23.08.2024, 14:4123.08.2024, 17:32
Am Freitagmittag häuften sich in der Schweiz Probleme mit dem Zahlungssystem Twint. Tausende Nutzer konnten beim Einkaufen nicht mit der App bezahlen, wie «20 Minuten» schreibt. Wie Twint gegenüber dem Portal erklärt, lag dies an einer Störung bei Swisscom.
Swisscom liess kurz darauf verlauten, man kämpfe «gegen eine grössere DDoS-Attacke». Dieser habe verursacht, dass verschiedene E-Banking-Services und Mobile-Payment-Lösungen nur eingeschränkt zur Verfügung standen. Privatkundendienste waren davon hingegen nicht betroffen. Diese seien weiterhin «vollumfänglich zur Verfügung» gestanden, so die Swisscom.
Was sind DDoS-Attacken?
Überlastungsangriffe, sogenannte DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service), zielen auf die Verfügbarkeit von Web-Diensten ab. Bei solchen Angriffen werden die Opfer-Server durch eine grosse Anzahl an Anfragen überlastet. Das Datenvolumen erreicht oft mehrere hundert Gbit pro Sekunde (Gbit/s). Dies sind Volumen, die eine einzelne Organisation in der Regel ohne fremde Hilfe, respektive technische Gegenmassnahmen, nicht mehr bewältigen kann.
Häufig bieten Cyberkriminelle DDoS-Attacken gegen Bezahlung über einschlägige Telegram-Kanäle
an. Es handelt sich nicht um Hackerangriffe, da nicht in geschützte Netzwerke eingedrungen wird.
Wie ein Swisscom-Sprecher gegenüber dem «Blick» sagt, konnte die Lage kurz nach 16.40 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. «Die ergriffenen Massnahmen zeigen Wirkung. Die DDoS-Attacke konnte erfolgreich abgewehrt werden und E-Banking und Mobile Payment Lösungen sollten allen Kunden wieder zur Verfügung stehen», heisst es.
Die Systeme würden weiterhin intensiv beobachtet. Wer hinter der Attacke steckt, ist noch immer unklar.
(dab)
Das könnte dich auch noch interessieren:
Elon Musk ist nach Angaben des Weissen Hauses in die interne Untersuchung zur Geheimchat-Affäre eingebunden. Bei der Klärung der Frage, wie die Telefonnummer eines Journalisten im Gruppenchat der US-Regierung landen konnte, habe der Tech-Milliardär «angeboten, seine technischen Experten darauf anzusetzen», sagte die Sprecherin des Weissen Hauses, Karoline Leavitt. Die Untersuchung werde zudem vom Nationalen Sicherheitsrat sowie dem Büro des Rechtsberaters im Weissen Haus geführt. Ziel sei es «sicherzustellen, dass sich so etwas nicht wiederholt».
Genau heute wollte ich eine Spende an Russland für fälschungssichere Wahlurnen und frostbeständige WC-Schüsseln twinten.
Janusode…
Münzen habe ich nicht immer parat- und es gibt immer noch Automaten, die kein Retourgeld zahlen.