Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIV -- ZUR PRAESENTATION DER EFAS STUDIE UEBER EINE EINHEITLICHE FINANZIERUNG VON AMBULANTEN UND STATIONAEREN LEISTUNGEN STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG, 8. AUGUST 2019, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- A patient on a stretcher is carried to the Inselspital hospital with the ambulance, taken on October 24, 2017 in Bern, Switzerland. The elderly woman had fallen down in her apartment and could not get up by herself. (KEYSTONE/Gaetan Bally)..Eine Patientin wird auf einer Trage mit der Ambulanz ins Inselspital transportiert, aufgenommen am 24. Oktober 2017 in Bern. Die Seniorin war in ihrer Wohnung hingefallen und konnte nicht mehr selber aufstehen. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Wenn jede Hilfe zu spät kommt: Im Schnitt sterben in der Schweiz jeden Tag mehr als sechs Personen bei Nichtberufsunfällen. Bild: KEYSTONE

In der Schweiz sterben jährlich 2400 Personen bei Nichtberufsunfällen



In der Schweiz bezahlen jedes Jahr weit über 2000 Menschen Unfälle ausserhalb des Berufs mit dem Leben. Die meisten sterben nach Stürzen. In drei von fünf Freizeitunfällen in Haushalt und Garten sind Frauen betroffen.

Rund 2400 Personen sterben jedes Jahr bei Nichtberufsunfällen, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Statistiksammlung «Status 2019» der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) hervorgeht. Mehr als eine Million in der Schweiz wohnhafte Personen verletzen sich gemäss diesen Hochrechnungen jedes Jahr. Zu Nichtberufsunfällen gehören jene im Strassenverkehr, im Sport sowie in Haushalt und Freizeit.

Zweithäufigste Todesursache nach den Stürzen (durchschnittlich 1651 Todesfälle pro Jahr) ist Ertrinken respektive Ersticken (121 Fälle). 216 Personen liessen 2016 nach Verkehrsunfällen ihr Leben. 2018 waren es 233 Verkehrstote. Zum Vergleich: im Jahr 1970 starben auf Schweizer Strassen noch fast 1700 Menschen.

Die höchste Zahl der Todesopfer im Bereich Sport im Jahr 2016 verzeichneten das Bergwandern und Wandern (38) sowie Baden und Schwimmen (28). 66'000 oder etwa ein Viertel der Unfälle ereignen sich in einem durchschnittlichen Jahr im privaten Wohnbereich, hauptsächlich in Wohn- und Schlafzimmern. 25'000 Personen verunfallten auf Treppen.

Die meisten Unfälle verlaufen glimpflich und haben nur leichte Verletzungen zur Folge. Am häufigsten sind Sturzverletzungen, Schnittwunden, Insektenstiche und Tierbisse. 10 Prozent der Nichtberufsunfälle haben mittelschwere und schwere Verletzungen, teils Invalidität zur Folge.

Viel Leid und hohe Kosten

Nichtberufsunfälle verursachen neben Leid und Schmerz jedes Jahr materielle Kosten in der Höhe von 12 Milliarden Franken. Die gesamte volkswirtschaftliche Belastung beziffert die BFU auf knapp 94 Milliarden Franken.

Der «Status 2019» enthält auch zahlreiche Ergebnisse repräsentativer Bevölkerungsbefragungen. So gaben zum Beispiel drei von vier Automobilisten an, während der Fahrt nie mit dem Mobiltelefon in der Hand zu telefonieren. 41 Prozent der Befragten nutzen gelegentlich oder oft eine Freisprechanlage.

Im Bereich Sport glauben rund 40 Prozent der Befragten, dass Skifahren und Snowboarden auf einer Piste heute gefährlicher ist als vor fünf Jahren. Im Fussball glauben dies 14 Prozent, vom Schwimmen in freien Gewässern 9 Prozent und vom Wandern 4 Prozent.

Die Hälfte aller Haushalte verfügt über einen Feuerlöscher oder eine Feuerlöschdecke im eigenen Wohngebäude. In jedem fünften Haushalt ist ein Rauchmelder installiert.

Mehr Informationen hier

(aeg/sda)

Aktuelle Polizeibilder: Autofahrerin fährt in Coop Terrasse

Das wird teuer und kann den Ausweis kosten

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Diese 9 Food Trucks aus New York wünschen wir uns in der Schweiz (weil absolut 🤤)

Link zum Artikel

Federer/Nadal necken sich wie ein altes Ehepaar und McEnroe will «ihre Karrieren beenden»

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

St. Galler Polizist schiesst sich aus Versehen in den Oberschenkel

Link zum Artikel

Die lange Reise der Schiedsrichter-Pfeife an die Rugby-WM nach Japan

Link zum Artikel

Eins vor Tod will ich Sex und (eventuell) eine Ohrfeige

Link zum Artikel

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen

Bundesrat will Steuer auf E-Zigaretten erheben

Wer E-Zigaretten raucht, soll künftig ebenfalls Steuern dafür zahlen müssen. Der Bundesrat will eine Steuer auf elektronische Zigaretten einführen. Er ist bereit, eine Motion der Gesundheitskommission des Ständerats mit dieser Forderung anzunehmen.

Diese fordert eine gesetzliche Grundlage für die Besteuerung von E-Zigaretten. Dem geringeren Risikoprofil will sie mit einem tieferen Satz als bei herkömmlichen Zigaretten Rechnung tragen, wie sie in dem Vorstoss schreibt. Der Bundesrat hat seinen …

Artikel lesen
Link zum Artikel