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Lindenhof Besetzung Zürich: Jungfreisinnige fordern Auflösung

KEYPIX - Ein Banner der Aktivisten haengt an der Mauer des Lindenhofs am Freitag, 28. August 2026 in Zuerich. Linksautonome Aktivisten haben am Freitag den Lindenhof besetzt. Sie fordern "Solidar ...
«Solidarität statt Aufrüstung»: Die Polizei will die Besetzung auf dem Lindenhof bis Sonntag dulden.Bild: keystone

Jungfreisinnige fordern Auflösung der Lindenhof-Besetzung

30.08.2026, 02:51

Die Jungfreisinnigen der Stadt Zürich haben die sofortige Auflösung der Besetzung des Lindenhofs gefordert. Sie kritisierten am Samstag den Entscheid, die Aktion bis Sonntag zu tolerieren, und griffen Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart (Grüne) scharf an.

Die Jungfreisinnigen warfen Rykart vor, die Durchsetzung des geltenden Rechts zu behindern. Die Duldung einer Besetzung mitten in Zürich sei «absolut inakzeptabel», liess sich Parteipräsident Elias Pernet in einer Mitteilung zitieren.

Die Partei forderte zudem ein konsequenteres Vorgehen gegen unbewilligte Demonstrationen und Besetzungen. Der Polizei sollte dafür unter anderem Wasserwerfer, Gummischrot und Reizstoffe zur Verfügung stehen. Zudem sollten Teilnehmende unbewilligter Demonstrationen für verursachte Kosten aufkommen müssen.

Duldung bis Sonntag

Rund 100 vermummte Personen hatten den Lindenhof am Freitagabend kurz nach 19.00 Uhr besetzt und das Gelände abgeriegelt. Die laut Polizei vorwiegend aus der linksextremen Szene stammenden Aktivistinnen und Aktivisten wollen gegen die europäische Migrationspolitik, Kriege und Aufrüstung protestieren.

Die Stadtpolizei sperrte nach Beginn der Besetzung die Zugänge zur Grünanlage. Am Samstagmittag teilte sie mit, sie werde die Besetzung nach einer polizeilichen Lagebeurteilung und nach Rücksprache mit Sicherheitsvorsteherin bis Sonntag tolerieren.

Die Polizei kündigte an, den Verlauf weiter zu beobachten und gegebenenfalls Massnahmen zu prüfen. Der Lindenhof ist ein historischer Platz und Aussichtspunkt über der Zürcher Altstadt. (sda)

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quelle: keystone / claudio thoma
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