soll», so Jositsch im am Mittwoch veröffentlichten Interview.

Mit seinem Kandidaturwunsch für den Bundesrat kämpfe der Zürcher nur gegen das «undemokratische» Verhalten seiner Partei. «Der Ausschluss jeglicher Männerkandidaturen hat mit Gleichstellung nichts zu tun.»

«Ich unterschreibe mit meinem Blut: Ich werde nie als Amtsträger in eine andere Partei wechseln.»
Daniel Jositsch

Werde er von der Fraktion schlussendlich nicht aufs Ticket genommen, akzeptiere er das – und erwäge auch keinen Parteiaustritt: «Ich unterschreibe mit meinem Blut: Ich werde nie als Amtsträger in eine andere Partei wechseln.» (con/sda)

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