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Extremwetter

Hitzewelle in der Schweiz vor Höhepunkt: Juli steuert auf Rekord zu

Menschen machen im Schatten eines Baumes ein Foto mit dem Smartphone vor der Ganymed Skulptur des Kuenstlers Hermann Hubacher auf der Buerkliterasse am Zuerichsee, am Dienstag, 28. Juli 2026 in Zueric ...
Der Bund empfiehlt der Bevölkerung, in den nächsten Tagen die pralle Sonne zu meiden und genügend Wasser zu trinken. Bild: keystone
Extremwetter

Bis zu 39 Grad: Der Höhepunkt der Hitzewelle steht an

29.07.2026, 11:5429.07.2026, 12:20

Die Schweiz blickt auf eine verhältnismässig kühlere Woche zurück. Das spiegelt sich auch in den Daten wider: «Lag der Temperaturüberschuss zur Monatsmitte noch bei 4,4 Grad, so hat sich dieser aufgrund der vierten Juliwoche auf aktuell 3,1 Grad reduziert», schreibt MeteoNews in einer aktuellen Mitteilung.

Ab Mittwoch steht aber eine neue Hitzewelle an und die Maximaltemperaturen dürften schweizweit nochmals deutlich über 35 Grad klettern. Dies hat zur Folge, dass wir auf den heissesten Juli in der Messgeschichte zusteuern, schreibt der Wetterdienst weiter. Aktuell wird dieser Rekord vom Juli 2025 gehalten, damals fielen die Durchschnittstemperaturen um 3,25 Grad höher als im langjährigen Mittel aus.

Dieser Überschuss dürfte in diesem Juli mindestens bestätigt oder gar übertroffen werden, denn die nächsten Tage haben es temperaturmässig in sich. In der Westschweiz werden laut MeteoNews bereits am Mittwoch Maximaltemperaturen von 35 Grad erwartet. In Zürich werden ebenfalls 35 und in Basel sogar 37 Grad erwartet.

Höhepunkt noch diese Woche

Am Donnerstag erreicht die aktuelle Hitzewelle dann ihren ersten Höhepunkt. In weiten Teilen des Flachlands werden bis zu 38 und in Basel sogar 39 Grad erwartet. Damit geraten diverse Allzeitrekorde an verschiedenen Messstationen in Schlagdistanz. Einige davon wurden erst im Juni dieses Jahres aufgestellt.

Die hohen Temperaturen veranlassen den Bund dazu, bereits am Mittwoch vor einer markanten Hitzewelle zu warnen. Für die Regionen um den Genfersee, bei Basel und im Süden des Tessins gilt gar die Warnstufe 4 von 5.

Hitzewelle ab 29. Juli 2026: Der Bund warnt vor markanter Hitze.
In weiten Teilen der Schweiz gilt seit Mittwoch mindestens erhebliche Gefahr einer Hitzewelle.Bild: meteoschweiz

Die Verhaltensempfehlungen des Bundes für Gebiete mit Gefahrenstufe 4 sind etwa:

  • genügend Wasser trinken.
  • sich nicht in der prallen Sonne aufhalten.
  • körperliche Anstrengungen meiden.

So geht es nächste Woche weiter

Am Freitag und Samstag gehen die Maximaltemperaturen dann laut Prognosen wieder etwas zurück. Dann soll es laut MeteoNews auf der Alpennordseite noch zwischen 30 und 31 Grad heiss werden. Ab Samstag könnte es auch erste Gewitterschauer geben.

Zu Beginn der nächsten Woche geht es ähnlich weiter, die Temperaturen klettern zwar teilweise nochmals auf über 35 Grad, eine erneute Rekordhitze ist bisher aber nicht angesagt. Dennoch bleibt es teilweise auch in den Nächten über 20 Grad warm. Auch in dieser Zeit kann es immer wieder zur Bildung von teilweise heftigen Gewittern kommen.

Aktuell prognostiziert MeteoNews für das Ende der nächsten Woche einen deutlichen Temperaturrückgang und Niederschläge in der ganzen Schweiz. Diese Prognose ist allerdings mit Vorsicht zu geniessen, da es in der Zwischenzeit noch zu einigen Verschiebungen kommen kann. (leo)

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Am Sonntag wurde es in Paris 37 Grad.

quelle: keystone / michel euler
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Die beliebtesten Kommentare
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oettli
29.07.2026 12:13registriert Februar 2020
Es ist ein Zeichen unserer Zeit, dass wir permanent über die extreme Hitze klagen - aber sich gefühlt niemand mehr überhaupt traut zu erwähnen, dass dies der kühlste Sommer unsere restlichen Lebens sein wird, wenn wir nicht endlich gemeinsam gegen den Klimawandel ankämpfen.

Wir sind wahrlich Frösche, die im siedenden Wasser darauf warten, gekocht zu werden, statt raus zu springen.

Wir können weiterhin etwas gegen die Erderwärmung tun. Ja auch Du Martin, auch wenn "die Chinesen" mehr CO2 produzieren. Nur weil Trump Präsi ist, hören die physikalischen Gesetze nicht auf zu gelten.
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Varanasi
29.07.2026 12:31registriert August 2017
Die Hitze ist das eine, aber das es kaum regnet, das ist das andere. Es ist alles so trocken.
Und dass die Politik das grösstenteils ignoriert, sehr mühsam.

Man kann nur hoffen, dass gerade auch in der Landwirtschaft, mal ein Undenken stattfindet und man sich für Klimaschutz engagiert.
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Erwin71
29.07.2026 12:45registriert August 2025
Nichts kühlere Woche, das waren endlich wiedermal mormale Sommer Thempeaturen, vorher und jetzt kommt wieder die Qualhitze!
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