So viel kostet ein Schweizer Film – und so viel bezahlt der Staat dafür
Ein Schweizer Kinofilm kann deutlich über 1.5 Millionen Franken Förderung erhalten. Das zusätzliche Geld aus der «Lex Netflix» ginge aber wohl anderswo hin.
Schweizer Filme ohne öffentliche Förderung - das gibt es praktisch nicht. Dass ein hiesiger Kinofilm hohe Einnahmen generiert, ist nämlich selten. Bei der Budgetierung wird gerade mal mit einem Prozent an Einnahmen kalkuliert - Subventionen und Sponsoring decken den Rest der Produktionskosten, wie das Bundesamt für Kultur (BAK) in einem Bericht zur Finanzierung des Schweizer Kinofilms schreibt.
Dreharbeiten zur Serie «Neumatt 2»: Gut möglich, dass die Investitionspflicht der Produktion von Serien zu Gute kommt.Bild: keystone
Die Filmförderung, die mit dem neuen Filmgesetz ausgebaut werden soll, spielt also eine entscheidende Rolle. Sie bringt es auch mit sich, dass detailliert bekannt ist, wie viel ein Schweizer Film kostet und wer dafür bezahlt.
Am Beispiel eines fiktiven Spielfilms mit einem Budget von rund 2.9 Millionen Franken zeigt der Bund im Abstimmungskampf die Finanzströme rund um die Filmproduktion auf. Ausgegangen wird von einer Koproduktion, bei der ein Schweizer Produzent mit einem ausländischen Partner zusammenspannt: 780'000 Franken stammen aus dem Ausland. Die restlichen Mittel könnten wie folgt zusammenkommen:
Video: watson/Petar Marjanović, Emily Engkent
Günstigere Dokumentarfilme
Nebst den Spielfilmen werden pro Jahr im Schnitt auch 53 Dokumentarfilme gedreht. Diese sind jedoch um einiges günstiger: Ihre Kosten belaufen sich durchschnittlich auf 460'000 Franken.
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quelle: marvel/disney
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Video: watson
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