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Stadt Zürich startet Studie für Cannabis-Abgabe in Apotheken

14.09.2021, 09:3614.09.2021, 13:17
Cannabis-Abgabe.
Cannabis-Abgabe.
Bild: KEYSTONE

Die Stadt Zürich will abklären, wie sich die regulierte Cannabis-Abgabe auswirkt: Sie startet eine dreieinhalbjährige Studie, bei der Teilnehmende in Apotheken und in Social Clubs «standardisierte und geprüfte Cannabisprodukte» beziehen können.

Die Studie wird von der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich geleitet, wie die Verantwortlichen am Dienstag an einer Medienkonferenz erklärten. Das Ziel sei, «relevante Erkenntnisse zum bestmöglichen Umgang mit Cannabis zu liefern».

Zudem soll sie zur «Förderung der öffentlichen Gesundheit, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und der Unterstützung des Jugendschutzes dienen».

Ab Herbst 2022

Die Studienleitung sucht nun interessierte Apotheken und Personen, die einen Social Club gründen und betreiben wollen. Voraussichtlich ab Herbst 2022 wird Cannabis für die Studie «Zürich Can – Cannabis mit Verantwortung» dann verfügbar sein.

Der Bund hat auf dieses Jahr einen Experimentierartikel zum Betäubungsmittelgesetz in Kraft gesetzt. Somit ist der Weg für Pilotversuche mit reguliertem Cannabisverkauf geebnet.

Wissenschaftliche Studien sollen eine sachliche Grundlage für eine Diskussion zur Weiterentwicklung der Cannabispolitik liefern. Verschiedene Schweizer Städte sind an ähnlichen Studien interessiert. (aeg/sda)

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