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Bundesentwurf zu PFAS-Belastung von Lebensmitteln stösst auf Widerstand

Bundesentwurf zu PFAS-Belastung von Lebensmitteln stösst auf Widerstand

18.09.2026, 09:2318.09.2026, 09:23

Der Bundesentwurf zur Regelung von mit PFAS belasteten Lebensmitteln ist in der am Freitag abgeschlossenen Vernehmlassung auf heftigen Widerstand gestossen. Verbraucherorganisationen, Wissenschaftler, Umweltschützer, Landwirte und die FDP lehnen die Regelung ab.

Im Zentrum der Kritik steht die für drei Jahre vorgesehene Möglichkeit, Lebensmittel, welche die Höchstwerte für die langlebigen PFAS überschreiten, mit weniger belasteten Lebensmitteln zu vermischen. Erst das Endprodukt müsste die Höchstwerte einhalten und mit einem Hinweis für den Verbraucher versehen sein. Die Revision sieht parallel dazu neue Höchstwerte für Trinkwasser vor.

Unter anderem lehnen die Fédération romande des consommateurs, der WWF und die Grünen das Vermischen ab. Sie sind der Ansicht, dass das Verdünnen kontaminierter Lebensmittel das Problem nicht löse.

Der Schweizer Bauernverband hingegen befürwortet die Vermischung und fordert gleichzeitig eine rasche Entschädigung für die Betriebe, die sich anpassen müssen. (hkl/sda)

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